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#FOMFounders Gründer Gabriel Senftle und Gülistan Unvar haben sich an der FOM kennengelernt

Studicon Consulting: Unternehmensberatung mit dem Wissen der nächsten Generation

Was unterscheidet einen Studierenden vor seinem Hochschulabschluss von einem Studierenden unmittelbar nach dem Abschluss? Nicht viel, finden Gabriel Senftle und Gülistan Unvar. Das umfangreiche Wissen dieser „Fachkräfte von morgen“ für Unternehmen nutzbar zu machen und gleichzeitig Studierenden eine Chance zu geben, ihr Know-how in der Praxis einzubringen, ist die Grundidee der Studicon Consulting GmbH. Nach wenigen Monaten auf dem Markt steht bereits fest: Der überragende Erfolg ihres jungen Unternehmens gibt den beiden Gründern recht.

21.12.2020 | Stuttgart

„Wir wollen die Arbeitswelt von morgen erschaffen“, gibt sich Gülistan Unvar selbstbewusst. Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres berufsbegleitenden Bachelor-Studiums in „International Management“ an der FOM Hochschule in Stuttgart. Genau dort hat sie nicht nur ihren Geschäftspartner Gabriel Senftle kennengelernt, gemeinsam haben sie sich auch das Wissen erarbeitet, welches sie für eine Unternehmensgründung benötigten: Management-Know-how und betriebswirtschaftliche Kenntnisse von Human Resources bis zum Controlling. Gemeinsam entwickelten die beiden FOM Studierenden eine Vision, an der sie inzwischen mehr als erfolgreich arbeiten. Unvar: „Jeder Studierende soll beruflich das machen können, was perfekt zu ihm passt. Und jedes Unternehmen soll den perfekt passenden Studierenden finden“. Gabriel Senftle ergänzt: „In Deutschland gibt es knapp drei Millionen angehende Uni- und Hochschulabsolventen. Ein riesiges Potenzial an Expertenwissen – Wissen der nächsten Generation, das sich Unternehmen mit Studicon zunutze machen können“.

Traumstart trotz Corona: Alle eigenen Ziele übertroffen

Im März dieses Jahres wurde aus der Idee ein Unternehmen. Unvar und Senftle erstellten einen Businessplan. Und gründeten Studicon. Dann kam Corona – und mit dem Virus natürlich auch Bedenken, ob der Zeitpunkt für den Start einer eigenen Firma wirklich sinnvoll war. Doch alle Zweifel wurden schnell zerstreut. Gabriel Senftle: „Es lief super an, wir liegen bereits über den Zahlen des Businessplans.“ Der 25-Jährige weiter: „Vom kleinen Mittelständler bis zum DAX-Konzern reicht inzwischen unsere Kundenliste. Und sie wächst durch Weiterempfehlungen stetig weiter. Für 2021 haben wir bereits sechs neue Projekte in der Pipeline.“

Motivierte Hochschul- und Uni-Absolventen auf der einen, zufriedene Kunden auf der anderen Seite: Die beiden Gründer sind inzwischen so erfolgreich, dass sie ihre ursprünglichen Jobs (bei einem großen Beratungsunternehmen beziehungsweise im Bereich Controlling eines Mittelständlers) aufgegeben haben und sich voll und ganz auf ihr in Filderstadt ansässiges Unternehmen konzentrieren. Und dabei auf Wachstum setzen.

Gründer FOM Stuttgart Studicon
Die FOM Studierenden Gülistan Unvar und Gabriel Senftle starten mit ihrer Gründung durch (Fotos: privat)

Senftle: „Unsere studentischen Experten von Universitäten und Hochschulen haben vielfältige akademische Hintergründe. Neben Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieuren arbeiten wir unter anderem mit Informatikern, Geisteswissenschaftlern und Marketingexperten zusammen. So stellen wir sicher, dass Kunden für jedes Projekt die passende Expertise erhalten.“ Für Unternehmen, die eine studentische Beratung in Anspruch nehmen, ist noch ein weiterer Punkt relevant: Die Stundensätze liegen bei rund einem Drittel dessen, was man von den Sätzen klassischer Beraterhäuser kennt.

2021 soll ein ehrgeiziges Wachstumsjahr werden

Es verwundert vor diesem Hintergrund kaum, dass die beiden ehrgeizige Ziele für 2021 formulieren. Gülistan Unvar: „Wir wollen bundesweit bekannt werden und eigene Mitarbeiter einstellen. 25.000 registrierte Studierende auf unserer Plattform und einen Umsatz im siebenstelligen Bereich halten wir für durchaus realistisch.“ Zusätzlich werden die beiden Gründer dann auch ihre Studiengänge an der FOM abschließen. Senftle: „2020 war bereits mega spannend. 2021 könnte das noch toppen.“