ifpm

Institut für Public Management

In Zeiten von Digitalisierung und demografischem Wandel steht der öffentliche Sektor vor großen Herausforderungen. Gesetzliche Rahmenbedingungen und technische Entwicklungen fordern ebenso wie sich dynamisch verändernde Kunden- und Bürgerbedürfnisse sowie Diskussionen um digitale Transformation, Agilität und Ambidextrie neue Ansätze in Verwaltungsführung und -kultur im Sinne eines agilen Public Managements.

Hier setzt das ifpm Institut für Public Management der FOM Hochschule an: Es will Veränderungsprozesse im öffentlichen Sektor identifizieren und anstoßen sowie die Planung von Ressourcen und zukunftsorientierten Verwaltungsstrukturen auf Grundlage angewandter Forschung unterstützen. Zielsetzung des ifpm ist somit, den Wissensaustausch zwischen den verschiedenen Akteuren, Verbänden, Organisationen und Institutionen sowie FOM Hochschulzentren insbesondere im Rahmen der Verbundforschung zu stärken. Darüber hinaus gewährleistet das Institut Unterstützung in der wissenschaftlich gestützten Weiterentwicklung der Lehre.

Es werden daher praxisorientierte wissenschaftliche Impulse erarbeitet und in die wissenschaftliche Diskussion eingeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragestellungen:

  • Wie verändert die Digitalisierung den öffentlichen Sektor? Welche Auswirkungen ergeben sich insbesondere für Führung und Entscheidungsprozesse unter Berücksichtigung politischer und gesetzlicher Restriktionen?
  • Welchen Beitrag können Erkenntnisse der klassischen Betriebswirtschaftslehre für den öffentlichen Bereich leisten und zu einer Verbesserung der Wirkungsorientierung der Verwaltungsführung leisten?
  • Wie können insbesondere Konzepte des strategischen Personalmanagements erfolgswirksam im öffentlichen Bereich sein?

Hierbei liegt der Fokus auf den Ansätzen von „Employability“ (Beschäftigungsfähigkeit) und „Workability“ (Arbeitsfähigkeit) sowie des Diversity Managements (Umgang mit Vielfalt), mit denen der erforderliche Strategiewandel auf der Personalseite begleitet werden kann.

Diese Schwerpunktsetzung spiegelt sich in den verschiedenen praxisorientierten Forschungsprojekten, die sich mit der Entwicklung von Ansätzen zur strategischen Personalplanung (siehe DAQ und IntraKomp), mit Führung in der digitalen Verwaltung (FührDiV) sowie der Förderung und Implementierung agiler Arbeitsansätze (AgilKom) beschäftigen. Grundlegend für sämtliche Projekte ist das Forschungsparadigma der Aktions- und Handlungsforschung, das es ermöglicht, theoretische Konstrukte praxistauglich anzuwenden und entsprechend den jeweiligen Rahmenbedingungen zu adaptieren.

Wir begleiten Bachelor- und Masterthesen mit Ausrichtung auf den öffentlichen Bereich.

Themenvorschläge mit Bezug zum Projekt FührDiV:

  • Empirische Untersuchung zu Anforderungen an Führung / Gesundheitsmanagement / Kompetenzmanagement in der öffentlichen Verwaltung
  • Evaluation des INQA-Checks Führung / Gesundheit / Wissen & Kompetenz / Gleichstellung & Diversity – Empirische Untersuchung zur Relevanz (oder Akzeptanz) des Selbstchecks in der Verwaltung“ (ab Januar 2020)

Hier bestehen verschiedene Differenzierungsmöglichkeiten: Perspektive der Verwaltungsleitung / Personalverantwortlichen / Führungskräfte oder Bezug zum kulturellen Selbstverständnis

Themenvorschläge im Kontext „Karriere von Frauen im öffentlichen Bereich“:

  • Gleichstellung in der öffentlichen Verwaltung am Beispiel XY 
  • Frauen in den Aufsichtsräten – eine Analyse der öffentlichen Beteiligungsgesellschaften in Kommune X / Landkreis Y / Bundesland Z. (Als Orientierung / Referenzunterlagen: Public-WOB-Index von FidAR e. V. sowie Beteiligungsbericht des Bundes. Es wird jeweils der Anteil der Frauen in Überwachungsgremien und Geschäftsführungen dargestellt.)
KompetenzCentrum KCP
KompetenzCentrum KCP

Ihre Ansprechpartner

Gottfried Richenhagen
Prof. Dr.
Gottfried Richenhagen
Direktor
Hans-Dieter Schat
Prof. Dr.
Hans-Dieter Schat
Stellv. wissenschaftlicher Direktor
Anja Seng
Prof. Dr.
Anja Seng
Stellv. wissenschaftliche Direktorin
+49 201 81004-399

Das ifpm bei twitter