Hochschulbereich

Gesundheit & Soziales

Bachelor of Arts (B.A.)
Pflege

Der demografische Wandel und der hohe Fachkräftemangel stellen das Gesundheitswesen und insbesondere die Pflege vor enorme Anstrengungen. Gleichzeitig werden die Aufgaben für das Pflegepersonal im Zuge des medizinischen Fortschritts und der Digitalisierung immer anspruchsvoller und umfangreicher. Gerade Pflegefachkräfte mit einem akademischen Hintergrund werden daher in Zukunft stärker gefragt sein.

Der Studiengang ermöglicht Pflegekräften bzw. angehenden Pflegekräften, sich für Expertentätigkeiten zu qualifizieren. Sie erwerben Fachkompetenzen, um im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und den individuellen Bedürfnissen der Bewohner, Pflegebedürftigen und Patienten auch künftig eine hohe Pflegequalität sicherstellen zu können.

Schwerpunkte werden in diesem Studium zum einen bei patientennahen Tätigkeiten wie Wund- und Schmerzmanagement, Pflegediagnostik oder der Durchführung von Patientengesprächen gesetzt. Zum anderen richtet sich der Fokus aber auch auf wirtschaftswissenschaftliche Aspekte: Hier steht der Kompetenzerwerb in der Gesundheits- und Sozialökonomie im Vordergrund, um die individuellen Bedürfnisse eines Bewohners, eines Pflegebedürftigen bzw. Patienten auch wirtschaftlich darstellen zu können.

Zudem lernen Studierende, klinische Prozesse vor dem Hintergrund geltender Qualitätsstandards zu steuern und mit Ärzten und Therapeutenteams zu koordinieren. Ergänzend bietet das Studium die Möglichkeit, das fachliche Profil auf die Bereiche Gerontologie oder Pädiatrie sowie psychiatrische oder klinische Pflege auszurichten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit weitere fachliche Kenntnisse entweder im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements oder des Hygienemanagements zu erwerben. Mit dem Bachelor-Studiengang Pflege qualifizieren Sie sich für die Übernahme verantwortungsvoller sowie steuernder und stets patientennaher Fachaufgaben in unterschiedlichen Bereichen der Pflege.

Sie beenden Ihr berufsbegleitendes Bachelor-Studium in Pflege mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.).

Daten & Fakten Factsheet

Hochschulabschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Dauer: 7 Semester
Studienform: Berufsbegleitend
Semesterbeginn: März und September (abhängig vom Studienort)
Leistungsumfang: 180 ECTS-Punkte
Studiengebühren: 12.390 Euro, zahlbar in 42 Monatsraten à 295 Euro
Akkreditierung: Die FOM ist von der FIBAA systemakkreditiert. Damit ist auch dieser Studiengang akkreditiert.

Wo möchten Sie studieren?

Abhängig von Hochschulzentrum und Studienstart (Beginn im Sommer- oder Wintersemester) können Sie an der FOM aus verschiedenen Zeitmodellen wählen.

Semesterbeginn: März und September (abhängig vom Studienort)

Zulassungsvoraussetzung

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife oder sonstige als gleichwertig anerkannte Vorbildung
  • und zum Zeitpunkt der Aufnahme des Studiums einen der folgenden Nachweise:
    • a) Abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in oder Altenpfleger/in oder
    • b) Rechtsgültiger Ausbildungsvertrag in den unter a) genannten Berufen.
  • und aktuelle Berufstätigkeit (Vollzeit- sowie Teilzeittätigkeit) oder betriebliche Ausbildung, Traineeprogramm, Volontariat. Sollten Sie aktuell nicht berufstätig sein, jedoch eine Berufstätigkeit anstreben, kontaktieren Sie bitte unsere Studienberatung. Gerne prüfen wir gemeinsam Ihre individuellen Möglichkeiten der Zulassung.

Vorlesungszeiten

Je nach Studienort und Studienbeginn (Winter- oder Sommersemester) stehen Ihnen unterschiedliche Zeitmodelle zur Auswahl. Bitte wählen Sie Ihr gewünschtes Hochschulzentrum aus, um die möglichen Vorlesungszeiten angezeigt zu bekommen

Abend- und Samstags-Studium

Die durchschnittliche Vorlesungszeit beträgt ca. 9 Stunden pro Woche.*)
Je nach Hochschulzentrum wird das Zeitmodell 1 oder Zeitmodell 2 angeboten

Zeitmodell 1
2 oder 3 Abende/Woche (Mo.-Fr.) 18:00 – 21:15 Uhr und 2 oder 3 Samstage/Monat 08:30 – 15:45 Uhr

Zeitmodell 2
Immer freitags 18:00 – 21:15 Uhr und samstags 08:30 – 15:45 Uhr

Abend-Studium

3 Abende/Woche (Mo.-Fr.) 18:00 – 21:15 Uhr

Tages-Studium

2 Tage/Woche (Mo.-Fr.) i.d.R. 08:30 – 15:45 Uhr
oder
1 Tag/Woche und samstags i.d.R. 08:30 – 15:45 Uhr
oder
1 Tag/Woche (Mo.-Fr.) und 1 Abend/Woche (Mo.-Fr.) i.d.R. 08:30 – 15:45 Uhr

*) Bezogen auf das gesamte Studium, in Ausnahmefällen kann davon abgewichen werden.

