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Rezessionsgefahr für die Weltwirtschaft

Abkühlung der Weltkonjunktur

Nach Jahren der Erholung der Weltwirtschaft und des konjunkturellen Aufschwungs, blicken deutsche Unternehmen heute zunehmend pessimistisch in die Zukunft. Worauf müssen wir uns objektiv gesehen einstellen? Und welche Möglichkeiten haben wir, den ökonomischen Risiken zu begegnen? Das und mehr diskutierten Interessierte jetzt an der FOM Hochschule in Düsseldorf.

01.04.2019 | Düsseldorf

Stefan Bielmeier, Leiter Research und Chefvolkswirt der DZ BANK AG ist einer der führenden Experten in Deutschland im Bereich der Konjunktur- und Kapitalmarktanalyse. In seinem Vortrag diskutierte der Referent aktuelle ökonomische und wirtschaftspolitische Probleme, wie den Brexit, Handelskrieg und die Eurokrise. Darüber hinaus zeigte er auf, wie sich diese potenziellen Risiken für die Entwicklung der Weltwirtschaft bewerten lassen.

Mit seinem Analysten-Team wurde Stefan Bielmeier bereits mehrfach für seine treffenden Prognosen ausgezeichnet, unter anderem als „Prognostiker des Jahres 2013“. In Bielmeiers Blog kommentiert der Chefvolkswirt die konjunkturelle Entwicklung in Europa, den USA und den Emerging Markets, bewertet die Trends an den internationalen Finanzmärkten und bezieht kurz und prägnant Stellung zu Politik und Wirtschaftspolitik.

Es wurden rege Diskussionen mit rund 25 Unternehmensvertretern und ökonomieinteressierten Studierenden geführt.

Stefan Bielmeier, Leiter Research und Chefvolkswirt der DZ BANK AG (Foto: FOM)

Statements des Abends:

  • Die Abkühlung der Weltkonjunktur findet durch vermeidbare politische Risiken wie dem Brexit, dem Handelskrieg und populistische Strömungen statt.
  • Populisten sind auf dem Vormarsch, da sie komplexe Aspekte der Globalisierung -  wie z.B. Arbeitsplatzverlust, Migration, Handelsdispute – mit einfachen Erklärungen und Lösungsvorschlägen abtun.
  • Finanzmärkte werden auf lange Sicht von negativen Zinsen geprägt sein, was zusätzlich den Handlungsspielraum der Zentralbanken einengt.
Prof. Dr. Niestroj (Foto: FOM)