21.01.2019 | Wuppertal

#FOMStudium #Marathon und #Backpacking

Im Pionier-Jahrgang Marketing & Digitale Medien studieren

Katharina Rappenecker studiert im dritten Semester Marketing & Digitale Medien (Foto: Privat)

„In der Ideenwerkstatt unseres Unternehmens schlug ich vor einiger Zeit eine Social-Media Präsenz vor. Die Geschäftsführer akzeptierten den Vorschlag – seitdem kümmere ich mich gemeinsam mit einer Kollegin um den Facebook-Auftritt der Firma.“ Wenn Katharina Rappenecker sich etwas in den Kopf setzt, dann zieht sie es auch durch! Die 23-Jährige studiert im 3. Semester Marketing & Digitale Medien an der FOM in Wuppertal, geht Vollzeit arbeiten, läuft nebenbei Marathon und plant am Rande noch ihre Backpacker-Tour durch Thailand.

Abitur - Ausbildung - Studium

Nach dem Abitur machte Katharina Rappenecker zunächst eine verkürzte Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei der Storch-Ciret Group. Dort ließ sie sich von einigen Kollegen inspirieren und startete im September 2017 ein berufsbegleitendes Studium an der FOM in Wuppertal. „Wir sind ein sehr familiäres Semester und verstehen uns alle super – die Profs haben auch immer ihren Spaß mit uns“, schmunzelt Rappenecker. Als stellvertretende Semestersprecherin hat sie immer ein offenes Ohr für ihre Kommilitonen – ist verantwortlich für Organisatorisches und beantwortet Fragen rund ums Studium.

Katharina Rappenecker (hinten) mit ihrer Kommilitonin Ann-Kathrin Vogler beim Schwebebahnlauf (Foto: Privat)

Arbeitsalltag

Die junge Studentin ist bei der Storch Malerwerkezeuge und Profigeräte GmbH angestellt, die sich auf die Produktion und den Vertrieb von Malerwerkzeugen spezialisiert. Katharina Rappenecker ist hauptsächlich im Produktmanagement tätig. Sie ist für die Qualitätssicherung zuständig, berät den Außendienst, ist bei Messen vor Ort und stellt Produkte vor. Nebenbei betreut sie die Facebook-Seite der Firma, postet regelmäßig Beiträge, Fotos und Videos aus dem Berufsalltag, von Aufträgen und dem Team. Durch Fächer wie Customer Relationshipmanagement, Social Media Marketing aber auch Buchhaltung und Mathematik kann bereits viel theoretischer Studien-Lernstoff in ihren Arbeitsalltag einfließen: „Zwischendurch hab ich immer mal wieder eine Erleuchtung – verstehe Dinge besser oder kann sie endlich zuordnen.“

Work-Life-Balance

„Das Studium ist anstrengend, aber machbar. Manchmal müssen Freunde und Familie leider etwas zurückstecken“, so die 23-Jährige. Bei einer 39 Stunden Arbeitswoche, an zwei Abenden die Woche und zusätzlich alle zwei Wochen samstags Vorlesungen und Seminare, bleibt für die Wuppertalerin nicht allzu viel Zeit für Freizeitgestaltung: „Neben Partner, FOM, Lernen, Arbeit und Haushalt ist es schwierig, allem gerecht zu werden. Aber es haben viele vor uns geschafft und es werden auch viele nach uns schaffen“, so die Studentin. Trotz der Belastung versucht sie sich gerade beim Ausdauerlauf, möchte Ende des Jahres beim Köln Marathon teilnehmen. Vor ihrer Ausbildung war sie Leistungsschwimmerin – das sei nun jedoch zu zeitaufwendig. Um einen Ausgleich zu schaffen, geht sie nun zwei- bis dreimal die Woche joggen: „Direkt vor meiner Tür liegt die ehemalige Eisenbahnstrecke „Nordbahn-Trasse“. Gerade im Sommer kann man dort auch schön inlineskaten oder Fahrrad fahren.“

What´s next?

Nach dem Bachelor-Studium hängt die Studentin eventuell noch ein Master-Studium dran. Erstmal bleibt sie jedoch bei ihrer Firma, sammelt Berufserfahrung und hat den Traum, irgendwann ein Eigenheim auf dem Land zu besitzen. Außerdem möchte sie noch mehr von der Welt sehen – diesen Juli geht es mit einer Freundin für drei Wochen mit dem Rucksack nach Thailand. Erster Halt: Bangkok.