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  • 2020
  • Januar
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Einblicke in den ambulanten Sozialen Dienst der Justiz:

Gütersloher FOM Studierende zu Gast beim Amtsgericht

20.01.2020 | Gütersloh

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Bewährungshelfers aus? Was versteht man unter einem Täter-Opfer-Ausgleich? Und wann wird eine Freiheitsstraße zur Bewährung ausgesetzt? Gemeinsam mit Dozent Werner Lohn und Studienberaterin Julia Meinhardt ging es für Gütersloher FOM Studierende („Soziale Arbeit“, B.A.) zum ambulanten Sozialen Dienst der Justiz beim Amtsgericht Gütersloh. Im Gespräch mit einem Diplom-Sozialarbeiter, der den ambulanten sozialen Dienst am Standort Gütersloh leitet und als Bewährungshelfer arbeitet, bekamen die Erstsemester einen umfassenden Einblick in die Bewährungshilfe, Führungsaufsicht und Gerichtshilfe.

Schulden, Sucht, Arbeitslosigkeit: Straffällig gewordene Personen haben oftmals mit verschiedensten Problemen zu kämpfen. Der ambulante Soziale Dienst der Justiz entwickelt Ansätze und Maßnahmen, um den Betroffenen entsprechende Hilfestellungen zu bieten und gleichzeitig die Einhaltung von Gerichtsauflagen zu überwachen. „Anhand verschiedener Praxisbeispiele haben wir einiges über die täglichen Herausforderungen erfahren“, so Dozent Werner Lohn. „Die Studierenden waren sehr interessiert, haben viel gefragt und konnten Verbindungen zum Gelernten aus den Vorlesungen herstellen.“

Studierende beim abulanten Sozialen Dienst der Justiz
Gemeinsam mit Dozent Werner Lohn und Studienberaterin Julia Meinhardt besuchten die Studierenden den ambulanten Sozialen Dienst der Justiz in Gütersloh. (Foto: FOM)