Über die Akademisierung der Pflege
Pflegedirektor Michele Tarquinio spricht im Interview über Future Skills in der Pflege und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.
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Was bewirke ich? Gerade junge Menschen stellen sich im Job die Frage nach dem Sinn. (Bild: Dean Lindner/freepik)
Berufung statt Beruf
Arbeit ist mehr als Geld verdienen – sie soll Sinn stiften, Wirkung entfalten und persönliche Entwicklung ermöglichen. Immer mehr junge Menschen orientieren sich an diesem Ideal und entscheiden sich bewusst für soziale Berufe. Studien und psychologische Erkenntnisse zeigen, warum dieser Trend weiter an Bedeutung gewinnt.
Immer mehr Menschen fragen nicht mehr nur: Was verdiene ich?, sondern: Was bewirke ich? Untersuchungen zur Arbeitsmotivation belegen, dass vor allem die jüngere Generation bei der Berufswahl Wert auf Sinnhaftigkeit legt. Soziale Berufe bieten hier eine klare Antwort: Sie verbinden berufliche Perspektiven mit der Chance, einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. Dass dieses Interesse wächst, zeigt die Hochschulstatistik: Laut dem Statistischen Bundesamt hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in Sozialer Arbeit zwischen 2002 und 2022 mehr als vervierfacht.
Selbstwirksamkeit als Motor
Psychologische Studien weisen darauf hin, dass Menschen dann besonders motiviert sind, wenn sie die Folgen ihrer Arbeit unmittelbar erleben können. Genau das macht soziale Berufe so einzigartig: Wer Kinder in ihrer Entwicklung begleitet, Familien in schwierigen Situationen unterstützt oder ältere Menschen im Alltag stärkt, sieht direkt, was die eigene Arbeit bewirkt. Diese Erfahrung der Selbstwirksamkeit ist ein starker Motor für Zufriedenheit und Engagement – und erklärt, warum viele junge Menschen gezielt diesen Weg einschlagen.
Bachelor- und Master-Studiengänge
Gestalte das Gesundheits- und Sozialwesen von morgen aktiv mit: Mit dem richtigen Wissen machst du es digitaler, innovativer, effizienter und zukunftsfähig. Die Bachelor- und Master-Studiengänge der FOM Hochschule vermitteln dir das nötige Know-how. Du lernst den Umgang mit neuen Technologien und setzt dich mit Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel auseinander – für eine bessere Versorgung und zum Wohl der Patientinnen und Patienten.
Jetzt informieren!Anerkennung als zusätzlicher Antrieb
Neben der unmittelbaren Wirkung spielt auch die gesellschaftliche Anerkennung eine zentrale Rolle. Soziale Berufe werden heute stärker gesehen und wertgeschätzt als noch vor einigen Jahren. Sie gelten als unverzichtbar für Bildung, Versorgung und sozialen Zusammenhalt. Diese Wertschätzung wirkt zurück auf die Fachkräfte selbst: Wer erfährt, dass die eigene Arbeit gebraucht und geschätzt wird, erlebt sie als noch sinnvoller. Es entsteht ein Kreislauf, der Motivation, Engagement und Attraktivität des Berufsfeldes zusätzlich verstärkt.
Mehr als nur ein Job
Der Trend ist klar: Soziale Berufe stehen beispielhaft für eine neue Art, Karriere zu denken. Es geht nicht nur um Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten, sondern auch um Verantwortung, Sinn und Wirkung. Für alle, die sich eine Laufbahn wünschen, die persönliche Erfüllung mit gesellschaftlicher Bedeutung verbindet, sind soziale Berufe eine zukunftsweisende Option.
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