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01.08.2017 | Hannover

Perspektiven für Abiturienten und Steuerberater

FOM Hochschule in Hannover startet Duales Studium Steuerrecht

Niedersachsens Abiturienten suchen attraktive Berufsperspektiven, Steuerberater qualifizierte Nachwuchskräfte. Chancen für beide bietet das Duale Studium Steuerrecht, das die FOM Hochschule Hannover und die Hannah-Arend-Berufsschule gemeinsam mit der Steuerberaterkammer Niedersachsen anbieten. Am 3. August 2017 startet der erste Jahrgang mit 20 Teilnehmenden. Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich.

Foto: ThinkstockPhotos-476830132
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Die dual Studierenden absolvieren parallel zu ihrer betrieblichen Ausbildung das Studium an der FOM Hochschule und erlangen so nach dreieinhalb Jahren den Bachelor of Laws (LL.B.) in Steuerrecht. „Nach sieben Semestern verfügen Berufsanfänger damit gleich über zwei qualifizierte Abschlüsse, einen Berufs- und einen Hochschulabschluss“, sagt Dr. Dania Recker, Geschäftsleiterin des FOM Hochschulzentrums Hannover. „Der herkömmliche Weg zur akademisch ausgebildeten Steuerfachkraft – erst Ausbildung, dann Studium – dauert mit sechseinhalb Jahren deutlich länger.“

Das gilt auch für die Steuerberaterprüfung. „Die Berufspraktische Zeit zwischen Ausbildung und Examen verkürzt sich durch das Duale Studium von zehn auf drei Jahre“, sagt Dr. Monika Refardt, Vizepräsidentin der Steuerberaterkammer Niedersachsen. „Wir sehen in der Kooperation unserer Institution mit der FOM Hochschule eine Möglichkeit angehende Steuerfachkräfte marktorientiert auszubilden, denn die Dynamik des deutschen Steuerrechts verlangt von Steuerfachkräften, sich kontinuierlich weiterzubilden.“

Die beruflichen Perspektiven der angehenden Steuerfachleute sind exzellent. „Für die Abiturienten stellt das duale Studium einen großen Anreiz dar, sowohl für die Praxis in steuerberatenden Kanzleien ausgebildet zu werden, als auch einen akademischen Abschluss zu erlangen. Die steuerberatenden Kanzleien erhalten somit Nachwuchs, der durch das Duale Studium seine Belastbarkeit unter Beweis gestellt hat, aber auch seine Fähigkeit, komplexere Fragen praxisorientiert bearbeiten zu können. Darauf legen Kanzleien, Wirtschaftsprüfer und andere Unternehmen großen Wert“, betont Gerlinde Dietrich-Zander, stellvertretende Leiterin der Hannah-Arendt-Berufsschule.

Das Duale Studium ist dabei weit mehr als eine Addition von Ausbildung und Studium. „Beide Elemente werden eng verzahnt, da die Berufsschule bereits ausgewählte Studieninhalte vermittelt, auf welche die Dozenten der FOM im Studium zurückgreifen können. Dazu gehört selbstverständlich eine enge Zusammenarbeit aller Lernorte“, sagt Dietrich-Zander.