04.02.2019 | Nürnberg

Summer Conference in Charlotte

Die Kunst der Verhandlungsführung

Wir alle müssen jeden Tag verhandeln: ob im Job, beim Autokauf oder in der Partnerschaft – Verhandlungen bestimmen unseren Alltag: „Dabei gibt es keinen Sieger oder Verlierer, sondern ein Ergebnis, mit dem beide Seiten zufrieden sind“, so FOM Studentin Sabine Werther.

Mit der FOM ins Ausland
Studentin Sabine Werther reiste mit dem FOM Auslandsprogramm in die USA (Foto: Privat)

Freundlich sein, persönliche Motive beachten, W-Fragen stellen – eine erfolgreiche Verhandlung zu führen ist eine Kunst, die erlernt und beherrscht werden kann. Welche Grundregeln zu beachten sind, weiß Sabine Werther: die FOM Studentin nahm an der Summer Conference USA in der Pfeiffer University in Charlotte teil. Für zwei Wochen reiste die Master-Studentin im Rahmen eines Auslandsprogramms der FOM Hochschule in die zweitgrößte Finanzmetropole der USA, wo Finanzhäuser wie die Bank of America ihren Hauptsitz haben.

Sabine Werther studiert im 5. Semester Finance & Accounting an der FOM in Nürnberg, machte ihren Bachelor in Business Administration ebenfalls an der FOM. „Als ich erfuhr, dass Verhandlungsexpertin Professor Dr. Susan Luck an der Pfeiffer University Vorlesungen hält, wollte ich unbedingt dort hin.“ Dr. Luck ist Vizepräsidentin der Fakultät, veröffentlichte 2016 ein Buch über die Kunst der Unternehmenskommunikation, arbeitete unter anderem als Unternehmensberaterin für Firmen wie Coca-Cola, Hyatt Hotels, M&M und Mars. Eines ihrer Lehrgebiete: Verhandlungsführung & Konfliktbewältigung.

Summer Conference in Charlotte
Charlotte - USA (Foto: Jill Lang)

Tipps zur erfolgreichen Verhandlungsführung, die Sabine Werther in ihrem Alltag helfen:

  • Eine klare Zielsetzung definieren
  • Gut vorbereitet sein

  • Sein Gegenüber einschätzen können

  • Gut zuhören

  • Kompromissbereit sein

  • Ein gesundes Gleichgewicht schaffen

Die FOM Studentin arbeitet als Privatkundenberaterin bei einer Bank in Bayern – wird demnächst nach Frankfurt zu einer Investmentgesellschaft wechseln. „In meinem Berufsalltag muss ich sehr häufig Verhandlungen führen, beispielsweise wenn es um die Festlegung eines Zinssatzes geht“, so die 30-Jährige. „In Charlotte habe ich gelernt, wie enorm wichtig die Beziehung zu meinem Gegenüber ist“ – der „Halo-Effekt“ sei etwas, woran sie sich immer wieder erinnere – eine kognitive Verzerrung aus der Sozialpsychologie, die darin bestehe, von bekannten Eigenschaften einer Person auf unbekannte Eigenschaften zu schließen. „Man muss versuchen, unvoreingenommen zu sein“, so die gebürtige Oberfränkin.

Die Vorlesungen an der privaten Pfeiffer University in Charlotte sind laut Werther sehr praxisorientiert: „Ein Teil unserer Prüfungsleistung bestand aus einer fiktiven Verhandlung. Jeder bekam eine Rolle zugewiesen und musste gewisse Ergebnisse erzielen.“ Außerdem wurden einige Gastvorträge gehalten und die Studierenden besuchten namhafte Unternehmen: „Dort wurden wir durch die Werke geführt und es fanden Fragerunden und Diskussionen zu aktuellen Themen statt.“

An den Wochenenden erkundeten die Studierenden die Stadt mit Südstaatenflair zwischen den Blue Ridge Mountains und dem Atlantik: Charlotte – die größte Stadt in North Carolina! Sie schnupperten Football-Luft im Bank of America Stadium, besuchten Outlets und die bekannte Northlake Mall sowie das National Whitewater Center.

Bank of America Stadium
Bank of America Stadium (Foto: Privat)

Weitere Infos unter: Summer Conference Charlotte/USA

Die Programme für Master-Studierende und Bachelor-Studierende werden im Juli 2019 mit einer limitierten Teilnehmerzahl starten. Anmeldeschluss ist der 31. März 2019.

Bei Interesse oder Fragen zur Anmeldung hilft Karina Schlusen gerne weiter:
Tel: 0201-81004379E-Mail: karina.schlusen@fom.de