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  • November
  • CSR-Konferenz an der FOM: Corporate Social Responsibility im internationalen Kontext
25.11.2011

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Die Referentenrunde der CSR-Tagung der FOM Hochschule für Oekonomie & Management
Die Referentenrunde der CSR-Tagung

„Recognising a social and environmental responsibility is no longer an option for companies. It has become a necessity.” Mit diesen Worten eröffnete Professor Dr. Linda O’Riordan die International Research Conference „Management Approaches in CSR“ Mitte November in Essen. Die CSR-Forscherin begrüßte die rund 75 Teilnehmer im FOM-Studienzentrum, stellte die internationale Bedeutung des Themas heraus und lieferte eine erste Einführung.

Ihre Definition des Begriffs: „The basis for the CSR concept is the triple bottom line which suggests that managers are required to balance social and environmental aspects alongside their economic goals.“ Eine klare Antwort auf die Frage, wie sich soziale, ökonomische und ökologische Ziele am besten verbinden lassen, gebe es allerdings noch nicht. Denn, so O’Riordan: „As stakeholders‘ expectations increase, CSR practice is influenced by internal and external contextual factors. As a result, CSR stakeholder engagement responses are still evolving.”

Die Breite möglicher Antworten stellen die Referenten der Konferenz eindrucksvoll unter Beweis. So hat sich auch der weltweit tätige amerikanische Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson das Thema Corporate Social Responsibility auf die Fahnen geschrieben. Frank Welvaert, Director CSR des Unternehmens in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika, stellte u.a. den „Johnson & Johnson Corporate Citizenship Trust“ vor. „Our mission is to make sustainable, long term differences in human health”, erläuterte Welvaert das Credo des Unternehmens. “We do this by investing in strategic partnerships and innovative solutions that add value to society and impact peoples’ lives.”

Einblicke in die CSR-Strategie bei Deloitte gewährte Dr. Michael Fuchs. Auf der Qualitätsagenda des Unternehmens stehen beispielsweise Grundsätze wie „Act with honesty and integrity“, „Respect the confidentiality of information“ und „Commited to fair business processes“. Beim Umgang mit Mitarbeitern gehört es zu den Grundprinzipien, fair zu kommunizieren und die Work-Life-Balance und eine Familienplanung zu respektieren, so der Ethics Officer bei Deloitte Germany. Auch eine Ethik-Hotline hat man eingerichtet.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Sämtliche Beitrage und Diskussionen der Experten aus Industrie und akademische Instituten wie der FH Düsseldorf, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der University of Leeds (UK) stellten unter Beweis, dass im Bereich CSR noch viele Herausforderungen auf die Unternehmen warten. Wie diese Herausforderungen mit Hilfe eines Management-Frameworks bewältigt werden können, hatte Linda O’Riordan in ihrem Vortrag vorgestellt.

Die FOM war mit der CSR-Forscherin Linda O’Riordan, Professor Dr. Olaf Müller-Michaels, Professor Dr. Markus Braunewell und Professor Dr. Stefan Heinemann wissenschaftlich vertreten. „Unsere Forschungsstrategie zielt auf die praxisorientierte wie hochwertige Bearbeitung von relevanten Problemfeldern ab – und das Thema CSR zählt ohne Zweifel zu den wichtigen Herausforderungen für die wirtschaftswissenschaftliche Forschung. Damit schaffen wir Mehrwerte für die Wirtschaftspraxis ebenso wie für unsere Studierenden.“ erläutert der Prorektor für Forschung, Professor Dr. Thomas Heupel, das Engagement der FOM.

Download - Präsentationen der Referenten im Rahmen der Tagung:
 

 

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