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30.01.2017 | Stuttgart

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Tipps zum Studienstart: Fördermöglichkeiten für ein duales oder berufsbegleitendes Studium

Wie finanziere ich mein Studium? Vor dieser Frage stehen oft dual und berufsbegleitend Studierende. Zwar sind sie parallel arbeitstätig und stehen somit finanziell grundsätzlich auf eigenen Beinen. Doch Studiengebühren, Lernmaterialien, Büroausstattung und Fahrtkosten können das Gehalt stark belasten, insbesondere in der Ausbildung. Das ist auch Melanie Tondera, Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Stuttgart, bekannt – sie weist auf Fördermöglichkeiten speziell für berufstätige Studierende hin.

Seitens des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gibt es zwei Stipendien, von denen berufsbegleitend Studierende profitieren können: „Wer ein Erststudium neben dem Beruf beginnt, kann sich um das Aufstiegsstipendium bewerben“, weiß Melanie Tondera. Es unterstützt motivierte Fachkräfte mit Berufsausbildung und -praxis in ihrer weiteren beruflichen Entwicklung – bei berufsbegleitenden Studiengängen mit 2.400 Euro jährlich.

Auch das Weiterbildungsstipendium des BMBF eröffnet Finanzierungsmöglichkeiten. „Es richtet sich gezielt an junge Fachkräfte unter 25 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung und fördert deren Weiterbildung. In diesem Zusammenhang können auch berufsbegleitende Studiengänge mit bis zu 7.200 Euro verteilt auf drei Förderjahre bezuschusst werden“, berichtet Tondera.

Eine andere Variante zur Finanzierung des Studiums sind Studienkredite. Sie werden zum Beispiel von der KfW sowie von verschiedenen Banken angeboten und funktionieren wie ein Darlehen. Das bedeutet: Das für die Ausbildung geliehene Geld wird später mit Zinsen wieder zurückgezahlt. „Etwas andere Rückzahlungsmodalitäten haben Bildungsfonds. Bei diesem Finanzierungsangebot ist der tatsächliche Rückzahlungsbetrag abhängig vom zukünftigen Einkommen, denn nach dem Berufseinstieg wird monatlich über einen bestimmten Zeitraum ein gewisser Prozentsatz des Gehalts gezahlt“, erläutert Tondera. Darüber hinaus haben einige Bildungsfonds zusätzliche Angebote zur weiteren Qualifizierung, wie Trainings, Coachings oder Exkursionen, im Programm. Gerade für berufsbegleitende Studiengänge insbesondere im technischen und ingenieurwissenschaftlichen Bereich kann beispielsweise der Festo Bildungsfonds interessant sein.

„Für alle, die dual studieren, existiert zudem die Möglichkeit, dass auch der Arbeitgeber sich an den Studiengebühren beteiligt. Dabei handelt es sich in der Regel um freiwillige Zuschüsse. Es gilt also, den Arbeitgeber persönlich mit guten Argumenten von der Investition in die Weiterbildung zu überzeugen“, sagt Melanie Tondera, Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Stuttgart.