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FOM Hochschule und KfW Bankengruppe Frankfurt

Dual Studentin Louisa: „Meine Entscheidung für einen dualen Berufseinstieg war goldrichtig“

Louisa Salzmann ist glücklich. Seit September letzten Jahres studiert die 19-Jährige den sechssemestrigen Bachelor „Business Administration – dual kompakt“ (B.A.) an der FOM Hochschule in Frankfurt am Main und ist gleichzeitig in ihre Ausbildung bei der KfW Bankengruppe gestartet. Nach nur 180 Tagen Dualem Studium an der FOM zieht sie schon ein erstes Fazit: „Meine Entscheidung war goldrichtig."

26.02.2020 | Frankfurt a. M.

„Wissenschaftliches Studium plus Berufserfahrung: Wer dual studiert, qualifiziert sich gleichzeitig in Theorie und Praxis“ – so ähnlich steht es zumindest in den Info-Flyern der FOM Hochschule. Und für Louisa Salzmann war das auch der Hauptgrund, den dualen Berufseinstieg in Betracht zu ziehen. „Von älteren Bekannten habe ich gehört, dass Unternehmen selbst von Jobeinsteigern Berufspraxis verlangen. Da fragt man sich schon, wie das gehen soll, wenn man an einer Universität dreieinhalb Jahre in Vollzeit studiert hat.“ Diese Situation wollte Louisa für ihre Zukunft auf jeden Fall vermeiden.

Gute Aussichten mit einem Dualen Studium

Nach ihrem Abitur und ihrem „Freiwilligen Kulturellen Jahr (FKJ)“ im Sozial- und Kulturamt der Gemeindeverwaltung Altenstadt schrieb sie kaum mehr als eine Handvoll Bewerbungen. Darunter eine Online-Bewerbung an die KfW Bankengruppe in Frankfurt. „Bis ich die Zusage erhielt, musste ich mich schon beweisen - bei einem Online- und Vor-Ort-Test, beim Assessment Center, in Einzel- und Gruppen-Gesprächen“, schildert Louisa den Bewerbungsprozess. Mit Erfolg! Jetzt ist Louisa eine von acht dual Studierenden, die abwechselnd und blockweise zehn Wochen an der privaten FOM Hochschule studieren sowie drei Monate bei der KfW eine Praxis-Station absolvieren. Und sie hat gute Aussichten: Nach erfolgreichem Abschluss des Dualen Studiums könnte sie bei der KfW übernommen werden.

Internationales Arbeiten mit sozialer Verantwortung

Louisa hat nach 180 Tagen gerade den ersten Block an der Hochschule hinter sich - der umfasst immer acht Wochen Vorlesungs- plus zwei Wochen Klausurenzeit – und befindet sich gerade in der Praxisphase, Abteilung „Entwicklungsbank Südasien“. Für Louisa hätte der fachliche Einstieg bei ihrem Arbeitgeber nicht besser sein können: „Der Geschäftsbereich ist genauso spannend, wie es der Name erahnen lässt. Meine Abteilung arbeitet international und die soziale Verantwortung wird groß geschrieben“, so die junge Berufseinsteigerin. Im Auftrag der Bundesregierung betreut die „KfW Entwicklungsbank“ die finanzielle Zusammenarbeit Deutschlands in mehr als 100 Entwicklungs- und Schwellenländern. „Meine Leistungskurse Englisch und Erdkunde waren damals in der Oberstufe auf jeden Fall eine gute Wahl“, schmunzelt Louisa. „Um aber im Bereich `Business English‘ richtig fit zu werden, erhalten wir zwei Mal pro Woche Englisch-Unterricht während der Praxisphase.“

Zwei Lernorte mit Wechselwirkung

Ihr in der Vorlesungszeit an der FOM erworbenes Wissen, beispielsweise zu Management-Grundlagen, hat Louisa direkt im Arbeitsalltag wiedererkannt. „Das war wie eine Wechselwirkung“, beschreibt sie den Moment. „Ich denke, im Laufe des Studiums wird sich das immer weiter verstärken und mir das Lernen und Arbeiten gleichermaßen erleichtern.“

Die 19-jährige Louisa Salzmann studiert dual an der FOM (Foto: privat)

Für den nächsten Praxisblock im Sommer hat Louisa schon die HR-Abteilung im Blick. Bei der KfW gibt es nämlich die Möglichkeit, ihre nächsten Praxisstationen per Wunschangabe mitzubestimmen. Neben den Modulen „Management Basics“, „Kompetenz- und Selbstmanagement“ und „Einführung Mathematik“ absolvierte sie im ersten Vorlesungsblock auch „Human Resources“. „Das war von den Inhalten her definitiv das interessanteste Modul“, berichtet die 19-Jährige begeistert. „Ich habe schon gesehen, dass der Master `Human Resource Management` an der FOM angeboten wird, zum jetzigen Zeitpunkt wäre das für meine Zukunft vorstellbar.“

Pendeln, Lernen, Arbeiten

Aber erstmal muss Louisa noch einige Semester studieren, um zuerst den Bachelor erfolgreich zu absolvieren. Ihre Freunde wissen eh nicht, wie sie das alles schafft. Aktuell pendelt die Büdingerin noch jeden Tag ins fünfzig Kilometer entfernte Frankfurt – zum FOM Hochschulzentrum und zur KfW. Das soll sich in Zukunft aber ändern. Die 19-Jährige plant nach Frankfurt zu ziehen. „Ich kann nicht abstreiten, dass ich einen straff organisierten Tag habe. Wenn ich abends zuhause noch Aktivitäten geplant habe – das stresst mich manchmal, nicht das frühe Aufstehen, das Pendeln oder das Lernen.“ Würde Louisa an der Goethe-Uni ihren Bachelor machen, wäre das mit dem Ausziehen nicht ganz so leicht. „Meine Entscheidung für ein Duales Studium war goldrichtig. Nicht zuletzt, weil ich mein eigenes Geld verdiene, obwohl ich studiere.“