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18.10.2017 | Bochum

Neues Modulstudium für Azubis in der Gesundheitsbranche

FOM Hochschule und Bochumer Alice-Salomon-Berufskolleg qualifizieren Nachwuchskräfte

Die Aufgaben werden vielschichtiger, die Anforderungen immer komplexer: Um sich in der Gesundheits- und Pflegebranche entwickeln und positionieren zu können, müssen Beschäftigte ihr Wissen aktuell halten. Mit einer intensiven Zusammenarbeit und gemeinsamen Projekten wollen in Bochum die FOM Hochschule und das Alice-Salomon-Berufskolleg (ASBK) Nachwuchskräfte im Gesundheitsbereich weiterqualifizieren. Beide Partner haben jetzt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und sich auf ein Modulstudium für Auszubildende verständigt. 

Freuen sich über die Zusammenarbeit: v.l. Nicole Grzyszczok, FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner, Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlak, die stellvertretende Schulleiterin Regina Schlotmann-Ebert, AG-Leiter Sebastian Schüßler und Bereichsleitung Michaela Gehring (Foto: Tom Schulte/FOM)

„Wir werden dazu am ASBK eine eigene AG-Klasse einrichten und mit dieser Kooperation den schulischen Gesundheitsschwerpunkt stärken“, so Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlak. Heißt konkret: Berufsfachschüler des ASBK können in einem Differenzierungsunterricht bereits während ihrer Ausbildung Module der FOM Bachelor-Gesundheitsstudiengänge belegen.

Das Modulstudium bezieht sich auf die FOM Studiengänge Gesundheits- und Sozialmanagement, Pflegemanagement, Angewandte Pflegewissenschaft und Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik. Pro Woche sind zwei Unterrichtseinheiten für den Differenzierungsunterricht angesetzt. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Schüler ein entsprechendes Zertifikat über die erlangten Credit-Points.

„Die erfolgreich absolvierten Module können auf ein FOM Studium angerechnet werden – auch bei einem späteren Studienstart“, sagt Nicole Grzyszczok, Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Bochum. „So verkürzt sich die Studien- und Ausbildungszeit und die Studierenden kombinieren Erfahrungen aus der unternehmerischen Arbeitswelt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Vorgehensweisen.“

ASBK Schulleiter Kohtz-Cavlak sieht viele Vorteile für die Schüler. „Mit dem neuen Angebot wollen wir die Inhalte der Ausbildung und des Berufsschulunterrichts schon frühzeitig um passende hochschulische Themen erweitern. So werden die Nachwuchskräfte auf die zunehmend komplexen Anforderungen der Gesundheitsbranche perfekt vorbereitet.“ FOM Geschäftsleiterin Nicole Grzyszczok ergänzt: „Diese Kooperation ist ein gutes Beispiel für die Verzahnung von Hochschule und Schule, die von Politik und Wirtschaft immer wieder gefordert wird.“