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07.11.2017

Von Essen nach Kalifornien

Summer Conference in San Diego – Ein Erfahrungsbericht

Alina Mund mit ihrem Summer-Conference-Zertifikat (Foto: privat/Alina Mund)
Alina Mund mit ihrem Summer-Conference-Zertifikat (Foto: privat/Alina Mund)

Alina Mund erinnert sich gerne an ihre Zeit in San Diego zurück. Im August reiste die 28-Jährige im Rahmen der Summer Conference mit 58 weiteren FOM Masterstudierenden in die zweitgrößte Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien. Dort sammelte sie Auslandserfahrung, knüpfte Kontakte und lernte Land und Leute kennen. Alina Mund studiert aktuell im dritten Fachsemester an der FOM in Essen im Studiengang Master of Business Administration (MBA). Was sie an der University of San Diego (USD) erlebt hat, erzählt sie im Interview.

Sie sind wieder zurück in Deutschland. Was vermissen Sie am meisten aus Ihrer Zeit in San Diego?

Am meisten vermisse ich die kalifornische Lebensweise. Die Leute sind sehr freundlich, aufgeschlossen und locker. Man sieht schon morgens vor der Arbeit - bzw. in unserem Falle vor den Vorlesungen - viele Surfer und kann selbst am Strand joggen gehen und im Anschluss in die Wellen springen. Außerdem fehlt mir das leckere mexikanische Essen! Die Mensa der USD ist sehr empfehlenswert!

Was mussten Sie im Vorfeld der Reise alles organisieren, um sich auf die USA vorzubereiten?

Die drei wichtigsten Dinge sind sicherlich der Flug, die Unterkunft und ein Mietwagen.

Meine Empfehlung ist, einen Flug über den Flughafen LAX in Los Angeles zu buchen und dann mit dem Auto einen kleinen Road Trip entlang des Pacific Highways zu machen. Während der zwei Stunden bekommt man einen hervorragenden ersten Eindruck von Kalifornien.

Als Unterkunft mieteten wir zu fünft – über Air-bnb – ein Haus nahe der Universität in San Diego. Aus Gesprächen mit anderen aus der Gruppe kann ich jedoch Pacific Beach und Mission Beach zum Wohnen sehr empfehlen, da man dort direkt am Strand ist. Die Wege sind mit dem Auto kurz und der Verkehr ist auch nicht schlimmer als auf deutschen Autobahnen zur Rush Hour.

Können Sie uns ein bisschen mehr über die Universität und Ihren Campus-Alltag erzählen?

Mit rund 8.500 Studenten ist die USD vergleichsweise klein, jedoch unter den Top 90 Universitäten der USA. Außerdem kann sich der weitläufige, architektonisch sehr schöne Campus der USD wirklich sehen lassen. Man kann gegen Gebühr auch das USD Sports Center mit Fitness Studio nutzen und ein bisschen in das kalifornische Campus Leben hinein schnuppern.

Beginn unserer Seminare war um 9.30 Uhr. Um ca. 12.30 Uhr gab es eine Mittagspause, in der man in die Mensa gehen konnte. Die Nachmittagsseminare fanden in der Regel von 13:30 bis 17:30 Uhr statt. Im Anschluss daran wurde sich beispielsweise auf anstehende Seminare vorbereitet, die Arbeit für die zu erbringende Prüfungsleistung erledigt oder die Zeit für Freizeitaktivitäten genutzt. Nach Feierabend haben wir Teilnehmer der Summer Conference auch viel gemeinsam als Gruppe unternommen.

Der Campus der Universität in San Diego (Foto: privat/Alina Mund)
Der Campus der Universität in San Diego (Foto: privat/Alina Mund)

Merken Sie in dem neuen Semester bereits, dass sich die Erfahrung für Sie auszahlt?

„It’s all about value creation and customer orientation.”

Vor allem der starke Fokus auf Wertsteigerung und Kundenorientierung, der an der USD in fast allen Seminaren thematisiert wurde, gibt mir im neuen Semester eine ganz andere Sichtweise. Die USA sind hinsichtlich Marketing und Sales Management weltweit Vorreiter. Es war wertvoll, neue Denkweisen und innovative Ansätze von den Profis kennen zu lernen.

Warum sollten Ihrer Meinung nach andere Kommilitonen unbedingt eine Auslandserfahrung machen?

In erster Linie hilft ein Auslandsaufenthalt dabei, die sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern. Außerdem bekommt man Lerninhalte einmal aus einer ganz anderen akademischen Perspektive mit anderen Lehrmethoden nähergebracht. Nicht zu vergessen ist natürlich der Pluspunkt im Lebenslauf.

Auch hinsichtlich der Soft Skills bringt ein Auslandsaufenthalt Vorteile mit sich: Der Aufbau interkultureller Kompetenzen, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen werden geschult.

Und zum Schluss noch eine persönliche Frage: Haben Sie drei Tipps für zukünftige Teilnehmer, was Sie sich in San Diego nicht entgehen lassen dürfen?

  1. Die wunderschönen Sonnenuntergänge, vor allem am Coronado Beach der gleichnamigen Coronado Island.

  2. La Jolla Cove, 22 Kilometer nördlich des Zentrums von San Diego, wo man hautnah Seelöwen erleben kann.

  3. Eine Fahrt zur mexikanischen Grenze, die nur 20 Minuten vom Zentrum San Diegos entfernt ist. Dort kann man im Outlet Center Las Americas Schnäppchen ergattern oder einen Abstecher zum Friendship Park im Border Field State Park an der Grenze zu Tijuana machen.

Im kommenden Jahr findet die Summer Conference San Diego vom 6. bis 17. August 2018 statt. Inhaltlich stehen die Module „International Sales und Key Account Management“ sowie „International Marketing and New Business Development Management“ während der zwei Wochen im Fokus. Es gibt die Möglichkeit das Programm auf drei Wochen zu verlängern (bis zum 24. August). Anmeldeschluss ist der 31. März 2018.

Am 14. November bietet die FOM ein kostenfreies Info-Webinar an. Fragen rund um die Summer Conference beantwortet Michaela Schönherr vom International Office. Das Auslandsprogramm ist insbesondere für Studierende der Masterstudiengänge „Sales Managements“ und „Marketing & Communication“ geeignet.