„Das duale Studium bringt dich weiter“
Theorie und Praxis vereint: Für Joel Knörig war das duale Studium an der FOM Hochschule der perfekte Start ins Berufsleben.
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Kennis Nnajidema: „Das Studium hat mir nicht nur fachlich weitergeholfen, sondern mir auch das Selbstvertrauen gegeben, früh Führungsverantwortung zu übernehmen.“ (Kennis Nnajidema/Macaw)
Karriere in der Digitalwirtschaft
Vom Auszubildenden zum Geschäftsführer: Kennis Nnajidema hat sich innerhalb weniger Jahre eine außergewöhnliche Karriere beim Digitaldienstleister Macaw aufgebaut. Parallel absolvierte er an der FOM Hochschule in Wuppertal ein Bachelor- und ein berufsbegleitendes Master-Studium. Sein Weg zeigt, wie sich wissenschaftliche Weiterbildung, Berufspraxis und persönlicher Ehrgeiz miteinander verbinden lassen.
Als Kennis Nnajidema zum ersten Mal hörte, welchen Spitznamen ihm einige Kolleginnen und Kollegen gegeben hatten, musste er lachen: „Wunderkind“. Ganz zufällig entstand die Bezeichnung allerdings nicht. Innerhalb von sieben Jahren entwickelte sich Kennis vom Auszubildenden und FOM Studenten zum Geschäftsführer bei Macaw in Deutschland. Bei seinen Karriereschritten sei er nach eigener Aussage zweitweise der Jüngste im Unternehmen gewesen.
Ein Firmengebäude weckt seine Neugier
Begonnen hatte sein Weg mit einer zufälligen Entdeckung. Nach dem Abitur konnte sich Kennis verschiedene berufliche Richtungen vorstellen. Neben einer sportlichen Karriere interessierten ihn unter anderem Jura, Psychologie und Informatik. Bei einer seiner ersten Autofahrten fiel dem damals 18-Jährigen ein schlossartiges Firmengebäude in Wuppertal auf. Zu Hause suchte er online nach dem Unternehmen und stieß auf die Digitalagentur netzkern, die heute zu Macaw gehört. Er bewarb sich und erhielt einen Ausbildungsplatz als Fachinformatiker für Systemintegration.
Parallel dazu begann er ein duales Studium im Bachelor-Studiengang „Wirtschaftsinformatik“ an der FOM Hochschule. „Das Studium hat mich sehr gut auf die IHK-Prüfung vorbereitet“, erinnert er sich. Nach zwei Jahren schloss er seine Ausbildung mit sehr guten Ergebnissen ab, der Bachelor-Abschluss folgte und Kennis wechselte nahtlos ins FOM Master-Studium über.
Kennis Rat an Abiturientinnen und Abiturienten:
„Scheut euch nicht vor Anstrengung. Man wächst persönlich, wenn man früh Verantwortung übernimmt. Und das zahlt sich immer aus.“
Wissen aus dem Studium direkt anwenden
Bei der Wahl des Studiengangs erhielt Kennis Unterstützung aus seinem beruflichen Umfeld. „Damals coachte mich unser Unternehmensgründer und empfahl mir, mit einem berufsbegleitenden Wirtschafts-Studiengang weiterzumachen statt mit einem reinen IT-Studiengang“, berichtet er. Seine Wahl fiel auf „Business Consulting & Digital Management“. Studieninhalte aus den Bereichen Führung, IT-Projektmanagement und Verhandlungsstrategien konnte er unmittelbar im Berufsalltag einsetzen. Noch während des Master-Studiums übernahm er die Leitung einer Abteilung mit sieben Mitarbeitenden. Vor allem in Klausurphasen sei die Verbindung aus Vollzeitjob, Studium und Sport herausfordernd gewesen. „Solange man jung ist, kann man viel leisten und sollte das auch tun“, sagt Kennis. Gleichzeitig habe er gelernt, Belastung bewusst zu begrenzen: „Stoßweise viel zu tun, ist okay – wenn man sich danach eine Pause gönnt.“
Berufsbegleitend oder dual studieren
An der FOM Hochschule kannst du neben deinem Beruf oder deiner Ausbildung studieren – im Campus-Studium+ an einem unserer bundesweit über 30 Hochschulzentren oder im Digitalen Live-Studium. Du hast die Wahl aus über 60 Bachelor- und Master-Studiengängen!
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Reisen als bewusster Ausgleich
Diese Pausen plante Kennis gezielt ein. Zu Beginn seiner Ausbildung hatte er sich vorgenommen, zunächst mehrere Jahre konzentriert zu lernen und zu arbeiten und anschließend mehr von der Welt zu sehen. Als er die ersten Seiten seiner Master-Arbeit schrieb, buchte er einen Flug ins norwegische Tromsø. Es war seine erste Reise allein. „Klar musste ich immer noch liefern. Aber ich wollte beides – also habe ich beides gemacht“, sagt er. Weitere Reisen führten ihn unter anderem nach Mauritius, Rom, Istanbul und Island. Sie dienten ihm als bewusster Ausgleich nach intensiven Arbeits- und Studienphasen.
Ein neuer Geschäftsbereich entsteht
Kurz vor seinem Master-Abschluss erhielt Kennis die Verantwortung für den Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs. Dazu gehörten die Zusammenstellung eines Teams, die Gewinnung von Kunden und die Entwicklung neuer Prozesse. Nach seinen Angaben erreichte der Bereich eine Umsatzmarke von einer Million Euro. Kurz darauf wurde Kennis im Alter von 25 Jahren zum Geschäftsführer bestellt. Das Vertrauen in die neue Aufgabe habe er nicht allein aus seinen bisherigen Erfolgen gezogen. „Viele Menschen im Unternehmen haben mich geprägt und gecoacht. Gemeinsam mit den Erfahrungen aus meinem FOM Studium hat mir das das Selbstvertrauen gegeben, diese Aufgabe als Jüngster zu übernehmen“, sagt Kennis.
Text: Michaela Strassmair
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