„Die Zeit an der FOM ist eine Investition in mich selbst“
Ein Bachelor, drei Master, vier Auslandsprogramme: Lucia investiert an der FOM kontinuierlich in sich selbst.
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Fahd Dawd hat seit seiner Flucht aus Syrien einen beeindruckenden Weg zurückgelegt. Heute ist er erfolgreicher FOM Absolvent. (Foto: privat)
Krieg, Flucht, Neubeginn
Als Jugendlicher flieht Fahd Dawd aus dem syrischen Damaskus nach Nordrhein-Westfalen. Mit Fleiß, Zielstrebigkeit und einem unbeirrbaren Willen zum Erfolg hat er seinen Weg in Deutschland gefunden. Heute ist er FOM Absolvent, Wirtschaftsingenieur und noch lange nicht am Ziel.
Nach vier Jahren Krieg, Leid und Zerstörung war für den damals 15-jährigen Fahd Dawd und seine Familie der Punkt gekommen, Syrien zu verlassen. Flucht übers Mittelmeer, Nächte ohne Dach über dem Kopf, Auffanglager auf der griechischen Insel Chios, mit Schiff und Bus und Bahn und den eigenen Füßen nach Deutschland. „Meine Eltern wollten nach Deutschland, um ihren Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen.“
Heute ist Fahd zehn Jahre älter, FOM Absolvent, Wirtschaftsingenieur beim Herdecker Chemieunternehmen DÖRKEN und das, was man eine erfolgreiche Integrationsgeschichte nennt. Vom Krieg in Syrien bis zur erfolgreichen Karriere liegt ein Jahrzehnt voller Anstrengung, Zielstrebigkeit und Entschlossenheit.
Sprache als Schlüssel zur Zukunft
In Isselburg im Westmünsterland kommt die Familie zunächst in einem ehemaligen Grundschulgebäude unter. Provisorische Spanplatten ersetzen Wände, doch es gibt Strom, fließendes Wasser und eine Heizung. Nichts Besonderes, aber: Fahd und seine Familie sind zusammen, gesund und vor allem sicher.
Schnell wird klar: Wer in Deutschland ankommen will, muss die Sprache lernen. „Als junger Mensch bist du in der Lage, schnell zu lernen“, erinnert sich Fahd. Schon nach wenigen Monaten spricht er fließend Deutsch – entgegen der Empfehlung einer städtischen Mitarbeiterin wechselt er in den regulären Unterricht. Eine engagierte Lehrerin ermutigt ihn: „Sie sagte: Du brauchst viel Eigeninitiative, aber du kannst es schaffen.“ Zwei Jahre später hat er den Realschulabschluss mit einem Einser-Notenschnitt in der Tasche, wenig später folgt das Abitur. „Das war wirklich hart, aber es hat sich gelohnt.“
Studieren neben der Ausbildung
Du möchtest nicht nur Theorie oder Praxis, sondern beides kombinieren und dabei dein eigenes Geld verdienen? Mit einem dualen Studium an der FOM Hochschule geht genau das! Du kannst im Campus-Studium+ an einem unserer Hochschulzentren oder im Digitalen Live-Studium studieren und einen wichtigen Grundstein für deinen beruflichen Werdegang legen.
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Duales Studium mit Praxisbezug
Nach dem Abi steht für Fahd fest: Er will weiter lernen und dabei gleichzeitig praktisch arbeiten. So findet er den Weg zur FOM Hochschule in Dortmund und in ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen beim Chemieunternehmen DÖRKEN.
„Ich wollte interdisziplinär arbeiten – Technik, Wirtschaft, Entwicklung. Genau das bietet Wirtschaftsingenieurwesen.“ Im Unternehmen ist er in der Forschung und Entwicklung tätig. Frühmorgens beginnt der Tag auf der Arbeit, abends und an den Wochenenden finden die Vorlesungen an der FOM statt. „Ohne ein gutes Zeitmanagement kommst du da nicht zurecht. Du darfst kein Chaot sein“, sagt er. „Aber wenn du es geschafft hast, darfst du auch stolz auf dich sein.“ Ein Auslandssemester an der FOM Partneruniversität in Kapstadt bleibt für ihn ein Highlight seiner akademischen Laufbahn: „Es war eine der besten Erfahrungen, die ich in meinem Leben machen durfte. Menschen aus aller Welt kommen mit demselben Ziel zusammen. Das verbindet.“
Theorie trifft auf Praxis
Besonders schätzt er am Studium an der FOM die direkte Verbindung zur Praxis. „Ich stelle ständig Prozesse in Frage: Ist das effizient? Gibt’s eine bessere Lösung? In der Vorlesung habe ich oft genau das Thema, das mir am nächsten Tag im Betrieb begegnet.“ Verantwortung hat er im Job schon früh übernommen – das Vertrauen in seine Fähigkeiten spürt er bis heute. Dabei bleibt er bodenständig: „Manchmal muss ich aufpassen, nicht als Klugscheißer zu gelten“, sagt er mit einem Lächeln.
Bis zu seinem Abschluss an der FOM war es für Fahd ein weiter Weg.
Im Jahr 2015 flieht der damals 15-Jährige aus Syrien nach Deutschland.
Schnell lernt er die deutsche Sprache und macht seinen Realschulabschluss.
Das eröffnet ihm die Möglichkeit für das Abitur, das er 2021 erlangt.
Im Anschluss beginnt er ein duales Studium an der FOM – und studiert zeitweise an der Partneruniversität in Kapstadt.
Zehn Jahre nachdem er seine Heimat verlassen hat, ist Fahd erfolgreicher FOM Absolvent. Der Wirtschaftsingenieur arbeitet heute bei einem Chemieunternehmen.
Bildung ist der zentrale Wert
Fahd hat sein Studium an der FOM inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Eine seiner Schwestern studiert Medizintechnik, eine andere macht das Fachabitur, die jüngste besucht die Grundschule. Bildung ist für die Familie der zentrale Wert. „Wir kommen nicht aus einer Akademikerfamilie“, sagt Fahd. „Aber meine Eltern haben immer großen Wert darauf gelegt, dass wir lernen und vorankommen.“ Auch heute ist Lernen für ihn eine Haltung: „Ich bin noch längst nicht am Ziel. Es geht immer weiter. Ich bin dankbar für das, was ich erreicht habe, aber ich will noch besser werden.“ Mehr Verantwortung, eine Position als Führungskraft – für Fahd ist das denkbar.
Der Blick geht immer nach vorn
Nie abgebrochen ist der Kontakt in die Heimat. Familie und Freunde in Syrien gehören weiterhin zu seinem Leben. Bald möchte Fahd das Land, das er als Jugendlicher zurücklassen musste, zum ersten Mal wieder besuchen. Er reist dann als deutscher Staatsbürger an die Orte, an denen er aufgewachsen ist: Den Pass hat er seit ein paar Jahren. Hier, in Deutschland, fühlt er sich angekommen. „An erster Stelle bin ich froh und dankbar über das Land und die Menschen, die mir das ermöglicht haben“, sagt er. Und fügt schmunzelnd hinzu: „Selbst meine deutschen Freunde sagen, ich sei deutscher als jeder Deutsche.“
Von David Knapp
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