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Prestigeträchtiges Stipendium:

Hamburger FOM Absolventin von „Fulbright“ gefördert

15.07.2020 | Hamburg

FOM Bachelor-Absolventin Katharina Lohmann („International Management“, B.A.) hat es geschafft: Sie darf sich über das „Fulbright“-Stipendium freuen, das zu den renommiertesten Stipendienprogrammen der Welt zählt. Mit der Förderung möchte sie sich einen Traum erfüllen – ein Master-Studium in den USA. Wie es dazu kam, welche Auswirkungen Corona auf ihre Studienpläne hat und wie es beruflich nach dem Master weitergehen soll, erzählt die 25-Jährige im Interview. 

Frau Lohmann, herzlichen Glückwunsch zum Fulbright-Stipendium! Was genau war Ihre Motivation, sich zu bewerben?

Es hat mich immer gereizt, Studien- und Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln. Während meiner Ausbildung war ich für mehrere Monate in den Niederlanden im Einsatz, 2018 habe ich im Rahmen des FOM Erasmus-Programms ein Auslandssemester in Spanien an der UCAM verbracht – eine wirklich tolle Zeit! Doch seit meinem Austauschjahr in der 11. Klasse hatte ich mir fest vorgenommen, irgendwann in den Südstaaten zu studieren – und diesen Traum wollte ich mir nun erfüllen. Ich habe mich im letzten Jahr intensiv informiert, welche Möglichkeiten ich habe, vor allem, was die Finanzierung angeht. Dabei bin ich auf das Fulbright-Programm gestoßen, das Stipendien für ein Master-Studium in den USA vergibt. Ich habe mich riesig gefreut, dass ich die Auswahlkommission überzeugen konnte und an einer meiner Wunsch-Universitäten angenommen wurde: der Florida International University, für den zweisemestrigen Master-Studiengang „International MBA“. Fulbright übernimmt für neun Monate die Studiengebühren und Lebenserhaltungskosten. 

Inwiefern hat die Corona-Krise ihre Pläne beeinflusst? Können Sie das Studium überhaupt wie geplant starten?

Natürlich hat Corona einiges durcheinandergewirbelt. Eigentlich hätte es in Berlin mehrere Fulbright-Workshops gegeben, um uns Stipendiaten „fit“ für das USA-Studium zu machen. Jetzt mussten die Veranstaltungen online stattfinden, aber das hat gut funktioniert. Los geht es mit meinem Master-Studium wie geplant am 1. September – allerdings erst einmal digital und vorerst hier in Deutschland. Je nachdem, wie sich die Lage weiterentwickelt und ob ich ein Visum bekomme, fliege ich dann in ein paar Monaten zum Präsenzstudium nach Florida. Ich hoffe natürlich sehr, dass es die Situation zulässt und ich im zweiten Semester vor Ort studieren kann, aber den Master ziehe ich auf jeden Fall durch – auch online von Hamburg aus. 

Katharina Lohmann
„Fulbright“-Stipendiatin Katharina Lohmann hat „International Management“ (B.A.) an der FOM in Hamburg studiert. (Foto: Privat)

Wir drücken die Daumen! Was sind denn Ihre beruflichen Pläne nach dem Studium?

Ich arbeite aktuell noch als kaufmännische Angestellte im Bereich Datenschutz bei Philips Medical Systems. Für das Master-Studium in den USA muss ich meinen Job aufgeben, ich plane aber sowieso, mich nach dem Abschluss in einem anderen Fachbereich zu verwirklichen. Ich möchte unbedingt international arbeiten, gerne in einer leitenden Position – zum Beispiel im Vertrieb – und kann mir auch sehr gut vorstellen, beruflich eine Zeit lang ins Ausland zu gehen. Aus diesen Gründen hatte ich mich auch für den berufsbegleitenden Bachelor „International Management“ (B.A.) an der FOM in Hamburg entschieden.

Über das Fulbright-Programm

Das deutsch-amerikanische Fulbright-Programm ermöglicht im Rahmen von Studienstipendien ein vier- bis neunmonatiges Vollzeit-Studium an der Graduate School (Master-Niveau) einer akkreditierten US-Hochschule. Ziel ist die Förderung akademischer Leistungen, des kulturellen Austausches und des gegenseitigen Verständnisses zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten.