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22.06.2017 | Hamburg und Stuttgart

Stipendiatinnen und Stipendiaten mit innovativen Geschäftsideen erfolgreich

Bundesfinale von „Jugend gründet“ in Stuttgart

Großer Erfolg für Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend gründet“: Vier Oberstufenschülerinnen und -schüler, die über Stipendien der Claussen-Simon-Stiftung bereits an der FOM Hochschule studieren, stellten im Stuttgarter Porsche-Museum erfolgreich ihre Geschäftsideen vor. Das Unternehmen „fleX pro GMBH“ erreichte Platz 5, und „SweetPower®“ erhielt den Sonderpreis Chemie.

Jugend gründet Team flex pro 5. Platz Claussen-Simon-Stiftung FOM
Das Team "flex pro" holte den 5. Platz. (Foto: Claussen-Simon-Stiftung)

Das Team „fleX pro“, bestehend aus Samira Nickl vom Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd, Marc Petersmann, Gymnasiast am Stuttgarter Wirtschaftsgymnasium West, und Andreas Kloh, Schüler der Rudolf-Steiner-Schule im bayrischen Ismaning, überzeugten die Jury mit ihrem Spray, das vor elektromagnetischer Strahlung schützt. Mit dem unter dem Namen PXP (Progressive-X-Protective) angemeldeten Spray lässt sich Kleidung imprägnieren und schützt so weitgehend vor Elektrosmog zum Beispiel von Smartphones.

„Wir freuen uns über den Erfolg unserer Jungstudierenden, die mit Kreativität, Innovation und Engagement spielerisch alle Schritte einer Unternehmensgründung durchlaufen haben und gratulieren zum fünften Platz“, so FOM Professor Dr. Ralf Keim, der ebenfalls nach Stuttgart gereist war, um die Finalistinnen und Finalisten vor Ort zu unterstützen.

Kennengelernt haben sich die Jungunternehmer auf einem Stipendiatentreffen in Hamburg, denn die Jugendlichen studieren bereits parallel zur Schule an der FOM Hochschule. Dies ermöglicht die Hamburger Claussen-Simon-Stiftung mit ihrem bundesweiten Förderprogramm „Begeistert für Wirtschaft & MINT“. Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung: „Es ist großartig, so engagierte und motivierte junge Menschen auf ihrem Bildungs- und Berufsweg begleiten zu dürfen und zu sehen, wie sie auch gemeinsam etwas auf die Beine stellen.“

Jugend gründet Finale Stuttgart Sonderpreis Chemie Altana
Lilith Diringer vom Gymnasium Karlsbad wurde mit dem Sonderpreis Chemie ausgezeichnet. (Foto: Claussen-Simon-Stiftung)

Lilith Diringer vom Gymnasium Karlsbad wurde für ihr Projekt „SweetPower®“ mit dem Sonderpreis Chemie ausgezeichnet. Elektroautos versprechen zwar eine grüne Zukunft auf Deutschlands Straßen, doch die Produktion der Batterie ist umweltbelastend. Dieser Problematik widmete sich die Schülerin aus dem nördlichen Schwarzwald und entwickelte die Idee für eine Elektroauto-Batterie, bei der der Rohstoff Erdöl durch Zuckerrübenmaterial ersetzt wird. Aus Zuckerrübenabfällen werden hierfür Carbon Spheres – kleine sphärische Kohlenstoffpartikel – hergestellt, welche die momentan sehr umweltschädlich aus Erdöl hergestellten Graphitanoden des Akkumulators ersetzen. Damit kann die Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit der Akkumulatoren von Elektroautos erhöht werden.