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12.06.2017 | Essen

Generalkonsul Dr. Peter Kreutzberger sprach an der FOM

Chinas Situation aus erster Hand

Generalkonsul Dr. Peter Kreutzberger (Mitte) inmitten der Siemens-Studierenden (Foto: FOM)

Für die Auszubildenden der Siemens AG, die an der FOM in Essen ihr Bachelor-Studium absolvieren, war es ein besonderer Vormittag. Zu einem Gastvortrag war Dr. Peter Kreutzberger, der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Shenyang, in das Hochschulzentrum an der Herkulesstraße gekommen. In einem spannenden Vortrag informierte der China-Experte die jungen Studierenden über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven im Nordosten Chinas und zeigte auf, was diese für die deutsche Wirtschaft bedeuten.

Chinas Nordosten werde häufig noch negativ wahrgenommen - als Kohleregion mit Schwerindustrie und Staatskonzernen. „Heute durchlebt der Nordosten einen ergebnisoffenen Strukturwandel, dessen Erfolg für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung ganz Chinas entscheidend sein wird“, so Kreutzberger.

Dr. Peter Kreutzberger ist seit zwei Jahren deutscher Generalkonsul in Shenyang und zuständig für die drei Nordost-Provinzen Chinas, die im Westen häufig Mandschurei genannt werden. Der Volkswirt und Publizist kam 1980 erstmals nach China. Er studierte an der Sprachuniversität Beijing, der Nanjing sowie der Tongji Universität; arbeitete bei der Deutschen Bank und war Beamter des Auswärtigen Amtes. In den 1990er Jahren leitete er die Handels- und Investitionsförderstelle in Beijing, in Shanghai war er stellvertretender Generalkonsul, stellvertretender Generalkommissar beim Deutschen Pavillon der Expo 2010 und in Beijing arbeitete er als stellvertretender Leiter der Wirtschaftsabteilung an der deutschen Botschaft.