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Münchner FOM Hochschule bekommt 40 selbst genähte Gesichtsmasken geschenkt

„Vom Leid anderer wollen wir nicht profitieren“

Ein Ehepaar zeigt Solidarität in der Corona-Krise. Er ist IT-Projektmanager bei einem Unternehmen für eCommerce-Lösungen und studiert berufsbegleitend Wirtschaftsinformatik an der FOM in München. Sie arbeitet bei einem Patentanwalt und näht berufsbegleitend – ihr heutiges Hobby war früher einmal ihr Beruf. Jetzt haben Thomas und Monika Alf der Münchner FOM Hochschule 40 Gesichtsmasken geschenkt: zur Nutzung für Studienberater/innen und Klausuraufsichten. FOM Geschäftsleiter Oliver Dorn: „Wir haben uns sehr über die Masken gefreut. Es ist schön zu sehen, wie der Zusammenhalt der Menschen auch in Krisenzeiten funktioniert.“

20.05.2020 | München

Als die Corona-Krise in Bayern begann und Masken innerhalb weniger Tage zur Mangelware wurden, hatten Thomas und Monika Alf die Idee, selbst welche herzustellen. „In unserem Haushalt gab es jede Menge Stoffreste, die sich dafür eigneten, so dass meine Frau sehr schnell die ersten 50 Masken fertig hatte“, so Thomas Alf. Nachdem Familienangehörige und Freunde mit den Schutzmasken versorgt waren, erfuhren sie über eine Bekannte aus der Kommunalverwaltung, dass Mitarbeitende der örtlichen Supermärkte und der Post diese Masken ebenfalls dringend brauchten. Also nähte Monika Alf weiter. „Das habe ich gern getan“, sagt sie und fügt schmunzelt hinzu: „Immer wenn mein Mann abends oder am Wochenende eine virtuelle Vorlesung hatte oder gelernt hat, habe ich genäht.“

Über 1000 Masken produziert und verschenkt

Thomas Alf studiert an der FOM in München. Gemeinsam mit seiner Frau spendet er selbst genähte Masken (Foto: privat)

Mittlerweile hat das Ehepaar zusammen mit zwei Helferinnen weit mehr als 1000 Masken angefertigt und verschenkt, u.a. an das medizinische Versorgungszentrum vor Ort – und an die FOM Hochschule. Student Thomas Alf: „Für einige Masken haben wir Spenden erhalten. Das Geld haben wir dann für neuen Stoff und Gummiband ausgegeben. Meine Frau und ich möchten keinen Gewinn mit den Masken machen. Von dem Leid anderer wollen wir nicht profitieren.“

Er selbst freut sich schon jetzt auf den Tag, an dem seine Vorlesungen wieder im Hörsaal an der Hopfenpost stattfinden können. „Das gemeinsame Lernen motiviert mich ungemein. Das fehlt mir jetzt natürlich. Ich merke gerade, dass die Präsenz ein gutes Argument für meine Studienwahl war“, sagt er. Bis es soweit ist, wird er sich weiterhin virtuell mit seiner Lerngruppe treffen. „Wir besprechen neue Inhalte und fragen uns auch mal gegenseitig ab. Das hilft mir, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und weiter zu lernen.“

Das Team der Münchner FOM Studienberatung freut sich über die gespendeten Mund-Nasen-Masken (Foto: FOM)
Monika Alf näht in ihrer Freizeit Masken zum Schutz vor dem Corona-Virus (Foto: privat)