Berlin
Studium in der Hauptstadt
Die Hauptstadt Berlin ist ständig in Bewegung. Mit ihren berufs- und ausbildungsbegleitenden Studiengängen leistet die FOM einen besonderen Beitrag zur Weiterentwicklung dieses Wirtschaftsstandortes.
Prof. Dr. Beate Dahlke, Gesamtstudienleitung Hochschulstudienzentrum Berlin
Aktuelles
Talent Management in Theorie und PraxisAktuelles
Talent Management in Theorie und Praxis
Das Hochschulstudienzentrum Berlin hat das neue Jahr mit einer Sonderveranstaltung zur Zukunft des Personalmanagements eingeläutet: FOM-Professor Dr. Stephan Bültel und Frank Kellenberg von der Novartis Pharma GmbH erklärten am 09. Januar rund 70 Zuhörern, wie sich der Unternehmenserfolg durch werteorientiertes Talent Management steigern lässt.
Stephan Bültel zeigte auf, warum es für viele Unternehmen inzwischen unumgänglich ist, sich mit Talent Management zu beschäftigen. „Die Brisanz des Themas wird durch verschiedene Megatrends angetrieben, zum Beispiel durch den demographischen Wandel, die zunehmende Bedeutung von Wissen als strategische Ressource, den sich vollziehenden Wertewandel und die Globalisierung.“ Ein weiterer wichtiger Punkt in seinen Augen: Die Bindung von Mitarbeitern an ihre Unternehmen nehme tendenziell ab, so dass die ohnehin schon knapper werdenden Talente noch intensiver umworben werden müssten.
Wie effektives und effizientes Talent Management in der Praxis aussieht, erläuterte im Anschluss Frank Kellenberg. „Wir sehen Talent Management als ganzheitlichen Ansatz zur Steigerung des Unternehmenserfolges“, so der Head of Talent Management & Organizational Development bei Novartis. Von besonderer Bedeutung sei das sogenannten PeopleValue-Konzept: Es priorisiere die Bedürfnisse des Mitarbeiters in Bezug auf Kategorien wie Arbeitsinhalte, Führung, Team oder Karriere, um sie dann – im Einklang mit den Unternehmensanforderungen – in einen individuellen Entwicklungsplan umzusetzen. „Indem wir die Bedürfnisse unserer Talente erfragen, steuern wir die wesentlichen Stellgrößen in der Mitarbeiterbeziehung und erhöhen so den ‚Best-FIT‘ von Person und Organisation“, führte Kellenberg aus.
Nach ihren Vorträgen standen die Referenten den Teilnehmern in einer ausgedehnten Diskussionsrunde für weitere Fragen zur Verfügung. Hierbei gewährte Frank Kellenberg einen noch detaillierten Einblick in die Talent Management-Praxis bei Novartis.
Aktuelles
Von Qualifizierungsanforderungen und Burnout: Zwei Mal „Zukunftsorientiertes Gesundheitsmanagement“ an der FOM Berlin
Die FOM Berlin setzt ihre Reihe „Zukunftsorientiertes Gesundheitsmanagement“ fort: Anfang November war Professor Dr. Peter Rudolph, Vorstand der EUMEDIAS Heilberufe AG und Professor für Gesundheitsmanagement an der Hochschule Magdeburg-Stendal, zu Gast. Mitte Dezember sprach Professor Dr. Ulrich Pawlak, Diplom-Psychologe und Professor für Personalwirtschaft und Organisation, am Hochschulstudienzentrum.
Rudolph wagte einen Blick in die Zukunft des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Seine These: Aufgabe des Unternehmens sei es, Konzepte zur gesundheitsfördernden Personal- und Organisationsentwicklung umzusetzen. Zum einen, um zum Wohlergehen ihrer Mitarbeiter beizutragen, zum anderen, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Daher sei es u.a. notwendig, die Qualifikationsanforderungen an Fach- und Führungskräfte zu überdenken und um weiche Faktoren wie Verantwortungsbewusstsein, physische und psychische Gesundheit zu erweitern.
Diese Forderung unterstrich auch Ulrich Pawlak: Er setzte sich in seinem Vortrag mit dem – oft unterschätzten – Krankheitsbild Burnout auseinander. „Burnout ist kein Erschöpfungszustand, der sich durch einen netten Kurzurlaub bereinigen lässt“, betonte er. Vielmehr verursache das Phänomen durch direkte Krankheitskosten, Erwerbsunfähigkeit und Fehlzeiten einen volkswirtschaftlichen Schaden, der 2009 bei 22 Milliarden Euro lag. Um dem Burnout vorzubeugen, seien auch Unternehmen gefragt, hob Pawlak hervor. Denn neben einem intaktem Privatleben und gesundheitlicher Fitness sei insbesondere die adäquate Gestaltung der Arbeitsplatzfaktoren wesentlicher Bestandteil der Burnout-Prävention, so Pawlak.
