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Bergischer Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

„Für die digitale Transformation benötigen Unternehmen neue Finanzierungsinstrumente“

31.05.2021 | Wuppertal

Unternehmen, die eigene Geschäftsmodelle genau analysieren, Marktentwicklungen frühzeitig erkennen, Digital Business Leadership etablieren, Kundinnen und Kunden zu Innovatoren machen und die eigene Finanzkraft geschickt verbessern, haben gute Chancen, die digitale Transformation auch finanziell zu bewältigen. Wie dies funktionieren kann und wie Mitarbeitende von Unternehmen auf diesem Weg mitgenommen werden können, war Thema beim Bergischen Dialog der FOM Hochschule in Wuppertal. 

„Für die digitale Transformation benötigen Unternehmen neue Finanzierungsinstrumente“, betonte Prof. Dr. Dirk Stein. Neben der klassischen Außen- und Innenfinanzierung seien Geschäftsmodellfinanzierungsmuster wie etwa Crowdfunding, Pay per Use, Affiliation oder Service Level Agreements gangbare Wege zur Absatzstärkung und zur Sicherung künftiger Investitionen. Welche Entwicklungen die Stadt-Sparkasse Solingen gemacht hat und wie auch ältere Mitarbeitende den Sprung in die Welt von Internetfilialen, Expresskonten, Firmenkundenportal und eSigning geschafft haben, beschrieb Dr. Axel Büscher, Teamleiter Private Banking der Stadt-Sparkasse Solingen und FOM Absolvent. Über das Thema „Digitale Führung“ aus der Praxis- und der Forschungsperspektive tauschten sich anschließend Nicole Linder, Leiterin Leitung Ausbildung & Entwicklung bei EDEKA Rhein-Ruhr, und Prof. Dr. Ralf Stürmer in einem anregenden Dialog aus. Dabei ging es u.a. um die Entwicklung der digitalen Aus- und Weiterbildung im Lebensmitteleinzelhandel, zudem wurde betont, wie wichtig gerade in Pandemiezeiten eine gute Kommunikation zwischen Zentrale und Mitarbeitenden ist.

Setzt auf Dialog mit der Bergischen Wirtschaft: die FOM Hochschule in Wuppertal (Foto: FOM)

„Mit dem Veranstaltungsformat ‘Bergischer Dialog‘ möchten wir auch in Zukunft die Bergische Wirtschaft mit der Wissenschaft zusammenbringen, um den Austausch zu fördern und aktuelle Themen aus praktischer und wissenschaftlicher Sicht zu diskutieren“, so Prof. Dr. Tino Bensch, wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter der FOM in Wuppertal. Vor dem Hintergrund, dass nur jeder dritte mittelständische Betrieb eine Digitalisierungsstrategie habe und die Corona-Pandemie die digitale Transformation im Geschäftsleben erheblich beschleunige, sei dies ein zukunftsgewandtes Format, welches gut angenommen werde, bestätigt auch Wibke Lang, Geschäftsleiterin der FOM in Wuppertal, „denn diese Entwicklung hat natürlich auch Auswirkungen auf die Bergische Wirtschaft.“