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Infoveranstaltungen der FOM Hochschule in Hannover

Immer mehr Berufstätige studieren neben dem Job

Die Zahl berufsbegleitend Studierender wächst stetig: Allein 55.000 sind es derzeit bundesweit an der FOM Hochschule. Doch warum nehmen Menschen die Doppelbelastung auf sich? Das weiß Dr. Dania Recker, Geschäftsleiterin der FOM in Hannover.

03.02.2020 | Hannover

Frau Dr. Recker, warum studieren so viele Menschen neben ihrem Job? Ist es der Wunsch nach Karriere?

Berufliches Fortkommen, der Wunsch nach einer Führungsposition und mehr Einkommen spielen natürlich eine Rolle. Aber immer mehr Studierende wollen ihr Wissen praxisnah auffrischen. Sie wissen: Was gestern noch gültig war, ist heute oft überholt. Die Halbwertzeit berufsbezogenen Wissens hat sich im Zuge der Digitalisierung deutlich verkürzt. Dazu kommen veränderte oder neue Herangehensweisen an Probleme und Aufgaben. Die Studierenden wollen ihre methodischen und analytischen Fähigkeiten schärfen.

Wie lässt sich das Studium finanzieren? Immerhin erheben die berufsbegleitenden Hochschulen Studiengebühren.

Ja, das tun wir auch, allerdings in sehr moderatem Maß. Dabei zielt die FOM als gemeinnützige Einrichtung nicht auf Gewinn, sondern investiert die Einnahmen in Lehre und Forschung. Viele unserer Studierenden werden inzwischen von ihren Arbeitgebern unterstützt und die tun das in der Regel gern. Denn wer seinen Arbeitgeber um Hilfe bittet, der zeigt nicht nur seine Leistungsbereitschaft. Er macht auch deutlich, dass er seine Zukunft im Unternehmen sieht. Warum sollte ich also als Arbeitgeber die Motivation meiner Mitarbeiter bremsen? Alternativ besteht die Möglichkeit, einen Studienkredit bei der KfW-Bank aufzunehmen. Studienkredit und Studiengebühren können steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden.

Lassen sich Beruf und Studium so einfach vereinbaren?

Studierende brauchen eine hohe innere Motivation. Aber die ist bei fast allen vorhanden. Die Hochschule unterstützt die Studierenden, wo sie nur kann. Zum Beispiel durch Flexibilität bei den Prüfungsterminen oder durch den Online-Campus. Da können Studierende viele administrative Dinge schnell von zu Hause aus erledigen, Lern- und Lehrmaterialien herunterladen, ihren Studienkalender führen. 
Hinzu kommt die Lehrdidaktik: Studierende müssen nicht alleine zu Hause die Theorie büffeln. Das machen sie in den Präsenzveranstaltungen gemeinsam mit Dozenten und den anderen Studierenden – lebendig und interaktiv. Zu Hause wird der Stoff nachbereitet und vertieft.

Dr. Dania Recker, Geschäftsleiterin der FOM in Hannover (Foto: FOM/Tom Schulte)

Informationsveranstaltungen von Februar bis April 2020

Bachelor:
Donnerstag, 6. Februar sowie Dienstag, 3. März und 7. April
Jeweils ab 18 Uhr im Haus der Hannoverschen Industrie, Schiffgraben 36, Hannover
Master:
Dienstag, 11. Februar, 10. März, 14. April
Jeweils ab 18 Uhr im FOM Hochschulzentrum, Berliner Allee 7, Hannover
Anmeldungen bitte unter: www.fom.de/info-veranstaltungen