• FOM
  • 2020
  • November
  • Projekt SiA-NRW: Studienintegrierende Ausbildung an der FOM in Düsseldorf

Projekt SiA-NRW verbindet Ausbildung und Studium

Pilotstandort: Studienintegrierende Ausbildung an der FOM in Düsseldorf

23.11.2020 | Düsseldorf

Ein neues Konzept der beruflichen Bildung, das die drei Lernorte Betrieb, Berufskolleg und Hochschule und damit berufliche und akademische Bildung eng miteinander verzahnt, soll von 2020 bis 2024 an sechs Pilotstandorten in NRW durchgeführt werden – unter anderem an der FOM Hochschule in Düsseldorf. Denn: Das NRW-Projekt „Studienintegrierende Ausbildung in Nordrhein-Westfalen“ (SiA-NRW) hat im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung (InnoVET)“ den Zuschlag für eine Projektförderung erhalten.

Zu den ersten Pilotstandorten für den Ausbildungsberuf der Kaufleute für Büromanagement gehört die FOM in Düsseldorf in Kooperation mit dem Max-Weber-Berufskolleg.

Daisuke Motoki, Gesamtgeschäftsleiter der FOM in Düsseldorf: „Dieses Konzept eröffnet studieninteressierten Auszubildenden die Möglichkeit, sich vorerst in einer Berufsausbildung vertraut zu machen. Gleichzeitig sammeln sie erste Erfahrungen an unserer Hochschule – sie müssen sich also nicht für nur einen Weg entscheiden.“ Die Studienintegrierende Ausbildung könne damit ein wichtiger Baustein sein, um die Attraktivität der dualen Ausbildung noch weiter zu steigern.

Die Auszubildenden durchlaufen in einer Grundstufe von bis zu 18 Monaten wesentliche Teile einer dualen Ausbildung, zusätzlich werden ihnen parallel an der FOM Hochschule fachbezogene Studieninhalte vermittelt. Die Ausbildungs- und Studieninhalte werden im Lehrplan verzahnt und es werden durch die enge Abstimmung zwischen Berufskolleg und Hochschule Synergien geschaffen. Erst danach entscheiden sich die Teilnehmenden, ob sie den Berufsabschluss oder sukzessiv den Berufs- und Studienabschluss erwerben wollen.

Das Düsseldorfer Hochschulzentrum auf der Toulouser Allee (Foto: FOM/David Franck)

Neue Perspektiven

In der Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales heißt es: „Dieses innovative Bildungsangebot eröffnet jungen Menschen, die vor der Frage stehen, ob sie eine Ausbildung machen oder studieren möchten, attraktive, neue Perspektiven für ihren Bildungsweg. Mit dem Ansatz der systematischen Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung wird der Fokus auf die duale Ausbildung als Herzstück der Fachkräftesicherung gelegt. Gleichzeitig wird die Kooperation der gleichberechtigten Lernorte Betrieb, Berufsschule und Hochschule besonders in den Blick genommen und weiterentwickelt“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.