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Startup-Ideen: Erfolgreicher Abschluss der dritten ESCID-Runde

Möbel aus recyceltem Plastik, TeaStore & Weinexport

Das Existenzgründungsprogramm für chinesische Gründungsinteressierte (ESCID) ist in Duisburg in die nächste Runde gegangen. Angesprochen wurden die angehenden chinesischen Absolventinnen und Absolventen der FOM, aber auch anderer Hochschulen, die nach ihrem Abschluss in Deutschland mit ihrer Geschäftsidee starten wollen. Das von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) und der FOM Hochschule initiierte Programm ESCID startete erstmals 2017 und ermöglicht chinesischen Gründern einen erfolgreichen Einstieg in eine Gründung in Deutschland.

12.07.2019 | Duisburg

In diesem Jahr absolvierten zwölf chinesische Studierende die dritte Runde. Die im Wettbewerb ausgearbeiteten Geschäftsideen reichten von der Möbelherstellung aus recyceltem Plastik über einen TeaStore bis hin zu einem Weinexport nach China und einer Plattform für „Last-Mile-Logistikdienstleistungen“. Sandra Seidler, Geschäftsleiterin der FOM Duisburg: „Die Ideen waren wieder sehr innovativ und vielseitig. Wir wünschen allen ESCID-Absolventen viel Erfolg für ihre Zukunft und sind guter Dinge. Auch in den letzten Jahren ist es ja bereits zu konkreten Gründungen gekommen.“

Beispielsweise Unternehmer Feng, der durch die sozialen Medien auf ESCID aufmerksam wurde und sich mit einer Investitions- und Managementberatungsgesellschaft selbstständig machte. Er kann seinen Landsleuten das Existenzgründerformat nur empfehlen: „Trotz meines juristischen Hintergrunds konnte ich noch Vieles bei ESCID lernen. Man erhält einen Überblick über Wissenswertes zur Firmengründung und zwar in kürzester Zeit. Ich kann dieses Programm jedem Chinesen empfehlen, der hier ein Unternehmen gründen möchte.“ Außerdem hält der Gründer Duisburg für ein gutes Pflaster für chinesische Investoren und Existenzgründer: „Die Stadt wird sich meines Erachtens in den nächsten Jahren zu einem Zentrum der chinesischen Investoren entwickeln. Daher sehe ich viele Business-Chancen für Startups und Dienstleister verschiedener Branchen. Aus meiner Sicht ist die Anbindung an die GFW Duisburg ein Muss für jeden Investor, der nach Duisburg kommt“, so Feng.

FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner betont:Wir freuen uns, gemeinsam mit der Duisburger Wirtschaftsförderung ein Projekt auf den Weg gebracht zu haben, das in wirtschaftlicher wie interkultureller Hinsicht überaus spannend und dynamisch ist.“

Herzlichen Glückwunsch an die zwölf ESCID-Absolventen! (Foto: FOM)

Wer zur Zielgruppe gehört und beim nächsten ESCID-Wettbewerb mitmachen möchte, der erfährt Näheres bei: GFW-Projektmanager Angel Alava-Pons, Telefon: 0203 / 36 39 – 365, E-Mail: alava-pons@gfw-duisburg.de oder bei GFW-Projektmanagerin Kai Yu, Telefon: 0203 / 36 39 – 388, E-Mail: yu@gfw-duisburg.de