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Die Hewlett Packard Enterprise Sales Center GmbH in Berlin macht’s vor

Mit dem berufsbegleitenden Studium junge Fachkräfte binden

Der Ausblick vom 11. Stock am Potsdamer Platz ist fantastisch – ein Rundblick über Berlin. Die Hewlett Packard Enterprise Sales Center GmbH hat sich bei WeWork eine ganze Etage gemietet – wegen des Spirits und der guten Infrastruktur. Seit Mai 2018 baut Geschäftsführer Michael Dornheim hier die Vertriebszentrale für das Unternehmen auf – und hat seitdem die FOM Hochschule als Kooperationspartner an seiner Seite.

13.01.2020 | Berlin

Für die meisten Mitarbeiter ist der Job bei Hewlett Packard Enterprise der erste nach ihrem Bachelor-Abschluss – und für die meisten ist genauso klar, dass sie noch ihren Master machen wollen. Damit sie dauerhaft im Unternehmen bleiben, musste sich Dornheim etwas einfallen lassen. Er erkundigte sich bei verschiedenen Bildungsanbietern in Berlin und entschied sich für die FOM, die Hochschule für Berufstätige: „Mir war die zeitliche Flexibilität der berufsbegleitenden Studiengänge wichtig. Überzeugt haben mich aber letztendlich die Praxisnähe und das Präsenzkonzept der FOM Hochschule.“ Dank der Kooperation studieren inzwischen sechs Mitarbeiter in den Studiengängen IT-Management und International Management am Hochschulzentrum in Berlin.

Dornheim selbst hat ein duales Studium in Wirtschaftsinformatik absolviert und weiß daher, wie wichtig dabei Zeitmanagement ist. Dank der Studienzeitmodelle der FOM lässt sich das berufsbegleitende Studium gut mit dem Arbeitsalltag kombinieren. Freistellungen sind nicht nötig. Aber es gibt Erleichterungen – je nach den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter. Das reicht vom Verringern der Arbeitsbelastung über Home-Office bis hin zum Bereitstellen von Büroräumen für Lerngruppen.

Die Hewlett Packard Entreprise Sales Center GmbH unterstützt die Mitarbeiter auch finanziell: Sofern sie das Studium beenden, wird es zu 100 % vom Unternehmen finanziert. Aktuell ist Dornheim gerade mit der Berliner FOM Gesamt-Geschäftsleiterin Prof. Dr. Manuela Zipperling im Gespräch, wie ein technisches Modulstudium für einzelne Beschäftigte aussehen kann. „Wir haben Mitarbeiter mit technischer Vorbildung und wollen sie mit Grundlagen der IT und mit Teilen aus der Wirtschaftsinformatik auf fachlich sichere Füße stellen“, erklärt Dornheim. HPE in Berlin betreut 15.000 Kunden deutschlandweit und bietet umfassende Lösungen für verschiedene Fragestellungen an.

Michael Dornheim, Geschäftsführer der Hewlett Packard Enterprise Sales Center GmbH in Berlin
Michael Dornheim, Geschäftsführer der Hewlett Packard Enterprise Sales Center GmbH in Berlin, ist vom Studienkonzept der FOM Hochschule überzeugt. Foto: Know How/Marcus Loose

„Dafür ist eine gewisse Tiefe an technischem und wirtschaftlichem Know-how erforderlich. Wir starten zwar mit einem dreimonatigen Einarbeitungs-Training im Klassenraum und stellen danach jedem einen Kollegen aus dem Team zur Seite. Doch reicht das nicht immer. Da setzt die modulare Weiterbildung an“, sagt Dornheim. „Dazu stimmen wir uns eng ab und können so auch kurzfristige Anfragen für gute Lösungen finden“, ergänzt die Berliner Geschäftsführerin. Von der FOM erhalten die Teilnehmer dann ein Zertifikat und können sich die erworbenen Punkte auf ein späteres Studium anrechnen lassen. Starten soll die modulare Weiterbildung bereits im Sommersemester 2020 mit fünf Mitarbeitern von HPE.