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28.04.2014

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Starthilfe durch den „Buddy“: Dennis Häuser über sein Semester an der Ecole Atlantique de Commerce

Mit Studierenden anderer Nationen lernen, diskutieren und feiern – Dennis Häuser hat sein Auslandssemester im französischen Nantes genossen und das Erasmus-Programm genutzt, um gleichzeitig seine Kompetenzen auszubauen. Warum er dem berufsbegleitenden Studium an der FOM Hochschule trotzdem den Vorzug gibt, verrät er im Interview.

Dennis Häuser in Nantes
Dennis Häuser in Nantes

Wieso haben Sie sich für eine Teilnahme am Erasmus-Programm entschieden?

Dennis Häuser: Ich habe mich für die Teilnahme am Erasmus-Programm entschieden, weil ich schon immer die Kultur eines anderen Landes kennenlernen wollte. Weiterhin war ich mir sicher, dass ich die Kompetenzen, welche ich während des Erasmus-Aufenthalts erlangen würde, gut in meinem Beruf gebrauchen kann.

Welche Regelung haben Sie mit Ihrem Arbeitgeber getroffen?

Dennis Häuser: Ich habe mich für 3,5 Monate beurlauben lassen, das war ohne Probleme möglich.

Was waren die größten (organisatorischen) Hürden auf dem Weg nach Nantes?

Dennis Häuser: Das größte organisatorische Problem war das Finden einer Unterkunft, welche nicht zu weit weg von der Universität war. Nach einer ausführlichen Suche konnte ich einen der letzten Plätze in einem Studentenwohnheim bekommen, das nur fünf Gehminuten von der Uni weg lag.

Welche Hilfestellungen gab es vor Ort?

Dennis Häuser: Die Universität hat ein so genanntes Buddy-Programm ins Leben gerufen. Jeder Erasmus-Student hat einen „Buddy“ zugewiesen bekommen, welcher bei organisatorischen Dingen behilflich war. Dazu zählten zum Beispiel das Eröffnen eines Bankkontos oder das Abschließen eines Handy-Vertrages. Auch hat der „Buddy“ einem interessante Dinge in Nantes gezeigt wie Sehenswürdigkeiten. Weiterhin hat sich die Studienberatung/-betreuung vor Ort um alle Dinge das Studium betreffend gekümmert. Schlussendlich gab es Mitarbeiter im Studentenwohnheim, die für jegliche Fragen zur Verfügung standen.

Wie sah der Austausch mit anderen Studierenden aus?

Dennis Häuser: Der Austausch mit anderen Studierenden fand meistes während des Unterrichts in den Gruppenarbeiten statt. Weiterhin gab es Aufgaben, welche während der vorlesungsfreien Zeit (zum Beispiel abends oder am Wochenende) erledigt werden mussten. Dazu haben sich die Gruppen in der Uni oder in ähnlichen Einrichtungen wie dem Studentenwohnheim getroffen. Auch hat man viel Freizeit mit den anderen Studierenden verbracht. Man hat oft abends etwas unternommen oder am Wochenende gemeinsame Ausflüge durchgeführt.

Welche Kurse haben Sie besucht?

Dennis Häuser: Business Plan, Cross Cultural Management, French as a Foreign Language, International Business Strategy, International Business Team Project, International Marketing, International Negotiations, International Project Management, Running Export Activities und Running Import Activities. Alle Module waren international angelegt.

Wie haben Sie den Wechsel vom berufsbegleitenden Studium an der FOM zum Vollzeitstudium in Nantes erlebt?

Dennis Häuser: Der Wechsel war am Anfang gewöhnungsbedürftig. Beim berufsbegleitetem Studium an der FOM hatte ich meinen normalen Wochenablauf, bei dem Vollzeitstudium waren die Vorlesungen mal den ganzen Tag lang, mal nur abends oder vormittags. Auch gab es vorlesungsfreie Tage. Dadurch war jede Woche verschieden. Ich habe während des Auslandsaufenthalts definitiv mehr geschlafen als sonst. Zurückschauend kann ich sagen, dass mit ein berufsbegleitendes Studium mehr zusagt als ein Vollzeitstudium.

Was sind die wichtigsten Erfahrungen und Kompetenzen, die Sie mit nach Deutschland genommen haben?

Dennis Häuser: Die wichtigste Kompetenz, welche ich mitgenommen habe, ist kultureller Natur. Mir ist durch das Studium mehr bewusst geworden, dass jede Nation ihre eigenen Gewohnheiten etc. hat und man dafür Verständnis aufbringen muss. Weiterhin konnte ich mein Englisch und Französisch stark verbessern und Kompetenzen im internationalen Management erwerben.

Welche Tipps haben Sie für andere FOM Studierende, die mit Erasmus ins Ausland gehen möchten?

Dennis Häuser: Frühzeitig mit dem Arbeitgeber eine Beurlaubung oder ähnliches abklären. Sich ebenfalls frühzeitig um eine Unterkunft kümmern. Finanzielle Situation überprüfen, es können Kosten entstehen, welche man vorher nicht eingeplant hat. Offen für Neues sein, speziell in Sachen „Kultur“.