Änderungen möglich: Die Vorlesungszeiten sind abhängig vom Studienbeginn (WS/SS) und werden die gesamte Studiendauer über beibehalten.
Semesterferien: August und Mitte bis Ende Februar. Im Tages-Studium: Juli/August und Februar
Studieninhalte/-verlauf

Studiengebühren

Studiengebühr: 12.390 Euro zahlbar in 42 Monatsraten à 295 Euro
Prüfungsgebühr: 300 Euro Einmalzahlung (mit Anmeldung zur Abschlussarbeit)*
Gesamtkosten: 12.690 Euro beinhaltet Studiengebühr und Prüfungsgebühr

*Bei Wiederholung der Abschlussarbeit erfolgt eine erneute Berechnung der Prüfungsgebühr.

» Hier finden Sie weitere Informationen zu Kosten und Finanzierung.

Akkreditierung

Die FOM Hochschule ist durch den Wissenschaftsrat für ihre besonderen Leistungen in Lehre und Forschung akkreditiert und wurde 2012 als erste private Hochschule bundesweit durch die FIBAA systemakkreditiert. Dieses Gütesiegel belegt, dass das Qualitätsmanagement der FOM Hochschule den hohen Standards des Akkreditierungsrates, dem wichtigsten Gremium für Qualität in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen, entspricht. Alle von der FOM angebotenen Studiengänge sind somit akkreditiert. Ein Bachelor-Abschluss der FOM Hochschule befähigt grundsätzlich auch zu einem weiterführenden Master-Studium und im Anschluss daran zu einer Promotion.

» Hier können Sie die Akkreditierungsurkunde downloaden.

» Hier erfahren Sie mehr zur Akkreditierung der Studiengänge.

Anrechnungsmöglichkeiten

Mit Fortbildungen schneller studieren – So geht´s!
Als Berufstätiger können Sie sich berufliche Fortbildungen auf das Hochschulstudium anrechnen lassen. So entstehen für Sie zeitliche und finanzielle Vorteile. Unsere Experten vom Hochschulbereich Offene Hochschule beraten Sie gerne individuell zu Ihren Einstiegsmöglichkeiten in Ihr Bachelor-Hochschulstudium.

» Hier erfahren Sie wie das geht

Weiterführendes Master-Studium

Mit dem Bachelor of Arts (B.A.) in Pflege bieten sich Ihnen folgende Abschlüsse zur Weiterqualifizierung an:

» Master of Science (M.Sc.) im Studiengang Medizinmanagement » Master of Science (M.Sc.) im Studiengang Public Health

Anmeldung zum Studium

Einzureichende Unterlagen für die Anmeldung Zur Anmeldung »

Kostenloses Info-Webinar

Informieren Sie sich in unserer nächsten Online-Infoveranstaltung:

23. Januar 2019 um 18:30 Uhr

» Jetzt anmelden

Prof. Dr. David Matusiewicz
Prof. Dr. David Matusiewicz
Dekan für den Hochschulbereich Gesundheit & Soziales

»Der B.A. „Pflege“ richtet sich an Pflegekräfte bzw. angehende Pflegekräfte. Ob im Hinblick auf Wund- und Schmerzmanagement, Pflegediagnostik oder Planung des Pflegeprozesses nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Hier können Sie Ihre Kompetenzen für anspruchsvolle, patientennahe Tätigkeiten gezielt ausbauen und echtes Expertenwissen erwerben.«

Alex Hoppe
Alex Hoppe
Hauptgeschäftsführer der Alexianer GmbH

»Wir erleben zunehmend in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eine interdisziplinäre Verschiebung der Aufgaben. Darüber hinaus werden die Pflegeleistungen immer komplexer. Für die professionelle Pflege in den Krankenhäusern und in den Senioreneirichtungen kommen vor diesem Hintergrund neue Aufgaben- und Tätigkeitsfelder hinzu, die zwingend eine Kompetenzerweiterung erfordern. Der Studiengang „Pflege“ befähigt Pflegeberufe für die immer komplexeren Pflegesituationen in den unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesen.«

