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Forschungsergebnisse präsentiert

FOM Absolventin auf Jahrestagung der GWPs e.V.

26.03.2019 | Bremen

Barrierefreiheit: „Fühlen statt Sehen – die Bedeutung haptischer Informationen im wirtschaftlichen Kontext bei Menschen mit visuellen Einschränkungen“ – das ist das Thema, zu dem Ann-Kathrin Hesse, Absolventin der FOM in Bremen, gemeinsam mit Prof. Dr. Mandy Nuszbaum im Rahmen ihrer Master-Thesis geforscht hat.

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie e.V. (GWPs) erachtete den Beitrag von Ann-Kathrin Hesse als so interessant, dass sie die Absolventin einluden, ihre Ergebnisse auf der 23. Jahrestagung der Gesellschaft in Berlin zu präsentieren. 240 Teilnehmende aus der angewandten Forschung im Bereich Wirtschaftspsychologie kamen Mitte März in Berlin zusammen, um sich über „Wirtschaftspsychologie im medialen Wandel“ auszutauschen.

Die Bedeutung haptischer Informationen, insbesondere bei der Nutzung von Produktinformationen, beschreibt Hesse in ihrer Arbeit wie folgt: „Alltags- und Verkaufssituationen sind geprägt durch Nutzung haptischer Informationen zur Identifikation von Objekten und Produkten sowie im zwischenmenschlichen Bereich. Menschen mit eingeschränktem beziehungsweise fehlendem Sehvermögen müssen die fehlenden visuellen Eindrücke im Alltag kompensieren, wodurch haptische Erlebnisse im wirtschaftlichen Kontext an Relevanz gewinnen. Die vorliegende Studie zeigt, dass blinde Menschen zwischenmenschliche Berührungen positiver beurteilen und ein höheres Bedürfnis an haptischen Produktinformationen aufweisen als sehende Menschen, wodurch sich praktische Implikationen für die Gestaltung von Verkaufsgesprächen und Produktverpackungen ergeben.“

FOM Absolventin Ann-Kathrin Hesse M.Sc. (li.) im Gespräch mit Prof. Dr. Mandy Nuszbaum. Auf der GWPs stellten sie ihre Ergebnisse gemeinsam vor. (Foto: FOM).
FOM Absolventin Ann-Kathrin Hesse M.Sc. (li.) im Gespräch mit Prof. Dr. Mandy Nuszbaum. Auf der GWPs stellten sie ihre Ergebnisse gemeinsam vor. (Foto: FOM).