Aktuelles
Shared Service Center in Theorie und Praxis

- Die Referenten des FOM-Symposiums: Prof. Dr. Holger Wassermann, Dr. Josefine Dutschmann, Lars Hölzer, Anke Brinkmann und Prof. Dr. Michael Müller-Wünsch (v.l.).
„Nahezu jede indirekte Unternehmensfunktion, die standortunabhängig erbracht werden kann, ist für Shared Services geeignet“, erklärte Lars Hölzer auf dem Symposium „Shared Service Center im Fokus der Wissenschaft“ in Berlin. Der Geschäftsführer der Daimler Group Services Berlin GmbH führte den rund 50 Teilnehmern das enorme Potenzial von Shared Service Centern vor Augen: „Aufgrund der heutigen technischen Voraussetzungen und der Möglichkeiten des elektronischen Datenaustausches gilt dies selbst für hochwertige Funktionen wie Produktionsplanung, Logistikplanung, Reporting oder Einkauf.“ Aktuell allerdings seien die Unternehmen noch nicht soweit. Shared Services konzentrieren sich klassischerweise auf den Finanz- und HR-Bereich, so Hölzer.
Konzerne, die bereits Shared Service Center betreiben bzw. aufbauen, stellte der FOM-Professor Dr. Michael Müller-Wünsch in seinem Vortrag vor. Darunter UTC, Siemens und Nike. „All das, was wir heute Abend diskutieren, wurde vor 20 bis 30 Jahren schon in der Fertigungsindustrie durchlebt“, erklärte er. „Schon bei Toyota befasste man sich unter dem Stichwort Lean mit Prozessen wie Operations Excellence und Standardisierung. Wir übertragen das nun von Werkstücken auf Arbeitsabläufe und Verwaltungsprozesse.“
Shared Service Center würden insbesondere in den USA, Kanada und im angelsächsischen Raum und aktuell auch im asiatischen Raum angesiedelt, stellte Dr. Josefine Dutschmann fest. Die Senior Managerin bei Germany Trade & Invest sprach über Deutschlands Rolle in der Shared-Service-Center-Welt. Ihr Urteil: Mit 17 Prozent nehme der eigentlich teure Standort Westeuropa dennoch eine überraschend dominante Rolle ein. Für Deutschland sprechen dabei in ihren Augen Faktoren wie die voraussichtliche Lohnentwicklung, Arbeitsqualität, Arbeitsmotivation oder das Ausbildungsniveau. „Deutschland hat mit seinem dualen Berufsausbildungssystem einen großen Standortvorteil“, so Dutschmann.
Daimler nutzt diese Vorteile bereits: Seit 2008 betreibt das Unternehmen ein Shared Service Center in Berlin, in dem mittlerweile 268 Mitarbeiter tätig sind – Tendenz steigend. Lars Hölzer: „Berlin bietet mit seinem attraktiven Markt für gewerbliche Immobilien, der hohen Anzahl an gut ausgebildeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie den niedrigen Lebenshaltungskosten beste Voraussetzungen für die Erbringung von wettbewerbsfähigen Dienstleistungen für indirekte Unternehmensfunktionen.“
Wie sich die Erfahrungen, die Unternehmen wie Daimler mit Shared Service Centern sammeln, mit wissenschaftlich relevanten Forschungsfragen verknüpfen lassen, war ebenfalls Thema des Symposiums. „Im Moment werden Shared Service Center-Themen vorwiegend aus der Praxis dominiert und es gibt wenig Forschung auf diesem Gebiet“, zog Professor Dr. Holger Wassermann von der FOM Bilanz. Es sei daher an der Zeit, dass sich auch Hochschulen mit diesem Bereich befassen. Hier wolle die FOM einen ersten Schritt tun: Für das kommende Jahr sei bereits eine erste repräsentative Umfrage geplant. Zudem bestehe unter www.forschungsgruppe-ssc.de eine Diskussionsplattform für den Austausch zwischen Theorie und Praxis.
Hochschulstudienzentrum
Theorie trifft Praxis
Die Verknüpfung von Theorie und Praxis wird am Hochschulstudienzentrum Berlin besonders groß geschrieben: Neben namhaften Professoren der Berliner Hochschulen unterrichten an dieser Abteilung der FOM Managementpersönlichkeiten aus dem gesamten Bundesgebiet – darunter Führungskräfte aus Unternehmen wie Bayer Schering, Siemens, der Deutschen Bahn, Otis, Vattenfall und PAREXEL.
