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23.12.2016 | Wesel

Aktuelles

Weseler Studierende besuchen Ponter Dienstleistungszentrum

Weseler FOM Studierende in Pont (Foto: FOM)
Weseler FOM Studierende in Pont (Foto: FOM)

Die Landflucht macht in Deutschland besonders den kleinen Ortschaften zu schaffen. In der 2500-Einwohner-Ortschaft Pont am Niederrhein suchten zwei Brüder nach einem Weg, um der abnehmenden Infrastruktur entgegenzuwirken – und gründeten ein Start-Up. 

Weseler FOM Studierende des Bachelor-Studiengangs „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ unternahmen im Rahmen des Moduls „Markt- und Werbepsychologie“ eine Exkursion zum Start-Up „Ponter Dienstleistungszentrum“. Dozentin Linda Wynhoven stammt selbst aus Pont und begleitete die Exkursion. Die Geschäftsidee der Brüder Sebastian und Benjamin Kleinen ist schnell erklärt: Nach Schließung aller Gastronomiebetriebe und der ansässigen Bank wurde es besonders für die älteren Einwohner von Pont zunehmend schwierig, sich selbst zu versorgen. Genau da setzt das Konzept der Brüder aus Pont an: Dank des Dienstleistungszentrums um die Ecke können ältere Bewohner ihren Alltag auch in Zukunft selbstständig organisieren und länger in ihrem Eigenheim wohnen.

Dabei ist das Ponter Dienstleistungszentrum viel mehr als ein kleiner Tante-Emma-Laden: Vom Lebensmittelangebot vor Ort über einen Lieferdienst bis hin zur Vermittlung von Hausmeistern – dank der Kooperation mit lokalen Anbietern umfasst das Angebot fast alles, was es zum Leben braucht. Dazu gehört auch das gemeinsame Beisammensein der Dorfbewohner bei Kaffee und Kuchen. Nach einem spannenden Vortrag ließen die Studierenden den Abend genauso ausklingen: in gemütlicher Runde mit den tatkräftigen Brüdern, glücklichen Dorfbewohnern, Kaffee und Kuchen.