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Ausstellung, die Geschichten erzählt – „Mitten im Leben“ in Wesel

FOM zeigt Portraits seelisch kranker Menschen

Depressionen oder Burnout erweisen sich als Themen mit großer Popularität und sind in aller Munde. Doch chronisch seelische Krankheiten werden immer noch tabuisiert. Die Kunstausstellung „Mitten im Leben“ an der FOM Hochschule in Wesel beschäftigt sich mit genau dieser Thematik: 18 Portraits chronisch seelisch erkrankter Menschen werden im Hochschulzentrum vom gemeinnützigen Verein „Spix“ vorgestellt.

21.08.2019 | Wesel

Was sind psychosoziale Erkrankungen? Welche Hilfsangebote gibt es? Und welche Präventionsmaßnahmen können Unternehmen ergreifen, um die eigenen Mitarbeiter zu unterstützen?  Mit diesen Fragen setzte sich die FOM Hochschule in Wesel bereits beim Gesundheitsforum ausführlich auseinander. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung referierte Dr. Jo Becker, Gründer und Geschäftsführer von Spix e.V., nun über die Auswirkungen chronischer seelischer Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten der Gemeindepsychatrie. Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp eröffnete die Ausstellung und freute sich darüber, dass zum Start des Wintersemesters junge Menschen die Bilder und Geschichten zu sehen bekommen. Sie zeigte sich beeindruckt von dem Mut, den die Menschen hätten, offen über ihre Krankheit, Wünsche, Erfolge und Ängste zu sprechen.  

Marcel Sassenberg, Geschäftsleiter der FOM Wesel betonte nochmal, wie wichtig es sei, Wege aufzuzeigen, wie man sich trotz Krankheit nicht unterkriegen lässt und dankte Dr. Jo Becker für die Aufklärung, die im Rahmen dieser Spix-Ausstellung stattfinde. Im Anschluss hatten die Besucherinnen und Besucher noch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich die Portraits anzuschauen und sich über Studiengänge im Gesundheits- und sozialen Bereich an der FOM zu informieren.

Spix ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein mit Sitz in Wesel und Kooperationspartner der FOM Hochschule. Er betreibt in den Kreisen Wesel und Kleve Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie, z.B. Wohnheime, Werkstätten und ambulante Dienste, die beispielsweise auch für (angehende) Studierende als Einsatzmöglichkeiten in Frage kommen.

V.l.n.r. Dr. Jo Becker, Ulrike Westkamp, Marcel Sassenberg: Auf 18 Plakaten wird bei der Spix-Ausstellung die Lebensgeschichte von Erkrankten, die aus den Kreisen Kleve und Wesel bis Oberhausen stammen, in knappen Sätzen erzählt. Wie lautet ihre Diagnose? Und wie meistern sie ihren Alltag? Im Buch „Experten für Eigensinn“ sind die ganzen Geschichten zu lesen (Foto: FOM)

Der nächste Info-Termin zu den Bachelor-Studiengängen:

5. September, 17.30 Uhr

FOM Hochschulzentrum

Großer Markt 7, 46483 Wesel

Alle Informationen zum Studium an der FOM gibt es bei der Zentralen Studienberatung unter der kostenfreien Rufnummer 0800 1 95 95 95 oder unter studienberatung@fom.de.