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23.03.2016

Aktuelles

Videogames und Ethik: Darf man alles, was der eigene Avatar kann?

Wenn ein systematischer Theologe, ein Veteran der Games Industrie, eine Suchtberaterin und ein Professor für Wirtschaftsethik zusammen kommen, um über Videospiele zu diskutieren, ist ein spannender Abend vorprogrammiert. Wer diese Runde live mitverfolgen möchte, sollte sich den 8. Juli 2016 freihalten. Dann dreht sich im Essener Unperfekthaus alles um die Frage „Videogames und Ethik: Darf man alles, was der eigene Avatar kann?“.

Auf dem Podium nehmen Platz: Prof. Dr. Ralf Miggelbrink (Lehrstuhl für Systematische Theologie, Universität Duisburg-Essen), Thomas Schäfer (Veteran der Games Industrie, Medienexperte sowie Mitglied im Landesvorstand Bündnis90/Die Grünen Bremen), Susanne Schulte (freiberufliche Medien- und Suchtberaterin, Jugendamt Essen) und Prof. Dr. Stefan Heinemann (Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsethik, FOM Hochschule, und Gamer).

„Videogames sind heute ein ökonomisch wie kulturell wesentlicher Teil der Kreativindustrie und strahlen mit ihrem möglicherweise genuinen Innovationspotenzial in viele andere Bereiche hinein“, so Prof. Dr. Stefan Heinemann. „Trotz dieser unstrittigen Relevanz ist die wissenschaftliche Debatte zu ethischen Fragestellungen eigentümlich unterentwickelt. Im öffentlichen Diskurs bietet sich ein ähnlich unbefriedigendes Bild: Zwischen der politischen Forderung nach immer weitergehenden Verboten von ‚Killerspielen‘ und der industrieseitigen Betonung von positiven Effekten im Lern- oder Gesundheitssegment spannt sich der Versuch einer mehr oder weniger kritischen Stellung zu diesem Kulturphänomen auf.“

Die Veranstaltung im Rahmen des 1. Essener Wissenschaftssommers basiert auf einer Kooperation zwischen Universität Duisburg-Essen, FOM Hochschule und Unperfekthaus und findet von 17:00 bis 19:00 Uhr im Unperfekthaus (Friedrich-Ebert-Str. 18, Essen) statt. Die Teilnahme ist kostenlos, alkoholfreie Getränke sind inklusive. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Um frühes Erscheinen wird allerdings gebeten, da nur 150 Plätze zur Verfügung stehen.