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Sportwetten und Manipulationsgefahr: Diskussionsrunde im Stadion von Borussia Dortmund

Die Grundlage des Sports retten

26.09.2019 | Bonn und Dortmund

Gekaufte Schiedsrichter und Manipulationsskandale waren in den vergangenen Jahren keine Seltenheit. Gleichzeitig werden die Sportwetten-Anbieter im Profisport immer präsenter – so gibt es kaum ein Bundesligaspiel ohne Werbung für Sportwetten und kaum ein Sportereignis ohne attraktive Wettmöglichkeiten. Wächst dadurch die Manipulationsgefahr? Und was wäre eine wirksame Regulierung, die die Integrität des Sports schützt? Diese und weitere Fragen wurden jetzt im Signal Iduna Park in Dortmund von hochrangingen Praktikern und Experten diskutiert – darunter auch Prof. Dr. Luca Rebeggiani von der FOM Hochschule in Bonn.

Geleitet wurde die Veranstaltung von Sportschau-Moderatorin Okka Gundel. Gastgeber war GVC, der Mutterkonzern des Sportwetten Anbieters bwin. Neben den Geschäftsführern von Borussia Dortmund und des 1. FC Köln nahmen viele erstklassige Praktiker an den Podiumsdiskussionen teil, sowie führende Experten aus der Wissenschaft, wie FOM Professor Dr. Luca Rebeggiani, der in Bonn Volkswirtschaftslehre und Statistik lehrt.

Das Fazit der Veranstaltung: Der Sport hat schon vieles implementiert, was ziemlich gut gegen die Manipulationsgefahr wirkt. Ein kontinuierliches Monitoring ist allerdings weiterhin Pflicht, denn die Gefahren werden in Zeiten der Digitalisierung eher noch zunehmen.

Prof. Dr. Rebeggiani sprach im Dortmunder Stadion über Sportwetten und Manipulationsgefahren (Foto: GVC)
Die Location: Der Signal Iduna Park (Foto: GVC)