• FOM
  • 2019
  • März
  • „Die Study-Work-Life-Balance gelingt am besten, wenn man sein Ziel kennt“

Romy Schläger findet ihren Weg zum Traumjob

„Die Study-Work-Life-Balance gelingt am besten, wenn man sein Ziel kennt“

Manchmal wird der Umweg zur Zielgeraden, so wie bei Romy Schläger. Nach der Schule lernte sie zuerst Informatikkauffrau und wusste nach der Ausbildung schon, dass das nicht ihr Beruf für‘s Leben sein wird. Sie wagte den Sprung und lernte durch eine Zeitarbeitsfirma verschiedene Jobs kennen, auch ihren jetzigen Arbeitgeber: die Krankenkasse BKK VBU in Berlin. Mehr als 10 Jahre arbeitet sie jetzt schon im Gesundheitswesen und hätte anfangs nicht zu träumen gewagt, dass sie während dieser Zeit neben dem Job eine Weiterbildung und ein Studium absolviert - und zu guter Letzt ihren Traumjob im Vertragsmanagement findet.

12.03.2019 | Berlin

2013 begann Romy Schläger an der VWA Berlin und machte dort ihren Ökonom „Gesundheit und Soziales“, später noch den Betriebswirt. Fundiertes Fachwissen und neue Erkenntnisse konnte sie damals schon in die tägliche Arbeit einbringen. „Ich habe die Zusammenhänge im Gesundheitswesen besser verstanden und profitierte von den Einblicken ins Projektmanagement. Und es fiel mir leichter, längere Texte zu verfassen oder eine Präsentation zu halten“, so Romy Schläger.

Schon recht früh zeichnete sich für die Berlinerin ab, dass ihr das Vertragsmanagement besonders gut liegt – dieser Bereich hat für sie von nun an Traumjob-Potenzial. Für Romy Schläger stand fest, dass sie aus der Verwaltung in diesen Bereich wechseln möchte. Bei ihrem Arbeitgeber fand sie sogar intern eine passende Stelle. Leider erfüllte sie die Anforderungen nicht ganz – das Hochschulstudium fehlte noch. Kurzerhand entschied sie sich für das BWL-Studium an der FOM Hochschule in Berlin.

Den eigenen Lerntyp kennen

Inzwischen wusste sie sehr gut, wie sie sich organisieren muss und kannte vor allem ihren Lerntyp. „Am besten klappte das Lernen bei mir nachmittags und am Abend. Deshalb habe ich mir in den Prüfungsphasen immer Urlaub genommen, am Vormittag etwas Schönes gemacht und später dann gelernt.“ Sie verzichtete zwar auf einen Großteil ihres Urlaubs, kam damit aber gut klar, weil sie so entspannter den Stoff durchgehen konnte. „Denn das Studium habe ich ja für meine persönliche Weiterbildung gemacht, um einen passenden Abschluss für meine Karriere zu bekommen.“ Selten hat sie mit ihren Kommilitonen gelernt. „Ich lief beim Lernen hin und her und redete laut vor mich hin – das wäre tatsächlich eher ungünstig in einer größeren Gruppe gewesen“, amüsiert sich Romy Schläger heute.

Einen Ausgleich zu Arbeit und Studium fand sie beim Yoga. „Noch wichtiger war es für mich jedoch, im Café zu sitzen, die Sonne zu genießen oder Freunde zu treffen.“ Denn die Zeit mit Freunden ist viel knapper bemessen bei einem Studium neben dem Beruf. „Man sollte sich vorher Gedanken machen: Wieviel meiner Freizeit bin ich bereit für das Studium zu opfern“ spricht Romy Schläger aus Erfahrung. „Die Study-Work-Life-Balance gelingt am besten, wenn man sein Ziel kennt.“

Gelassenheit durch den Hochschulabschluss

Nach fünf Jahren Weiterbildung und Studium neben dem Beruf hat Romy seit Herbst 2018 ihren Abschluss in der Tasche. Stolz warf sie bei der Verabschiedung in der IHK Berlin mit ihren Kommilitonen ihren Bachelor-Hut in die Luft. Ein ausgelassener Moment für sie. „Meine Mutter und die beste Freundin sind fast aufgeregter als ich“, freute sich die Absolventin damals.

Der Abschluss gibt ihr Gelassenheit, denn sie arbeitet jetzt in ihrem Traumjob: „Mich fasziniert die Vielfalt meines Berufs. Ich habe alles in einem: berate Versicherte, prüfe die Rechnungen der Ärzte und bearbeite Sonderverträge“, zeigt sich Romy Schläger rundum zufrieden. „Unabhängig vom Studienabschluss habe ich bei der FOM etwas fürs Leben mitgenommen. Ich fühle mich viel selbstsicherer.“ Schon jetzt denkt sie intensiv darüber nach, weiter zu studieren und auch den Master in „Public Health“ zu machen. Im Moment jedoch genießt sie erst einmal ihre freie Zeit in vollen Zügen.

Das berufsbegleitende Studium hat es möglich gemacht: Romy Schläger hat ihren Traumjob gefunden (Foto: FOM/Christoph-Lucas Hütter)
*Durch Anerkennung vorheriger Leistungen kann das Studium an der FOM verkürzt werden.
https://www.fom.de/das-studium/anerkennung-von-vorherigen-leistungen.html

Mehr aus Berlin: