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  • 2. Berliner Gesundheitsberufe-Tag: Wie interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen gelingen könnte

2. Berliner Gesundheitsberufe-Tag mit Senatorin Dilek Kalayci

Wie interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen gelingen könnte

Rund 150 Studierende und Auszubildende kamen beim 2. Berliner Gesundheitsberufe-Tag zusammen, um sich über die interprofessionelle Zusammenarbeit auszutauschen und Impulse für konkrete Verbesserungen zu liefern. Als Mentorin geladen war auch die Berliner Geschäftsleiterin der FOM Hochschule Prof. Dr. Manuela Zipperling, ihr Fazit: „Es hat mich begeistert, mit wie viel Hingabe die jungen Berufsträger und Berufsträgerinnen diskutiert haben.“

18.11.2019 | Berlin

Nachdem Dilek Kalayci, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, die Ergebnisse des Gesundheitsberufe-Tages 2018 vorgestellt hatte, setzten sich die Teilnehmenden in kleinen Arbeitsgruppen zusammen, um Konzepte und Lösungsvorschläge zu verschiedenen Gesundheitshemen zu erarbeiten. Unterstützt wurden sie dabei von Akteurinnen und Akteuren der Gesundheitsbranche. Die Vorschläge aller Arbeitsgruppen werden auch in diesem Jahr dokumentiert und der Gesundheitssenatorin übergeben.  

Prof. Dr. Manuela Zipperling, Geschäftsleiterin des FOM Hochschulzentrums in Berlin, diskutierte in ihrer Funktion der Mentorin mit ihrer Gruppe das Thema „Wertschätzung im interprofessionellen Bereich – was wissen die einzelnen Berufsgruppen eigentlich voneinander?“. Dabei stellte sich heraus, dass Kenntnisse über andere medizinische Berufsgruppen fehlen: Was macht beispielsweise ein Ergotherapeut oder eine Logopädin und wozu werden eigentlich Diätassistenten benötigt? Nach intensivem - teilweise negativem - Erfahrungsaustausch erarbeitete die Gruppe konkrete Vorschläge für die Verbesserung der Situation, immer mit Blick auf das Wohl des Patienten.

„Der Respekt vor der Würde des Menschen und das Verständnis dafür, dass jeder in dieser Situation auf die Hilfe anderer angewiesen sein kann, ist zentral für das Berufsverständnis der Auszubildenden – das ist, bei allen Schwierigkeiten, die es gibt, ermutigend“, so die Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Berlin.

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#gesundheitgestalten beim 2. Gesundheitsberufe-Tag in Berlin (Foto: Berlin Partner Photothek.de)

Auch am FOM Hochschulzentrum stehen im Hochschulbereich „Gesundheit & Soziales“ die Bedürfnisse des Patienten im Mittelpunkt. Verschiedene Bachelor- und Master-Studiengänge qualifizieren die berufsbegleitend Studierenden für betriebswirtschaftliche, pflegerische, soziale oder psychologische Aufgaben in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens und vermitteln, wie es gelingt, unternehmerisch zu denken, ohne den Patienten aus den Augen zu verlieren.