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Welche Wirkstoffkombinationen helfen bei Krebserkrankungen?

Studienergebnisse leisten Beitrag zur Krebsmedikament-Entwicklung

Eine der größten Studien mithilfe von State-of-the-Art-Machine-Learning-Algorithmen ist jetzt von Prof. Dr. Sebastian Sauer, stellvertretender Direktor des iwp Institut für Wirtschaftspsychologie der FOM, und seinem Team gemeinsam mit dem AstraZeneca-Sanger Drug Combination DREAM Consortium, einem Zusammenschluss von führenden Experten aus dem Bereich Statistik und Biomedizin, und zahlreichen weiteren internationalen Forschenden durchgeführt worden.

30.08.2019 | Nürnberg

Durch den Einsatz moderner statistischer Datenanalyse-Methoden bei 11.576 Experimenten mit über 900 Wirkstoff-Kombinationen bei 85 Krebszellarten ist es gelungen, geschickte Kombinationen von Wirkstoffen zu erreichen. Die Studienergebnisse werden einen wichtigen Beitrag zur Krebsmedikament-Entwicklung leisten.

„Dieser Fortschritt konnte nur mit modernen statistischen Methoden erzielt werden, die wir auch in der Lehre der FOM Hochschule einsetzen“, resümiert der iwp-Wissenschaftler Prof. Dr. Sebastian Sauer, der am FOM Hochschulzentrum in Nürnberg forscht und lehrt.

Die Ergebnisse der Studie mit dem Titel „Community assessment to advance computational prediction of cancer drug combinations in a pharmacogenomic screen” wurden in der Nature Communication, einem der weltweit führenden wissenschaftlichen Journale, veröffentlicht.

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Prof. Dr. Sebastian Sauer, stellvertretender Direktor des iwp Institut für Wirtschaftspsychologie der FOM Hochschule (Foto: FOM)