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Hochschulstudienzentrums sind wissenschaftliche und themengebundene Fachvorträge, Symposien und Foren: Regelmäßig finden Veranstaltungen zu Fragestellung aus Personalmanagement, Marketing, IT, Finanzstrategien und Wirtschaftspolitik statt. Ein besonderes Highlight ist der “Wirtschaftspolitische Salon“. In Anlehnung an die Berliner Salonkultur bietet diese Veranstaltungsreihe einen Raum für intellektuelle Diskussionskultur und den gedanklichen Austausch über aktuelle und brisante Themen.
Das Hochschulstudienzentrum Berlin wurde 2001 gegründet und sitzt in der Bismarckstraße 107. Der Neubau verfügt über 14 Seminarräume und eine kleine Präsenzbibliothek. Durch eine Kooperation mit der Technischen Universität Berlin werden auch deren Räumlichkeiten wie Hörsäle und Computer-Kabinette mit genutzt.
Studiengänge
Neben dem Beruf zum Bachelor- oder Master-Titel
Vom Bachelor of Arts bis zum Master of Laws: In Berlin können die Studierenden zwischen sämtlichen an der FOM angebotenen berufsbegleitenden Studiengängen und -richtungen im Bachelor- und Master-Bereich wählen.
Besonders stark aufgestellt ist das Hochschulstudienzentrum im Bereich Marketing: Prof. Dr. Dieter Herbst, Leiter des Master-Studiengangs „Marketing & Communications“, und Prof. Dr. Volker Trommsdorff, Studienleiter der Master-Studienrichtung „Marketing & Sales“, sind durch ihre Forschungsarbeiten und Publikationen über die Stadtgrenze hinaus bekannt.
Bachelor-Studiengänge:
Master-Studiengänge:
Ausführliche Informationen zu Studieninhalten und Vorlesungszeiten erhalten Sie bei Klick auf den jeweiligen Studiengang.
Tages-Studium
Ideal für Teilzeitberufstätige, Trainees und Praktikanten: Die Vorlesungen finden an zwei Wochentagen tagsüber statt.
» mehr
Abend- und Wochenendstudium
Studieren Sie entweder an mehreren Abenden in der Woche oder „kompakt“ am Wochenende mit Vorlesungen am Freitag und Samstag
» mehr
Blockmodell
Sie arbeiten Vollzeit im Betrieb und studieren jedes Semester jeweils 10 Wochen am Stück an der FOM.
» mehr
Beratung
Gut beraten
Welcher Studiengang ist am besten für mich geeignet? Worin unterscheiden sich die Abschlüsse Diplom, Bachelor und Master? Und wie lassen sich Lernen und Berufstätigkeit überhaupt vereinbaren? Für Ihre Fragen rund um das Studium neben dem Beruf an der FOM steht Ihnen unsere Studienberatung zur Verfügung – per Telefon, per E-Mail und im persönlichen Gespräch in der Bismarckstr. 107 in Berlin.
Die Zentrale Studienberatung ist telefonisch unter 0800 1959595 (gebührenfrei) erreichbar. Gerne können Sie auch einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren: Unsere Berater in Berlin unterstützen Sie beim Einstieg in das berufsbegleitende Studium und stehen Ihnen auch sonst mit Rat und Tat zur Seite.
Zudem findet einmal im Monat eine Infoveranstaltung in Berlin statt. Hier stellt Ihnen das Beraterteam Studiengänge und -inhalte vor und beantwortet Ihre Fragen.
Das Beraterteam in Berlin
Katja Brock M. A.
Wiebke Engler M. A.
Christine Judas M. A.
Sabrina Kurzweg
Marcel Schaedler
Zentrale Studienberatung
Sofortige Klärung aller wesentlichen Fragen rund um das Studium neben dem Beruf:
Mo-Fr 08:00-19:00 Uhr u. Sa 08:00-14:00 Uhr
fon 0800 1959595 (gebührenfrei)
> studienberatung@fom.de
Das Beraterteam der Zentralen Studienberatung:
Nadine Boyde | Dipl.-Soz.-Wiss. Severin Frenzel | Melanie Goutas | Senay Günes | Dipl. Betriebsw. (FH) Anja Hulisz M.A. | Tanja Hülsmann | Nadine Jäkel | Judith Kaminski | Tim Krettek | Silke Lohmann | Dipl.-Betriebsw. (FH) Jana Muchow | Sandra Quant | Annemarie Rehmann | Dipl.-Päd. Anna Jovanov-Sadzikowski | Ilka Schukeitis M.A. | Thomas Spohr | Daniela Stibane M.A. | Janine Theuer M.A. | Sabrina Weihrauch M.A. | Sabrina Wucherer
Forschung und Lehre
Forschung für die Praxis
Forschung an der FOM basiert sowohl auf der unabhängigen Einzelforschung von Professoren in praxisrelevanten Feldern als auch auf auftragsbezogener Projektforschung. In der Berliner Abteilung liegt einer der Schwerpunkte auf dem aktuellen Thema Corporate Governance: Prof. Dr. Jens Grundei setzt sich mit der Qualität strategischer Managemententscheidungen auseinander und entwickelt Handlungsempfehlungen für Manager und Aufsichtsräte. Zielsetzung: die Entscheidungsqualität in der Unternehmenspraxis zu erhöhen.
