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10.01.2019 | Gütersloh

Besichtigung einer Groß-Bäckerei in Bielefeld

Markenpräsentation und Konzeptvorstellung

„Im Vordergrund steht das Handwerk“, so Hanno Lechtermann, einer von drei Geschäftsführern der Bäckerei Lechtermann–Pollmeier. Studierende der FOM Hochschule in Gütersloh zog es für eine Praxisvorlesung hinter die Kulissen des Bäckereiverbundes in Bielefeld. Dort erfuhren sie, welche wirtschaftlichen und logistischen Aspekte Brot-, Kuchen- und Brötchenherstellung ausmachen.

Mit Haube und Kittel erkundeten die Studierenden die Produktionsstätte der Bäckereien Lechtermann-Pollmeier (Foto: FOM)

In Begleitung von FOM Dozent Prof. Dr. Stefan Becker trafen sich die rund 20 Studierenden der Bachelor-Studiengänge. Business Administration und Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie zunächst in einer Backfiliale. Die Teilnehmenden bekamen von Geschäftsführer Thomas Pollmeier einen Einblick in die Firmengeschichte und erfuhren, dass sich beide Bäckereiketten sowohl in der Markenpräsentation, der Konzeptvorstellung als auch in ihrer Marketingstrategie voneinander unterscheiden. Pollmeier sei jung und modern, überrasche immer wieder mit neuen Produkten, inspiriert durch Kunden-Ideen. Lechtermann hingegen sei traditionsbewusst: „Besonders die alt überlieferten Rezepturen sind sehr beliebt“, so Pollmeier. Durch die Mischung aus Tradition und Moderne decke das Unternehmen eine breite Zielgruppe ab, was sich wirtschaftlich positiv auswirke.

Nach dem Filialbesuch führte Geschäftsführer Hanno Lechtermann die Studierenden durch die Produktionsstätte. Von der Zubereitung der normalen Weizenbrötchen bis hin zur zeitintensiveren Körnerbrötchen-Produktion verfolgten die Studierenden die einzelnen Schritte. Einiges werde noch von Hand gemacht, um sich weiterhin von der Industrie abzuheben. Auf den Einsatz von Maschinen könne aufgrund von Produktions- und Personalkosten jedoch im heutigen Zeitalter nicht mehr verzichtet werden. Die Studierenden und auch Prof. Dr. Becker waren vom Blick hinter die Back-Kulisse angetan: „Exkursionen wie diese sind wichtig, um theoretische Phänomene aus dem Studium besser nachzuvollziehen und zu sehen, wie sie in der Praxis umgesetzt werden.“

Zum Hintergrund:

Die Exkursion fand im Rahmen des Moduls „Management Basics“ statt, in dem systematisch die Unternehmensperspektive eingenommen wird. Am Beispiel eines Unternehmenslebenszyklus sollen die Studierenden nicht nur fachlich, sondern auch mental auf die Anforderungen, die an Unternehmer gestellt werden, eingestimmt werden.