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Berufsbegleitend „Soziale Arbeit“ studieren

Prof. Dr. Matthias Buntrock: „Qualifizierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden immer gesucht“

25.01.2021 | Dortmund

Ob in der Jugendsozialarbeit, der Migrationsberatung, im Strafvollzug oder in der Familienhilfe: „Der Bedarf an akademisch qualifiziertem Personal ist im sozialen Sektor seit Jahren ungebrochen hoch“, weiß Prof. Dr. Matthias Buntrock. Im Interview verrät der Experte für Gesundheits- und Sozialmanagement an der FOM in Dortmund, warum sich ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium „Soziale Arbeit“ (B.A.) nicht nur für Fach- und Nachwuchskräfte, sondern auch für Quereinsteiger lohnt. 

Professor Buntrock, an wen richtet sich der FOM Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“?

Im Grunde genommen an alle Fach- und Nachwuchskräfte, die im sozialen Sektor tätig sind: In der Kinder- und Jugendhilfe, der Inklusionsberatung, der Suchthilfe, im Strafvollzug, in Alten- und Pflegeeinrichtungen – um nur ein paar klassische Beispiele zu nennen. Ich habe aber auch Studierende in meinen (zurzeit virtuellen) Vorlesungen sitzen, die aus völlig anderen Bereichen kommen – die sich umorientieren möchten und eine neue, erfüllende Aufgabe suchen. Der ausbildungs- bzw. berufsbegleitende Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“ ist für Quereinsteiger insofern perfekt, da er unglaublich vielseitig ist und auf die unterschiedlichsten Tätigkeitsbereiche vorbereitet.  

Welche Fachkenntnisse erwerben die Studierenden denn im Studium genau?

Die Studierenden erlangen unter anderem Fachwissen in den Bereichen Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Medizin und Rechtswissenschaften. Sie lernen, Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen beraten, betreuen und begleiten zu können – eine Kompetenz, die sie für die verschiedensten Tätigkeiten im sozialen Sektor qualifiziert. Absolventinnen und Absolventen sind also sehr breit aufgestellt, und das ist auch wichtig, denn das Berufsfeld der Sozialen Arbeit bringt viele unterschiedliche Herausforderungen mit sich. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums und der Erbringung eines Praxisanteils dürfen sie sich zudem „staatlich anerkannte/-r Sozialarbeiter/-in“ bzw. „staatlich anerkannte/-r Sozialpädagoge/-gin“ nennen.

Prof. Dr. Matthias Buntrock
Prof. Dr. Matthias Buntrock ist Professor für Gesundheits- und Sozialmanagement an der FOM in Dortmund (Foto: Tom Schulte / FOM)

Wie sieht es mit Ein- und Aufstiegschancen aus?

Qualifizierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden immer gesucht, auch in Bereichen, die man vielleicht nicht direkt auf dem Schirm hat. Immer mehr Unternehmen etablieren zum Beispiel die Betriebliche Sozialarbeit oder ein Betriebliches Gesundheitsmanagement, auch da sind akademisch ausgebildete Fachkräfte gefragt. Die Aufstiegschancen sind ebenfalls gut: Gerade in öffentlichen, freien und privaten Einrichtungen gibt es verantwortungsvolle Positionen – unter anderem in der Kinder- und Jugendhilfe, der Altenhilfe oder auch in Beratungsstellen. Ein Hochschulabschluss kann auf jeden Fall viele Türen öffnen.

In einer virtuellen Infoveranstaltung am 27. Januar stellen Prof. Dr. Matthias Buntrock und das Team des Dortmunder FOM Hochschulzentrums den Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“ (B.A.) vor und stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für persönliche Fragen zur Verfügung.

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