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Neben dem Beruf studieren in der Pandemie

Julia Pohl-Hane: „I can. I will. End of story“.

Julia Pohl-Hane studiert im zweiten Semester „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ an der FOM Hochschule in Wuppertal. Sie ist sehr glücklich über ihre Entscheidung – während der Pandemie ein Studium aufgenommen zu haben – und kann es nur empfehlen. Als die Welt wegen Corona nahezu stillstand, wurde die 40-Jährige Bankkauffrau und Mutter aktiv und entschied sich für das Bachelor-Studium. Warum sie es bis heute nicht bereut, verrät sie im Interview.

28.07.2021 | Wuppertal

Sie haben mitten in der Pandemie ein Studium begonnen. Was hat Sie motiviert?
Ich bin verheiratet, habe einen 14-Jährigen Sohn und arbeite bereits 20 Jahre als Bankkaufrau. Ich bin also nicht die klassische Studentin Mitte 20. Trotzdem spielte ich schon länger mit dem Gedanken ein Studium anzufangen, mir fehlte nur der letzte Schubs und mein Chef ermutigte mich glücklicherweise dazu. Die Pandemie hat mich in meiner Entscheidung, im Sommer 2020 das Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie aufzunehmen, eigentlich kaum beeinflusst.

Hatten Sie bei der Entscheidungsfindung auch Bedenken, Sorgen, Zweifel?

Es war für mich tatsächlich schwer einzuschätzen, wie mir das ‚wieder lernen‘ nach so langer Zeit gelingt und ob ich ein Studium mit meinem Beruf und meinem Familienalltag in Einklang bringen kann. Meine Verantwortung kann ich eben nicht nur auf mein Studium richten, mein Alltag muss auch weiter funktionieren. Aber ich kann allen, die ebenfalls über einen Studienstart an der FOM nachdenken, nur Mut machen, es zu versuchen! Mit dem richtigen Zeitmanagement, Hilfe aus der Familie und Disziplin schafft man es auf jeden Fall. Ich habe noch zusätzlich das Glück, dass mein Arbeitgeber mein Studium sehr schätzt und mich diesbezüglich unterstützt.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr FOM Studium bisher erfüllt?

Meine Erwartungen an die FOM haben sich mehr als erfüllt. Die gute Hochschulorganisation fällt mir immer wieder positiv auf. Bei Fragen ist jederzeit jemand erreichbar, die Bemühungen und Vorkehrungen während der Pandemie waren super und die Online-Vorlesungen haben mir genauso viel Spaß gemacht wie der Präsenzunterricht. Bezüglich der Erwartung an mich selbst bin ich eigentlich sehr positiv überrascht. Mit etwas Fleiß und Disziplin bekomme ich Studium, Beruf und Familie gut unter einen Hut. Außerdem sind wir eine sehr nette Gemeinschaft mit tollen Professorinnen und Professoren, die den Lernstoff anhand vieler Praxisbeispiele erklären und erlebbar machen.

Warum war ein Studium – auch in diesen unsicheren Zeiten – für Sie genau die richtige Entscheidung?
Im Nachhinein kann ich sagen, dass es sogar eine sehr gute Entscheidung war in Pandemiezeiten zu studieren. Durch viele Einschränkungen der Aktivitäten im öffentlichen Raum habe ich weniger Freizeit-Alternativen und Ablenkungen. Mir hat das den Studieneinstieg sehr erleichtert und es tut gut sich persönlich trotzdem weiterzuentwickeln. Ich bin jedenfalls stolz und glücklich, die Entscheidung für ein Studium getroffen zu haben.

Warum haben Sie sich für die FOM entschieden? Was hat Sie überzeugt?
Ein Vollzeitstudium habe ich sofort ausgeschlossen, aufgrund meiner 20-jährigen Berufstätigkeit, die ich nicht aufgeben wollte. Ein Fernstudium wäre nichts für mich gewesen, da ich mir nicht alles alleine erarbeiten möchte und bei der Internetrecherche bin ich dann auf die Homepage der FOM gestoßen. Als ich dann „Wirtschaftspsychologie“ entdeckte, wusste ich sofort, dass ich meinen Weg gefunden habe.

Was können Sie anderen mit auf den Weg geben?
Seid mutig und versucht es, wenn ihr es wirklich wollt. Es wäre doch schade, wenn man sich später ärgert und sagt „Hätte ich mal…“. Man ist nicht alleine. Die Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie die Dozierenden helfen und motivieren, auch in schwereren Phasen. Seid offen für Neues, seid fleißig und organisiert euch am besten von Anfang an. Es ist wirklich alles machbar! Ich habe dafür ein passendes Bild in meinem Lernzimmer hängen: „I can. I will. End of story“.

FOM Studentin Julia Pohl-Hane studiert im zweiten Semester „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ am Hochschulzentrum Wuppertal (Foto: Privat).
FOM Studentin Julia Pohl-Hane studiert im zweiten Semester „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ am Hochschulzentrum Wuppertal (Foto: Privat).

Alle Fragen rund um das berufs- und ausbildungsbegleitende Studium an der Wuppertaler FOM gerne per E-Mail an jennifer.drews@fom.de.

Weitere Informationen erhalten Studieninteressierte auch bei regelmäßigen Infoveranstaltungen in den Räumlichkeiten des FOM Hochschulzentrums, Robert-Daum-Platz 7, 42117 Wuppertal.

Kommende Info-Termine:
Bachelor-Studium
: 2. und 30. August, 18 Uhr
Master-Studium:
9. August, 18 Uhr