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17.04.2015

Aktuelles

Prof. Dr. Matusiewicz ist neuer Dekan für „Gesundheit und Soziales“

Die Entscheidung der Delegiertenversammlung fiel einstimmig aus: Prof. Dr. David Matusiewicz ist zum Dekan für den Hochschulbereich „Gesundheit und Soziales“ an der FOM Hochschule gewählt worden – und zählt mit 31 Jahren zu den jüngsten Dekanen Deutschlands. Die zukünftigen Aufgaben hat er in einem 10-Punkte-Plan systematisiert: „Sie reichen von der Qualitätssicherung der Studieninhalte über die Kompetenzentwicklung auf Seiten der Lehrenden bis hin zur Erhöhung der Kommunikation innerhalb des Hochschulbereiches Gesundheit und Soziales“, so Prof. Dr. Matusiewicz. Auch ein Ausbau der Unternehmenskooperationen sowie der Forschungsaktivitäten steht auf der Agenda.

Prof. Dr. Matusiewicz

Die Einrichtung des neuen Dekanats ist Zeichen der wachsenden Bedeutung, die das Thema Gesundheit und Soziales an der FOM hat: Aktuell sind fast 1.400 Studierende im gleichnamigen Hochschulbereich eingeschrieben – Tendenz steigend. Das liegt u.a. an dem erfolgreichen und etablierten Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Sozialmanagement sowie an dem neuen Bachelor-Studiengang Gesundheitspsychologie und Pflege und dem neuen Master-Programm Public Health. Hinzu kommt: „Der Zukunftsmarkt Gesundheit zählt heute neben der Automobilindustrie zu den größten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Der Markt wird durch zahlreiche Megatrends gekennzeichnet, die sich durch eine hohe Innovationskraft und Beschäftigungsintensität auszeichnen. Diese Innovationskraft benötigt auch frischen Wind in den Managementetagen der Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen. Wir bilden die Entscheider von morgen aus – von der Theorie kommend mit einer großen Portion Praxis“, erläutert Prof. Dr. Matusiewicz. Um das zu gewährleisten, lädt er regelmäßig namhafte Experten, etablierte Führungskräfte der Branche, aber auch Betroffene bzw. Patienten in seine Vorlesungen ein, veröffentlicht gemeinsam mit seinen Studierenden Publikationen oder besucht mit ihnen Gesundheits- und Sozialorganisationen.

Sein eigenes betriebswirtschaftliches Studium absolvierte er als Stipendiat des Rotary Clubs mit Auslandsaufenthalten in Asien (Peking, Bangkok). Es folgte ein wichtiger Meilenstein: David Matusiewicz wechselte von einer Fachhochschule direkt zu einer der renommiertesten Adressen des Landes und studierte bei Prof. Jürgen Wasem, laut FAZ-Ranking einer der zwanzig erfolgreichsten Ökonomen Deutschlands. Am Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen arbeitete Matusiewicz als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Arbeitsgruppen „Gesundheitsökonomische Evaluation und Versorgungsforschung“ sowie „Gesundheitssystem, Gesundheitspolitik und Arzneimittelsteuerung“ und promovierte schließlich am Stiftungslehrstuhl für Medizinmanagement. Zuletzt legte er einen Forschungsaufenthalt in Neuseeland ein. Während der Promotion arbeitete er mehrere Jahre auf der Managementebene einer gesetzlichen Krankenversicherung und war zuletzt Geschäftsführer bei der Forschungsnahen Beratungsgesellschaft im Gesundheitswesen (ForBiG GmbH). Heute ist Prof. Dr. Matusiewicz Gründungsgesellschafter des Essener Forschungsinstituts für Medizinmanagement (EsFoMed GmbH).

Prof. Dr. Matusiewicz hat sich in den vergangenen Jahren als Experte im Gesundheitswesen einen Namen gemacht. Zahlreiche richtungsweisende Bücher hat er mit Kollegen auf den Markt gebracht, zum Beispiel die Titel „Zukunftsperspektiven der Gesundheitswirtschaft“, das „Lehrbuch Medizinmanagement“, „Gesundheitsökonomie“ und das „Handbuch Routinedaten im Gesundheitswesen“. Fachbeiträge auf internationalen Konferenzen als auch die über 70 Fachpublikationen machen Prof. Dr. Matusiewicz auch zu einem gefragten Experten im In- und Ausland. Seit dem Wintersemester 2014/2015 ist er Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Gesundheitsmanagement an der FOM Hochschule. Auf die Frage nach seinem Erfolgsrezept hat der frisch gewählte Dekan eine klare Antwort: „Erstens benötigt man Ziele und den ungebrochenen Ehrgeiz diese zu verfolgen. Zweitens Menschen, die an einen glauben und einen fördern. Drittens den Mut und die Leidenschaft, um neue Wege zu gehen – Wissenschaft braucht Fantasie.“