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Köln – China – Australien: Teil 2

Summer Studies in Sydney

28.06.2019
Babette Michaelis reiste für vier Wochen zu den Summer Studies nach Sydney (Foto: Privat)

„No worries, mate!“

Schnorcheln mit Schildkröten, Zimmer mit Meerblick und das leichte Leben: Der australische Lifestyle hat die Reise von FOM Studentin Babette Michaelis trotz straffen Zeitplans mitgestaltet. Die 29-Jährige verbrachte zunächst fünf Monate als Tutor in China, reiste anschließend für ein weiteres vierwöchiges Auslandsprogramm der FOM nach Australien – zu den Summer Studies nach Sydney.

Studieren in Australien vs. Studieren in Deutschland

Der größte Unterschied: Einmal Vollzeitstudentin sein. In Australien besuchte die Studentin das International College of Management (ICMS) täglich von 8:30 bis 15:30 Uhr. „Es war etwas ganz Neues, sich den ganzen Tag mit dem Studium zu beschäftigen.“ Außerdem ist das Notensystem ein anderes. Während man in Deutschland Punkte sammelt und bei null anfängt, beginnt man am College in Sydney mit 100 Punkten und geht abwärts. Die Vorlesungen seien, so wie an der FOM in Deutschland auch, sehr praxisnah. Michaelis und ihre Kommilitonen entwickelten beispielsweise im Kurs „International Marketing“ Marketingkonzepte für australische Firmen, wie einen Camper-Vermieter oder einen Gin-Hersteller. Könnte das jeweilige Unternehmen auch in den deutschen Markt eintreten? Die Studierenden gaben den Firmen Empfehlungen samt Marktanalyse, entwarfen Strategien für Deutschland, die evtl. in die Tat umgesetzt werden. „Solche praktischen Umsetzungen haben einen sehr großen Lerneffekt und bereiten einen perfekt auf den Berufsalltag vor!“

So lässt es sich lernen…

„Ich hatte in unserem Wohnheim in Manly ein Zimmer mit Meerblick, da wurde ich so manches Mal am Schreibtisch ziemlich abgelenkt“, so die Studentin. Der Ausblick aus ihrem Zimmer sei atemberaubend gewesen – am besten lernen konnte sie deshalb tatsächlich eher an der frischen Luft auf einer ruhig gelegenen Bank des Universitätsgeländes. Am Nachmittag ging sie gemeinsam mit ihren Kommilitonen und den Einheimischen in die Stadt, ans Meer, in Parks, an den wunderschönen Hafen oder es wurde gemeinsam gegrillt und gegessen. „Australier nehmen das Leben leichter, haben einfach eine andere Einstellung. Es ist selbstverständlich, jeden Abend draußen zusammen zu sitzen. Sie nutzen den Tag und das haben wir FOM Studierenden uns auch abgeschaut.“ Trotz des straffen Zeitplans konnten die Studierenden aus Deutschland ihre Freizeit und nach eigenen Angaben sogar das Lernen in vollen Zügen genießen. Eine Kommilitonin ging beispielsweise morgens um 6 Uhr auf den Wellen surfen, eine andere nutzte die Morgenstunden zum Spaziergang im Nationalpark. Die Weltenbummlerin meint: „Ich bin eher die Taucherin – ich war schnorcheln und tauchen, habe die buntesten Fische, Rochen und Schildkröten gesehen. So eine Reise kann ich wirklich jedem ans Herz legen – es ist in jeder Hinsicht eine unglaubliche Erfahrung und ich habe viel für mich mitgenommen und gelernt – sowohl inhaltlich als auch persönlich!“

Babette Michaelis, 29 Jahre

Hochschulzentrum: FOM Köln

Master: Human Resource Management

Auslandsaufenthalte: Tutor-Programm in China, Summer Studies Australia

Während ihrer FOM Reise besuchte die Studentin die Blue Mountains (Foto: Privat)
Michaelis: „Australier nehmen das Leben leichter, haben einfach eine andere Einstellung. Es ist selbstverständlich, jeden Abend draußen zusammen zu sitzen." (Foto: Privat)
Das International College of Management (ICMS) (Foto: Privat)