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Ehemaliger Mister Niedersachsen & Schauspieler

FOM Student Sunny Rose: „Ich war jung und brauchte das Geld!“

Das Gesicht von Al Sunny Christo Dino Rose wird einigen bekannt vorkommen. Denn: Der 28-Jährige schauspielerte in einer bekannten Reality-Soap im deutschen Fernsehen und trug bereits den Titel des Mister Niedersachsens. „Ich war jung und brauchte das Geld“, erinnert sich der 28-jährige Familienvater lachend zurück. Mittlerweile hat Sunny die Branche gewechselt, studiert berufsbegleitend an der FOM in Hannover und schmiedet als Lichttherapeut große Pläne für die Zukunft.

16.04.2021 | Hannover

Die eigenen Stärken kennen und nutzen

Nach der Fachhochschulreife probierte Sunny Rose sich zunächst einige Jahre aus, um herauszufinden, was seine Stärken sind: Er war bei der Bundespolizei, modelte, schauspielerte im TV, arbeitete im Vertrieb für Medizintechnik und absolvierte eine Ausbildung zum Lichttherapeuten. Heute – einige Jahre und Erfahrungen später – weiß Sunny, was er will: „Es ist wichtig, sich erstmal ein wenig auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, was einem liegt. Heute arbeite ich hauptberuflich im Lichtklinikum Hannover, bin dort als Assistent der Geschäftsführung tätig.“ Und er hat Großes vor: „Der Plan ist, das Geschäft zu erweitern, mehrere Filialen verteilt in Deutschland zu eröffnen, die ich selbstständig führen werde“ – und um das umzusetzen, sei umfassendes Know-how gefragt.

Wissen erweitern, um voran zu kommen

Deshalb entschied sich der gebürtige Hannoveraner dazu, berufsbegleitend den Bachelor-Studiengang „Business Administration“ an der FOM zu studieren und für den Job und das Studium in seine alte Heimat zurückzukehren: „Das Schauspielern in Berlin, Polizei in Frankfurt – ich bin jetzt 28 Jahre alt und möchte bei meiner Familie sein.“ Denn der ehemalige Mister Niedersachsen hat vor einem Jahr Nachwuchs bekommen – auch einer der Gründe, weshalb er sich für das Studienmodell an der FOM entschied: „Flexibilität im Studium ist als Berufstätiger, Vater und Ehemann extrem wichtig“, weiß er. „Es ist ein gewisses Selbstmanagement gefragt, ich benötige Struktur, muss Prioritäten setzen und die Woche gut durchplanen“ – und das funktioniere an der FOM und durch die Unterstützung seiner Frau sehr gut.

Familie, Studium, Job

Der Alltag des 28-Jährigen ist also gut durchstrukturiert: „Mein Sohn schmeißt mich morgens aus dem Bett, dann geht´s ins Büro bzw. in die Klinik.“ Dort ist er für verschiedenste Aufgabenbereiche verantwortlich: Personalmanagement, Briefing der Mitarbeitenden was die Hygienestandards anbelangt, Buchhaltung sowie die Beratung der Patienten: „Die meisten unserer Patienten sind chronisch erkrankt, haben Hautprobleme, Rheuma etc. Für sie erstellen wir individuelle Lichttherapiepläne.“ An einigen Abenden unter der Woche sowie am Wochenende heißt es dann „ab in den (virtuellen) Hörsaal“. Was ihm hier besonders gut gefällt, ist der enge Kontakt zu den Dozierenden: „Ich kann immer all meine Fragen loswerden – ob per Mail oder am Telefon. Unsere Lehrenden sind immer super zu erreichen“, so Sunny. Und die Inhalte aus dem Studium könne er schon jetzt in seinem Arbeitsalltag anwenden: „Management Basics, Human Resources, Personalmanagement, aber auch die Soft Skills, die man sich aneignet, helfen enorm“, so der ehemalige Schauspieler.

Und was sagen die Fans?

Wenn Sunnys Berliner Fans ihn heute im virtuellen Hörsaal sitzen sehen würden, würden sie den „Discobesitzer“, den er ein halbes Jahr lang spielte, wohl kaum wiedererkennen: „Hier in Hannover erkennen die Leute mich auf der Straße nicht – in Berlin ist das tatsächlich etwas anders“, schmunzelt der FOM Student verlegen. Immerhin war er ein halbes Jahr lang von Montag bis Freitag jeden Abend im TV zu sehen – „Es war eine gute Zeit, aber es war auch anstrengend. Ich hab mich gegen 100 Bewerber durchgesetzt, ohne vorherige Erfahrungen, das war schon ein cooles Gefühl“, denkt Sunny heute zurück. Doch jetzt heißt es: Scheinwerfer aus und für sich persönlich und den Job den eigenen Horizont erweitern!

Sunny Rose studiert berufsbegleitend an der FOM in Hannover (Foto: Privat)
Sogar eine Schultüte gab es für den Lichttherapeuten zum Start in das berufsbegleitende Studium (Foto: Privat)