Symposium FOM x Ludwig-Erhard-Stiftung

v.l.n.r.: Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch, Prof. Dr. Luca Rebeggiani, Prof. Dr. Alexander Spermann, Michael Krons, Prof. Dr. Galina Kolev-Schäfer, Prof. Dr. Andreas Freytag und Jörn Freynick (Foto: © wolterfoto/J. Schwarz)

Bestandsaufnahme ein Jahr nach der Bundestagswahl

Symposium der FOM und Ludwig-Erhard-Stiftung beleuchtet Reformperspektiven für Deutschland

Wie lassen sich wirtschaftspolitisch notwendige Reformen beschleunigen? Welche Weichenstellungen sind jetzt entscheidend? Welche Lösungen sind realistisch umsetzbar? Mit diesen Fragen beschäftigte sich am 18. März das gemeinsame Symposium der FOM Hochschule und der Ludwig-Erhard-Stiftung. Unter dem Titel „Herbst der Enttäuschungen oder Frühling der Reformen? Ein Jahr nach der Bundestagswahl – Bestandsaufnahme und Wege aus der Reformblockade“ kamen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft im Bonner FOM Hochschulzentrum zusammen, um aktuelle Reformdebatten und Handlungsperspektiven zu beleuchten.

Impulse setzten mit ihren Vorträgen Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch, Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, Prof. Dr. Andreas Freytag, Professor für Wirtschaftspolitik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, und Prof. Dr. Galina Kolev-Schäfer, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Köln. Im Mittelpunkt standen Fragen nach den Voraussetzungen für neues Wachstum und nach der Umsetzbarkeit wirtschaftspolitischer Reformen.

 

Diskussion über wirtschaftspolitische Handlungsperspektiven

 

In der anschließenden Podiumsdiskussion unter Moderation von Fernsehjournalist Michael Krons vertieften die Referenten ihre Einschätzungen gemeinsam mit Prof. Dr. Alexander Spermann, FOM Professor für Volkswirtschaftslehre, und Jörn Freynick, Leiter Politik beim Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD).


Dabei wurde deutlich, dass die wirtschaftspolitischen Herausforderungen in Deutschland – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage – groß seien, das Land aber weiterhin gute Voraussetzungen für eine positive Entwicklung mitbringe. Nun gelte es, so das Fazit des Symposiums, das Zeitfenster nach den Landtagswahlen im Frühjahr für umfassende Strukturreformen zu nutzen. Dann könne – ähnlich wie nach den Krisenjahren 2002/03 – eine spürbare Wende herbeigeführt werden, die auch die gesellschaftlichen und politischen Spannungen verringern könnte.

Beim abschließenden Get-together nutzten die rund 60 Teilnehmenden die Gelegenheit, die Diskussionen in persönlicher Atmosphäre fortzusetzen und sich weiter zu vernetzen.


 

Stimmen zum Symposium

 

Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch: „Deutschland leidet nicht an Erkenntnismangel, sondern an Umsetzungsdefiziten. Wir wissen längst, was zu tun wäre – mehr Vertrauen in Marktprozesse, weniger Detailsteuerung, klare ordnungspolitische Leitplanken. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Reformen nötig sind, sondern ob wir den Mut aufbringen, sie auch gegen Widerstände durchzusetzen. Ohne diesen Mut bleibt jeder Frühling der Reformen nur eine rhetorische Jahreszeit.“

Prof. Dr. Luca Rebeggiani, FOM Professor für Volkswirtschaftslehre und Initiator der Veranstaltung, betonte die gelungene Zusammenarbeit im Rahmen des Symposiums: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Symposium gemeinsam mit der Ludwig-Erhard-Stiftung realisieren konnten. Die offene und konstruktive Diskussion hat gezeigt, wie wertvoll solche Dialogformate für die Einordnung aktueller wirtschaftspolitischer Fragen sind.“

 

Prof. Dr. Luca Rebeggiani, FOM Professor für Volkswirtschaftslehre und Initiator der Veranstaltung, betonte die gelungene Zusammenarbeit im Rahmen des Symposiums: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Symposium gemeinsam mit der Ludwig-Erhard-Stiftung realisieren konnten. Die offene und konstruktive Diskussion hat gezeigt, wie wertvoll solche Dialogformate für die Einordnung aktueller wirtschaftspolitischer Fragen sind.“

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