Dr. med. Eckart von Hirschhausen
Dr. med. Eckart von Hirschhausen

»Als Arzt darf ich sagen: Ärzte werden überschätzt. Heilung ist eine komplexe Teamarbeit. Wir hinken in Deutschland in Sachen Pflegeausbildung den internationalen Entwicklungen hinterher. Deshalb begrüße und unterstütze ich mit meiner Stiftung HUMOR HILFT HEILEN Reformen in der Ausbildung, die verstärkt auf fachliche und menschliche Kompetenz mit neuen Karrieremöglichkeiten setzen. Die Gesundheitsberufe brauchen Menschen, denen die Freude, die Puste und die Perspektive erhalten bleibt. Damit die Humanmedizin human bleibt.«

Markus Kampling
Markus Kampling
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Katholischen Pflegehilfe e.V. in Essen

»Bedingt durch die Herausforderungen der Zukunft und die demographischen Veränderungen, muss sich die Pflege professionell weiterentwickeln. Die Kooperation mit der FOM Hochschule ist uns deshalb sehr wichtig. Der Studiengang „Pflege“ bietet eine ideale Unterstützung, den neuen Anforderungen gerecht zu werden und mit Unterstützung von geschultem, akademisiertem Pflegepersonal langfristig die Qualität in der Einrichtung sicherzustellen. Darüber hinaus sind akademisch geschulte Pflegekräfte sowohl zentrale Ansprechpartner für Angehörige als auch zuständig für die interne Unternehmenskommunikation. Sie beschäftigen sich mit den aktuellen Veränderungen auf dem Gesundheitsmarkt, reflektieren diese und entwickeln neue Lösungsansätze für das Alltagsgeschäft. Aktuelle Unternehmensstrukturen müssen zukünftig überdacht werden – dort sehen wir die Studierenden und Absolventen dieses Studiengangs.«

Prof. Dr. David Matusiewicz
Prof. Dr. David Matusiewicz
Dekan für den Hochschulbereich Gesundheit & Soziales

»Der B.A. „Pflege“ richtet sich an Pflegekräfte bzw. angehende Pflegekräfte. Ob im Hinblick auf Wundund Schmerzmanagement, Pflegediagnostik oder Planung des Pflegeprozesses nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Hier können Sie Ihre Kompetenzen für anspruchsvolle, patientennahe Tätigkeiten gezielt ausbauen und echtes Expertenwissen erwerben.«

Alex Hoppe
Alex Hoppe
Hauptgeschäftsführer der Alexianer GmbH

»Wir erleben zunehmend in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eine interdisziplinäre Verschiebung der Aufgaben. Darüber hinaus werden die Pflegeleistungen immer komplexer. Für die professionelle Pflege in den Krankenhäusern und in den Senioreneirichtungen kommen vor diesem Hintergrund neue Aufgaben- und Tätigkeitsfelder hinzu, die zwingend eine Kompetenzerweiterung erfordern. Der Studiengang „Pflege“ befähigt Pflegeberufe für die immer komplexeren Pflegesituationen in den unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesen.«

Dr. med. Eckart von Hirschhausen
Dr. med. Eckart von Hirschhausen

»Als Arzt darf ich sagen: Ärzte werden überschätzt. Heilung ist eine komplexe Teamarbeit. Wir hinken in Deutschland in Sachen Pflegeausbildung den internationalen Entwicklungen hinterher. Deshalb begrüße und unterstütze ich mit meiner Stiftung HUMOR HILFT HEILEN Reformen in der Ausbildung, die verstärkt auf fachliche und menschliche Kompetenz mit neuen Karrieremöglichkeiten setzen. Die Gesundheitsberufe brauchen Menschen, denen die Freude, die Puste und die Perspektive erhalten bleibt. Damit die Humanmedizin human bleibt.«

Markus Kampling
Markus Kampling
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Katholischen Pflegehilfe e.V. in Essen

»Bedingt durch die Herausforderungen der Zukunft und die demographischen Veränderungen, muss sich die Pflege professionell weiterentwickeln. Die Kooperation mit der FOM Hochschule ist uns deshalb sehr wichtig. Der Studiengang „Pflege“ bietet eine ideale Unterstützung, den neuen Anforderungen gerecht zu werden und mit Unterstützung von geschultem, akademisiertem Pflegepersonal langfristig die Qualität in der Einrichtung sicherzustellen. Darüber hinaus sind akademisch geschulte Pflegekräfte sowohl zentrale Ansprechpartner für Angehörige als auch zuständig für die interne Unternehmenskommunikation. Sie beschäftigen sich mit den aktuellen Veränderungen auf dem Gesundheitsmarkt, reflektieren diese und entwickeln neue Lösungsansätze für das Alltagsgeschäft. Aktuelle Unternehmensstrukturen müssen zukünftig überdacht werden – dort sehen wir die Studierenden und Absolventen dieses Studiengangs.«

Der Studiengang Pflege wurde im Austausch mit verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens, insbesondere der Alexianer GmbH, entwickelt.

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