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Studieren in Corona-Zeiten: FOM Studentin Sarah Schecker berichtet

„Die FOM hat die Umstellung sofort vorangetrieben“

Sie ist die 1.000 Studierende an der FOM Hochschule in Bremen: Sarah Schecker, Personalsachbearbeiterin im öffentlichen Dienst, ist am 1. März in ihr berufsbegleitendes Bachelor-Studium „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ (B.Sc.) gestartet. Dann kam Corona – und der vorübergehende Umzug in den virtuellen Hörsaal. Die Bremer Studentin freut sich, dass das Studium weitergeht: „Die FOM hat wirklich schnell reagiert!“

08.05.2020 | Bremen

Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau war Sarah Schecker klar: Sie will mehr! „Ich habe mich schon länger für das Personalwesen interessiert und bekam die Möglichkeit, bei einem Personaldienstleister einzusteigen. Nach anderthalb Jahren wollte ich gerne die Seiten wechseln, jetzt arbeite ich als Personalsachbearbeiterin im öffentlichen Dienst.“ Um sich für neue Aufgaben zu qualifizieren und akademisch weiterzubilden, hat sich die 24-Jährige für ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium entschieden: „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ an der FOM in Bremen. „Die FOM war mir schon aus Abizeiten ein Begriff. Von einer Anmeldung haben mich aber die persönlichen Empfehlungen meiner früheren Mitschüler in der Ausbildungsklasse überzeugt. Dass ich jetzt ausgerechnet die 1.000 Studierende am Bremer Hochschulzentrum bin, ist natürlich ein schöner Zufall!“

Plötzlich Online-Campus statt Hörsaal

Der Studienstart ab dem 1. März lief für Sarah Schecker zunächst wie geplant: „Ich habe dreimal wöchentlich am Abend meine Vorlesungen besucht – konnte meine Kommilitonen und Dozenten also glücklicherweise noch persönlich kennenlernen.“ Denn nach zwei Wochen war klar: Die Präsenzlehre wird vorübergehend eingestellt, das Studium geht online weiter. „Ehrlich gesagt konnte ich mir nicht vorstellen, dass das klappen wird und war entsprechend verunsichert. Doch ich wurde positiv überrascht: Die FOM hat wirklich schnell reagiert und die Umstellung sofort vorangetrieben!“ Über den Online-Campus der FOM werden die Studierenden mit digitalen Lehr- und Lernmaterialien in verschiedenen Medienformaten versorgt, viele Vorlesungen finden zu den gewohnten Zeiten online statt. „Klar gab es anfangs kleine Anlaufschwierigkeiten, aber das ist ja völlig normal und war gar nicht schlimm. Was ich gut finde: Die FOM sucht sofort nach Lösungen, wenn etwas nicht funktioniert.“

Digitales Studium mit Vor- und Nachteilen

Sarah Schecker hält sich weitestgehend an die üblichen Vorlesungszeiten, nutzt jedoch die neugewonnene Flexibilität, um auch mal eine Lehreinheit auf den Vormittag oder das Wochenende zu verschieben. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil, verrät sie schmunzelnd: „Den Pause-Button bei den Lehrvideos! Der macht das Mitschreiben auf jeden Fall einfacher und es bleibt mehr Zeit für eigene Notizen.“ Trotzdem freut sie sich schon darauf, wieder im Hörsaal zu sitzen und ihre Kommilitonen wiederzusehen – mit ihnen hält sie aktuell über eine WhatsApp-Gruppe Kontakt. „Jetzt, da ich den direkten Vergleich habe, weiß ich das Präsenzstudium noch einmal viel mehr zu schätzen. Wir sind eine kleine Gruppe, das Studium ist sehr persönlich.“ Und obwohl sich die Bremer Studentin gut betreut fühlt – eine gewisse Unsicherheit bleibt: „Mir fehlt als ‚Ersti‘ natürlich noch die Erfahrung: Nehme ich mir genug Zeit fürs Studium? Mache ich alles richtig?“

FOM Studentin Sarah Schecker
Sarah Schecker studiert im ersten Semester „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ (B.Sc.) an der FOM in Bremen. (Foto: privat)

Trotz der besonderen Umstände steht für Sarah Schecker jetzt schon fest: Sie hat sich definitiv für das richtige Studienfach entschieden. „Das Studium ist sehr vielseitig und ich bin schon gespannt, was da noch kommt – und welcher Bereich mir letztlich am besten gefällt.“ Eine erste Tendenz für ihre berufliche Zukunft hat sie schon: „Es gibt im Personalwesen so viele Möglichkeiten. Aktuell kann ich mir gut vorstellen, in Richtung Personalentwicklung zu gehen. Ich freue mich auf jeden Fall auf das weitere Studium an der FOM – hoffentlich dann bald wieder im ‚richtigen‘ Hörsaal!“