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Erster Jahrgang feiert Ende des Master-Studiums

46 indische IT-Experten in Essen verabschiedet

Die Bildungsinitiative der FOM Hochschule gegen den IT-Fachkräftemangel zeigt Wirkung: 46 junge Inderinnen und Inder schließen ihr Master-Studium an der FOM in Essen noch in den nächsten Wochen ab, die ersten zehn haben ihre Kolloquien bereits hinter sich gebracht. Erstmalig absolvierten elf Frauen und 35 Männer aus Indien innerhalb der letzten zwei Jahre den Studiengang „Big Data und Business Analytics“ an der FOM, der größten privaten Hochschule Deutschlands. Jetzt wurden sie feierlich in der Herkulesstraße in Essen verabschiedet.

20.08.2020 | Essen

In festlichen schwarzen Talaren mit roter Schärpe verfolgten die noch Studierenden und frischernannten Absolventen die Ausführungen der Festredner. FOM Kanzler Prof. Dr. Harald Beschorner gratulierte den ersten Absolventen, lobte ihren Mut, ihre Motivation und ihr Durchhaltevermögen. Auch Prof. Dr. Clemens Jäger, wissenschaftlicher Leiter International Office, dankte den Gästen aus Südostasien und blickte in einer Fotopräsentation „The story from the very beginning - to the very end“ auf die vergangenen Monate voller neuer Erfahrungen, Erlebnisse, Unternehmensbesuche sowie Feierlichkeiten in Deutschland zurück.

Das zweijährige Master-Studium fand jeweils zur Hälfte in Bangalore und in Essen statt. So konnten die Studierenden zusätzlich zur Erlangung der fachlichen Kompetenzen auch erste Kontakte zur deutschen Kultur und dem deutschen Arbeitsmarkt knüpfen. Ein indischer Student betonte in seiner Abschlussrede, wie wichtig es war, in dieser Zeit unterstützt zu werden: „Die FOM Hochschule war wie ein Freund, ein Familienmitglied und ein Mentor, der einem den Weg gezeigt hat.“ In einer weiteren Rede schwelgte ein Absolvent in Erinnerung über die gemeinsame Zeit: „Wir hatten die großartige Gelegenheit, zusammen in denselben Wohnungen zu wohnen, wo wir zusammen feierten, uns über einander lustig machten, miteinander aßen. Wir hörten nie auf, einander zu lieben, wir wurden immer unterstützt, kümmerten uns umeinander, gaben einander nie auf – genau wie Geschwister.“

Für nur sehr wenige der Studierenden und Absolventen geht es bald wieder zurück in die Heimat, die meisten haben bereits Jobs und Praktika in Deutschland gefunden oder stecken gerade mitten im Bewerbungsverfahren. FOM Absolvent Souradeep Pal arbeitet beispielsweise derzeit bei BP in Bochum und meint: „Die FOM hat mir in den letzten Jahren dabei geholfen, Management Skills aus der strategischen und der praktischen Perspektive zu entwickeln. Dabei haben die Expertise der Professoren und die praxisnahen Inhalte aus den Vorlesungen mein persönliches Profil enorm geschärft. Außerdem hatte ich es durch die Unterstützung der FOM viel leichter, in das deutsche System und den Job-Markt integriert zu werden.“ 

Für die Zukunft ist geplant, dass weitere IT-Fachkräfte aus Bangalore zum Studium nach Essen kommen. Die Zusammenarbeit mit der indischen Hochschule „Don Bosco School of Management“ ist eng und die Entwicklung weiterer Studiengänge ist schon in Planung. Michaela Schönherr, Abteilungsleiterin International Office: „Diese Initiative war nicht nur ein Erfolg für die Studierenden, sondern auch für uns an der FOM. Die Prüfung, die Planung, die Administration, das Hochschulbereichsmanagement und die Dozenten – sie alle waren extrem flexibel und haben dieses besondere Studienkonzept ermöglicht.“