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11.07.2016

Aktuelles

Größte Fachhochschule Deutschlands: FOM erhält Akkreditierung für weitere 5 Jahre

Zum dritten Mal in Folge hat der Wissenschaftsrat eine positive Entscheidung zur FOM gefällt. Das Beratergremium der Bundesregierung spricht der Hochschule für Berufstätige weitere fünf Jahre das Vertrauen aus. In seiner Beurteilung hob der Wissenschaftsrat insbesondere die Qualität in Lehre und Forschung, die gelungene Studienorganisation sowie das besondere Betreuungskonzept der Studierenden durch die gemeinnützige Hochschule hervor. „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis und fühlen uns durch die erneute gute Beurteilung bestätigt“, so FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier.

Als Hochschule für Berufstätige konnte die FOM wiederholt mit ihrem besonderen Format überzeugen: Berufstätige können sich an der FOM in zahlreichen Studienfachrichtungen und in unterschiedlichen Zeitmodellen parallel zur Berufstätigkeit akademisch qualifizieren. „Unser überzeugendes fachübergreifendes Portfolio an Bachelor- und Master-Studiengängen fand ebenso die Anerkennung der Akkreditierungs-Experten wie die konsequente Weiterentwicklung unserer Forschungsleistungen und unsere im Leitbild verankerten Qualitätsstandards“, so der Rektor. „Auch unser Regionalisierungskonzept wurde positiv bewertet.“

Laut Professor Manfred Prenzel, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, zeigen die gewachsenen Studierendenzahlen, „dass das Präsenzstudienangebot der FOM für die Zielgruppe der berufsbegleitend Studierenden im tertiären Sektor stark nachgefragt wird. Die erfolgreiche Entwicklung dieser Hochschule ist exemplarisch für die wachsende Bedeutung des nichtstaatlichen Hochschulsektors innerhalb des Gesamtsystems.“ Beim Thema Forschung honoriert der Wissenschaftsrat in seiner Stellungnahme, „dass die FOM im Zuge der deutlichen Verbesserung der institutionellen Rahmenbedingungen auch ihre Forschungsleistungen – gemessen an Drittmitteln und Publikationen – steigern konnte.“ Über die Kooperationen der FOM sagen die Experten: „Die vielfältigen Kooperationsbeziehungen mit Hochschulen im In- und Ausland, Wirtschaft und Verbänden tragen im hohen Maße zum Praxisbezug der Studiengänge sowie zur wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit der Hochschule bei.“

Der personelle Ausbau von hauptberuflich Lehrenden stellt laut Wissenschaftsrat „eine beachtliche Aufbauleistung dar, die die Hochschule im Rahmen ihrer Standort- und Profilerweiterung bewältigt hat.“ Seit 2010 wurden knapp 200 neue Professorinnen und Professoren eingestellt. Parallel dazu wurden auch das umfängliche Betreuungskonzept der Hochschule, die Integration der Lehrbeauftragten in den Hochschulalltag sowie die zentrale Unterstützung der Lehrenden weiter optimiert. Mit der aktuellen Reakkreditierung der FOM sind auch Auflagen u.a. hinsichtlich der weiteren Errichtung von Professuren und dem Ausbau der sächlichen Ausstattung insbesondere im Bereich Ingenieurwesen verbunden. Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier: „Wir werden die Detailhinweise des Wissenschaftsrats einer gründlichen Prüfung unterziehen und in den verschiedenen Hochschulgremien aufgreifen. Positiv bewerten wir, dass unsere Planungen zum weiteren Kapazitätsausbau im Wesentlichen bestätigt wurden. Unsere Position als größte Fachhochschule Deutschlands werden wir festigen, indem wir weiterhin flexibel auf die Anforderungen der Wirtschaft und ihrer Beschäftigten reagieren und dem Markt entsprechende anwendungsorientierte und qualitativ hochwertige Studienangebote zur Verfügung stellen.“