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23.08.2017 | Hamburg

Verzahnung von Theorie und Praxis

Mit berufsbegleitendem Studium sofort im Job punkten

Wer parallel zum Beruf studiert, kann Erlerntes oft schon während des Studiums am Arbeitsplatz anwenden. An der FOM Hochschule in Hamburg ist der „Theorie-Praxis-Transfer“ fester Bestandteil des Studiums. „Um Fragen wie ‚was haben meine Studieninhalte mit dem Job zu tun – und wie kann ich das Wissen in meiner beruflichen Praxis anwenden?‘ zu beantworten, haben wir den Theorie-Praxis-Transfer in den Studienverlaufsplan integriert“, so Dr. Sabine Quirrenbach, Geschäftsleiterin der FOM in Hamburg. „Dadurch werden die Studierenden fortlaufend mit der Reflexion theoretischer Inhalte konfrontiert.“ Auch im Abschlusskolloquium geht es regelmäßig um die Frage, welche Module besonders relevant für den beruflichen Alltag sind.

Foto: Thinkstock137998583
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Master-Absolvent Marcus Frohwirt und Bachelor-Studentin Fenja Krumreich berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem berufsbegleitenden Studium.

Marcus Frohwirt (29) hat im April 2017 an der FOM seinen Master in Wirtschaftspsychologie abgeschlossen. In seinem Kolloquium berichtete der 29-Jährige, der im Produktmanagement eines großen Versicherungsunternehmens arbeitet, wie er mit Kenntnissen aus dem Studienmodul „Qualitative Forschungsmethoden“ im Unternehmen zu einer interessanten Aufgabe kam. „Im vergangenen Jahr sollte in meiner Abteilung eine Erhebung über Erfolgsfaktoren beim Verkauf eines bestimmten fondsgebundenen Produktes erstellt werden“, so der Hamburger FOM Absolvent. Kurz zuvor hatte er sich im Studium mit Konzeption und Durchführung solcher Untersuchungen beschäftigt – und meldete sich für die Aufgabe. Gemeinsam mit einem Kollegen entwickelte Marcus Frohwirt einen halbstandardisierten Leitfragebogen, führte auf dieser Grundlage Interviews mit Mitarbeitern und wertete sie aus. „Das Wissen aus dem Studienmodul konnte ich gut beruflich einsetzen.“ Auch von der Beschäftigung mit Fallstudien konnte der Master-Absolvent bereits profitieren: „Das Studium an der FOM ist sehr anwendungsbezogen.“

Fenja Krumreich (24) machte mit ihrer ersten wissenschaftlichen Hausarbeit bei ihrem Arbeitgeber auf sich aufmerksam. Die gelernte Sozialversicherungs-Fachangestellte arbeitet bei einer Krankenkasse und studiert an der FOM Hamburg im sechsten Semester Gesundheits- und Sozialmanagement mit Abschluss Bachelor. In ihrer Semesterarbeit ging es um psychische Belastung am Arbeitsplatz: „Ich habe mich thematisch damit beschäftigt, wie man eine Bestandsaufnahme dazu machen könnte, welche Rolle etwa bestimmte Einzelfaktoren wie Schichtarbeit spielen. Dafür konnte ich in unserem Betrieb Infos sammeln“, berichtet die Studentin. Die Erhebung selbst führte sie im Rahmen der Hausarbeit nicht durch, aber ihr Engagement fiel auf: „Ich bin daraufhin als Gesundheitsbeauftragte in meiner Dienststelle vorgeschlagen worden.“ Ihr Interesse am betrieblichen Gesundheitsmanagement ist seitdem noch gewachsen, und die Methode, mit der sie sich beschäftigt hat, wird sie vielleicht in ihrer Abschlussarbeit einsetzen. Fenja Krumreich: „Die Verzahnung von Job und Studium hilft im Beruf, aber auch beim Verständnis der akademischen Inhalte.“

Praxisnähe ist der FOM Hochschule in die DNA geschrieben. Seit ihren Anfängen ist die FOM eng mit Unternehmen und Verbänden verbunden. Im ständigen Austausch mit der Wirtschaft werden Studieninhalte regelmäßig überprüft und an deren Bedarfe angepasst. Um die Verzahnung von Theorie und Praxis zu gewährleisten, legt die Hochschule zudem großen Wert darauf, dass ihre Dozenten mit der Praxis verbunden sind.