Weitere Forschungsfelder sind:
Internationale Rechnungslegung, IFRS
Prof. Dr. Holger Wassermann
IT-Sicherheit & IT-Prozesse
Prof. Dr. Ralf Hötling
Prof. Dr. Vladimir Stantchev
Marketing & Kommunikation
Prof. Dr. Dieter Herbst
Die Ergebnisse dieser Forschungsaktivitäten fließen – z.B. in Gestalt von Fallstudien – direkt in die Lehre ein und dienen der zielgruppenorientierten Entwicklung von Studieninhalten.
Anwendungsorientierte Lehre
Diese Verbindung von Theorie und Praxis spiegelt sich auch bei der Auswahl der Lehrenden am Studienort Berlin wider: Die hauptberuflichen Professoren zeichnen sich sowohl durch wissenschaftliches Know-how und methodisch-didaktische Kompetenz als auch durch Praxiserfahrung aus. Unterstützt werden sie durch Lehrbeauftragte direkt aus den Unternehmen. Diese Mischung aus qualifizierten Wissenschaftlern und erfahrenen Führungskräften gewährleistet, dass die Studierenden ein theoretisches Fundament auf Hochschulniveau erhalten und gleichzeitig auf die Anforderungen betrieblicher Praxis vorbereitet werden.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Professoren und Lehrbeauftragten der FOM in Berlin:







Kooperationen
Starke Partnerschaft in Berlin
Die FOM ist seit acht Jahren fester Bestandteil der Berliner Bildungslandschaft. In dieser Zeit wurden wertvolle Verbindungen zu Unternehmen und Verbänden vor Ort geknüpft. Dazu zählen Berlin Partner, Vattenfall, Berliner Volksbank, Bayer, PAREXEL, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hauptstadt-Büro Berlin), OTIS, Deutsche Bahn, die IHK, CFRV Center for Financial Reporting and Valuation GmbH, Berliner Bäderbetriebe, Alba, Proventis, Sony, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und Air Berlin.
Gemeinschaftlich arbeiten wir mit Unternehmen, Hochschulen, Schulen sowie Einrichtungen des öffentlichen Sektors erfolgreich zusammen. Weitere Informationen zu unserem Kooperationsengagement finden Sie hier ».
Sie möchten auch mit der FOM kooperieren? Ihre Ansprechpartnerin in Berlin:
Prof. Dr. Manuela Zipperling
Geschäftsleitung
Fon 030 318623-16
» manuela.zipperling@fom.de
Anfahrt
FOM Hochschule für Oekonomie
& Management gemeinnützige GmbH
Hochschulstudienzentrum Berlin
Bismarckstr. 107
10625 Berlin
Studienberatung (1)
Info-Veranstaltungen (2)
Lehrveranstaltungen (3)
Die FOM in Berlin
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135 / 136
10623 Berlin
Lehrveranstaltungen (3a)
Ausbildungsbörse
Hochschulstudium plus Ausbildung
Sie möchten das Studium an der FOM Berlin mit einer Ausbildung, einem Trainee-Programm, Volontariat oder Praktikum verbinden? Hier finden Sie Unternehmen aus der Region, die freie Plätze anbieten.
Terminkalender
Messen... im März 2012
09:00 - 17:00 | BERLIN
Info-Veranstaltungen
Informieren Sie sich vor Ort
Ein Mal pro Monat lädt das Hochschulstudienzentrum Berlin zu einer kostenlosen Info-Veranstaltung: Hier stellt Ihnen das Beraterteam die Studiengänge der FOM vor und beantwortet Ihre Fragen. Reservieren Sie sich Ihren Platz: Wählen Sie in der Suchmaske einen oder mehrere Termine aus und geben Sie an, mit wie vielen Personen Sie teilnehmen möchten.








































