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  • Neue Kooperation in Neuss: Veränderungen der Automobil Branche gerecht werden

Neusser FOM und Autohaus Adelbert Moll kooperieren

Veränderungen der Automobil Branche gerecht werden

11.05.2020 | Neuss

Schwebende Monitore, autonomes Fahren, digitale Autoschlüssel, vegane Bezüge und CO2 Neutralität – werden so die Autos der Zukunft aussehen? Und haben sich die Vorstellungen und Nachfragen der Kunden bereits verändert? FOM Studentin Juliana Korte ist Vertriebsassistentin und Ausbildungsleiterin im Autohaus Moll und meint: „Es ist schon zu spüren, dass die Kundenansprüche im Wandel sind – gerade auch was den Umweltaspekt anbelangt!“ Um dem weiterhin gerecht werden zu können, bündeln die FOM Hochschule in Neuss und die Moll Gruppe Auto Performance ihre Kompetenzen und nehmen gemeinsam Fahrt auf.

Die „praktische Ausbildung“ und das „Studium an der Hochschule“ werden ab sofort gekoppelt. Bei der Unterzeichnung des Vertrages durch Yvonne Peters, Chief Digital Officer der Moll Gruppe Auto Performance, und Rebecca Wanzl, Geschäftsleiterin der FOM in Neuss, betonten beide die Wichtigkeit einer qualitativen Weiterbildung junger Nachwuchskräfte für die Zukunft eines Unternehmens. Yvonne Peters: „Damit wir auch weiterhin als Arbeitgeber attraktiv bleiben, haben wir uns für eine Kooperation mit der FOM entschieden. Zusätzlich können wir dadurch auch die Kompetenzen der Fach- und Nachwuchskräfte entsprechend fördern und haben als Unternehmen einen Mehrwert.“ So zum Beispiel für Juliana Korte, die bereits berufsbegleitend im 4. Semester Business Administration in Neuss studiert und im Autohaus Moll angestellt ist. Durch diese Kooperation erhofft auch sie sich für ihren Arbeitgeber mehr eingehende Bewerbungen: „Es ist zu spüren, dass sich immer weniger junge Leute ausschließlich für eine Ausbildung entscheiden. Durch diese Kooperation wird sich das hoffentlich bald ändern. So wird es zukünftig beispielsweise auch Traineeprogramme bei uns geben, die mit einem Studium an der FOM kombinierbar sind.“

Rebecca Wanzl betonte nochmals, dass der rasante Wandel des Arbeitsmarktes viele neue Anforderungen an die Arbeitnehmerschaft stelle: „Und darauf bereiten wir unsere Studierenden an der FOM vor. In Vorlesungen haben unsere Studierende die digitale Transformation unter anderem auch schon am Beispiel der Automobilindustrie untersucht.“ Die Moll Gruppe, die bereits seit 85 Jahren existiert, geht hier mit gutem Beispiel voran. So arbeiten sie beispielsweise schon seit längerer Zeit mit einer eigenen Kunden-App „Moll4You“, die unter anderem zur Terminvergabe, Pannenhilfe und Treueaktionen dient.

Rebecca Wanzl hält den unterschrieben Vertrag in den Händen (Foto: FOM)
Juliana Korte und Yvonne Peters von der Moll Gruppe bei der Corona-konformen Vertragsunterzeichnung (Foto: Moll Gruppe)