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Krisenfester Studienabschluss: „Soziale Arbeit“

Mehr Jobs als Absolventen

Die aktuelle Corona-Krise hat systemrelevante Berufe in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gebracht. Neben medizinischem Personal, Feuerwehr und Polizei zählen auch viele Beschäftigte im Sozialsektor dazu, etwa in der Behinderten-, Kinder- und Jugend- oder der Suchthilfe. Die Nachfrage nach den besonderen Kompetenzen von Sozialarbeitern wächst seit Langem. Wer sich für ein Studium der „Sozialen Arbeit“ entscheidet, hat in Hamburg eine Vielzahl von beruflichen Optionen – und einen Arbeitsplatz so gut wie sicher. Am Hamburger FOM Hochschulzentrum qualifizieren sich mit diesem berufsbegleitenden Bachelor-Studium derzeit rund 250 Studierende.

26.05.2020 | Hamburg

„Absolventen des Bachelor-Studiengangs ‚Soziale Arbeit‘ unterstützen Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen – und nehmen zugleich eine Schnittstellenfunktion gegenüber beteiligten Institutionen und Einrichtungen ein“, weiß Dr. Sabine Quirrenbach, Gesamt-Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Hamburg. Damit sind sie für eine Vielzahl von Einsatzgebieten qualifiziert: Sie betreuen und begleiten behinderte Menschen, unterstützen Geflüchtete, leisten Erziehungs- und Familienberatung oder helfen in Schulen bei der Krisenintervention und in der Prävention. Gefragt ist ihre Kompetenz zudem in der Suchthilfe, bei der beruflichen Wiedereingliederung und in der Betreuung von Jugendlichen in Wohngruppen.

Gute Einstiegschancen

Im Hamburg gibt es allein in der Kinder- und Jugendhilfe über 200 freie Träger. „Selbst Noch-Studierende der ‚Sozialen Arbeit‘ haben bei diesen Arbeitgebern sehr gute Jobchancen“, sagt der Hamburger FOM Dozent und Diplom-Pädagoge Christian Dreyer-Witt, der seit 18 Jahren im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe arbeitet. Unter seinen Studierenden haben viele den Einstieg in das neue Berufsfeld bereits lange vor dem Abschluss geschafft. Zudem biete der Studienabschluss zahlreiche Möglichkeiten, sich beruflich zu verändern und weiter zu entwickeln, so Dreyer-Witt, der sich als Systemischer Berater, Eltern-Coach und zertifizierte Kinderschutzfachkraft weiterqualifiziert hat.

Bachelor plus staatliche Anerkennung

Neben Grundlagen der Pädagogik, Psychologie und Soziologie vermittelt der FOM Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“ (B.A.) Fachwissen zu Sozialrecht und Sozialmedizin sowie zu Methoden und speziellen Interventionen wie etwa Prävention oder Konfliktmoderation. Die Studierenden beschäftigen sich mit den wichtigsten Handlungsfeldern der sozialen Arbeit und erarbeiten sich Kenntnisse über Fall- und Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen.

Soziale Arbeit FOM Hamburg
Krisenfester Studienabschluss an der FOM "Soziale Arbeit" (Foto: Adobe/Ocskay Mark)

Nach erfolgreichem Abschluss tragen Absolventinnen und Absolventen den Titel „Bachelor of Arts“ (B.A). Wer zusätzlich 100 Tage Vollzeit-Praxis unter qualifizierter Anleitung nachweisen kann, darf sich „staatlich geprüfte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin“ oder „staatlich geprüfter Sozialarbeiter/Sozialpädagoge“ nennen. FOM Dozent Christian Dreyer-Witt: „Auf die staatliche Anerkennung achten in Hamburg immer mehr Arbeitgeber bei der Suche nach Fachpersonal.“

Studieninteressierte können sich im Rahmen von Infoveranstaltungen über das berufsbegleitende Studienangebot der Hamburger FOM informieren und persönliche Fragen klären.

Die nächste kostenfreie Veranstaltung zum Studium im Hochschulbereich "Gesundheit & Soziales" findet am 2. Juni statt. Anmeldung unter studienberatung@fom.de