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  • 2019
  • März
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Theorie-Praxis Bezug an der FOM

Wie erreicht ein Unternehmen die junge Zielgruppe?

Wer könnte besser wissen, was junge Leute wollen, als die jungen Leute selbst? FOM Studierende aus Essen haben sich im Projekt-Modul mit der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) und deren Rekrutierung von jungen Fachkräften beschäftigt. Wie gewinnen die Stadt Essen und die dort ansässigen Unternehmen junges Personal für sich? Auf welchen Kanälen sollte die EWG den Standort Essen bewerben? Und wie sollte sie sich in den sozialen Medien präsentieren?

21.03.2019 | Essen

Präsentation der Handlungsempfehlungen

Aufbau, Vermarktung - Websites, Webshop – Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Marketing & Digitale Medien hat die EWG eine praktische Aufgabenstellung eingebracht: Wie soll der Standort Essen für junge Fachkräfte auf welchen Kanälen beworben werden? Die Studierenden führten insgesamt 170 qualitative Interviews mit der erwünschten jungen Zielgruppe – werteten die Ergebnisse aus und trugen diese mit Handlungsempfehlungen der EWG vor. Die besten drei Gruppen präsentierten ihre Empfehlungen dann erneut vor der EWG und rund 20 Mitarbeitern – auch Geschäftsführer André Boschem war anwesend.

Die Umsetzung

Ein erstes Ergebnis ist bereits in die Tat umgesetzt worden: Der Xing-Account der EWG ist jetzt aktiv. Außerdem empfehlen die Studierenden eine junge, dynamische Ansprache –  eventuell über Personifikation durch Praktikanten, die verschiedene Arbeitgeber vorstellen oder durch Essener, die über ihre Heimatstadt Essen berichten. Eine weitere Idee: „Jobchallenge: 30 Tage, 30 Jobs“, bei der die Bandbreite der Berufe in Essen vorgestellt wird.

Markus Pließnig, Kommunikations-Leiter der EWG stellte den Studierenden die Problemstellung vor und begleitete den gesamten Prozess: „An einem praktischen Beispiel konnten Studierende der FOM unsere täglichen EWG-Arbeit unterstützen. Die Qualität der Semester-Arbeiten hat mich dabei außerordentlich beeindruckt. Ich freue mich sehr auf kommende gemeinsame Projekte von EWG und FOM.“

Prof. Dr. Carolin Tewes von der FOM Hochschule leitete das Modul und bewertete die Ergebnisse ebenfalls positiv: „Auch in diesem Semester arbeiten wir wieder mit der EWG an einem gemeinsamen Projekt. Denn die Erarbeitungen sind eine Bereicherung sowohl für das Unternehmen als auch für die Studierenden.“

v.l.n.r.: Kommunikations-Leiter Markus Pließnig, Prof. Dr. Carolin Tewes, die FOM Studierenden Fabian aus dem Kahmen, Viktoria Pankov, Carina Swonke, Nicole Manske, Yannick Lange und Luisa Bergmann und EWG Geschäftsführer André Boschem (Foto: FOM)

Ergebnisse der Interviews

  • Wichtig für Fachkräfte: eine gute Infrastruktur und gute Freizeitmöglichkeiten in einer sauberen, gepflegten Stadt.

  • Interessierte nutzen zur Jobsuche Jobportale, Google oder die Unternehmenswebsites.

  • Content in den sozialen Medien sollte unterhaltsam, ablenkend und zeitvertreibend sein.

  • Berichtet werden soll über Aktuelles, Veranstaltungen, Freizeit (Stadt) oder Unternehmenseinblicke, Einblicke in Räumlichkeiten (Arbeitgeber), Mitarbeitende, Berufe.

  • Wichtige Medien seien Bild und Video, bei informativeren Inhalten sollte auch Text verfügbar sein.