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Infoabende im Dezember

Neuer Studiengang „Pflegemanagement“ ab März auch in Augsburg

Die FOM Hochschule in Augsburg erweitert zum kommenden Sommersemester ihr ausbildungs- und berufsbegleitendes Studienangebot um den Bachelor-Studiengang „Pflegemanagement“.

Informationen dazu und zu allen anderen Bachelor-Studiengängen bekommen Berufstätige und Auszubildende am Donnerstag, 21. Dezember, 18 Uhr, in der FOM Hochschule, Kolping Akademie, Frauentorstraße 29, in Augsburg. Der Studiengang „Pflegemanagement“ (Bachelor of Arts) dauert sieben Semester und qualifiziert Studierende für leitende und interdisziplinäre Tätigkeiten in Pflegeeinrichtungen.

Zwei Tage vorher, am Dienstag, 19. Dezember, ebenfalls um 18 Uhr, informiert die Augsburger FOM über ihre Master-Programme. Das Hochschulteam beantwortet Fragen zu Inhalten, Abläufen und Studienbedingungen. Veranstaltungsort ist ebenfalls die Kolping Akademie (Foyer), Frauentorstraße 29.

Die Teilnahme an den Infoveranstaltungen ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt Cornelia Windisch unter Tel.: 0821 5087336-11 oder per E-Mail an cornelia.windisch@fom.de entgegen. Weitere Infos gibt es unter www.fom.de.

Klinik-Kongress „Augsburger Perspektiven“

Wie weit ist die digitale Transformation im Gesundheitswesen?

Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan der FOM Hochschule
Prof. Dr. David Matusiewicz, Experte für Gesundheitswirtschaft, spricht in Augsburg über die Digitalisierung im Gesundheitswesen (Foto: FOM)

Beim Klinik-Kongress „Augsburger Perspektiven“ wird sich am 6. und 7. Dezember alles um die Themen Digitalisierung, Patientenorientierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit drehen. Erstmalig dabei ist Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan der FOM Hochschule. In einem Workshop am 7. Dezember widmet er sich dem Thema „Digitale Transformation im Gesundheitswesen – Leben retten statt Daten retten“.

Ab 9 Uhr wird der Experte für Gesundheitsmanagement über digitale Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft sprechen. Er will beleuchten, wie verschiedene Organisationen auf die Digitalisierung reagieren. Dabei wird es auch um die Einführung neuer Technologien und Innovationen wie Big Data, Cloudspeicherung, Smart Devices oder das Internet der Dinge gehen. „Der digitale Wandel wirkt sich auf die gesamte Wirtschaft aus – von Verlagen über Banken bis hin zu Traditionsunternehmen“, so Matusiewicz. Aus diesem Grund werde er kritisch hinterfragen, ob das Gesundheitswesen als traditionsreiche Branche mit festen Strukturen so durchgeschüttelt wird, wie es in anderen Branchen bereits geschehen sei. „Die Risiken unerlaubter Datenweitergabe und Nutzung im Gesundheitswesen werden oft verkannt“, betont Matusiewicz. In dieser Branche könne das zu einer Gefahr für Leben werden. Wichtiger als Daten zu retten sei es deshalb, Leben zu retten.

Prof. Dr. David Matusiewicz verantwortet seit 2015 als Dekan der FOM Hochschule den Bereich „Gesundheit & Soziales“ und leitet als Direktor das ifgs Institut für Gesundheit & Soziales der FOM. Darüber hinaus ist er Gründungsgesellschafter des Essener Forschungsinstituts für Medizinmanagement (EsFoMed GmbH) und unterstützt als Gründer bzw. Business Angel punktuell Start-ups im Gesundheitswesen.

Weitere Infos und Anmeldung zum Kongress unter www.augsburgerperspektiven.de.

„Nur“ 472 Euro für Weihnachtsgeschenke

Augsburger sind 2017 sparsamer als im Vorjahr

Weihnachtliches Augsburg
Weihnachtliches Augsburg (Quelle: Stadt Augsburg)

Gutscheine, Bücher, Kosmetik & Co.: Schon vor dem Start des Christkindlesmarkt hat das Weihnachtsgeschäft in Augsburg begonnen. Einer aktuellen Umfrage der FOM Hochschule zufolge wollen die Augsburgerinnen und Augsburger dieses Jahr durchschnittlich 472 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Zwar liegen sie damit immer noch über dem Bundesdurchschnitt (rund 466 Euro), im Vergleich zum Vorjahr sparen sie aber 40 Euro für Präsente ein.

Ein Großteil der Augsburger Befragten plant, die Weihnachtsgeschenke im Dezember zu kaufen, wobei Frauen tendenziell früher losziehen. Drei von vier Frauen wollen das Christmas-Shopping bereits am 15. Dezember erledigt haben. Männer hingegen lassen sich mehr Zeit: 45,6 Prozent kaufen ihre Präsente noch in der Woche vor Heiligabend. Spitzenreiter bei den Ausgaben sind die „Traditionalisten“: Die 63- bis 99-Jährigen geben mit rund 703 Euro deutlich mehr für den Geschenkekauf aus als die durchschnittliche Augsburger Bevölkerung.

Zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken bei den Menschen in der Fuggerstadt zählen Geschenkgutscheine (53%), Spielwaren und Bücher (je 43%) sowie Kosmetikartikel (42%), gefolgt von Uhren, Schmuck und Tickets für kulturelle Veranstaltungen (je 38%). Die Frage, womit sie sich selbst reich beschenkt fühlen würden, war zumindest für Augsburger Frauen klar: 56,4 Prozent wünschen sich mehr positive Beziehungen zu anderen Menschen. Bezogen auf das Alter der Befragten, zeichnet sich eine weitere deutliche Aussage ab: Über 70 Prozent der 12- bis 21-Jährigen wünschen sich selbst mehr Geld.

Wichtig beim Weihnachtseinkauf ist den Menschen in Augsburg die Beratung und Qualität (63%), das Vertrauen in die Marke (53%) sowie Rabatte und besondere Angebote (52%). Die Entscheidung über tatsächliche Einkäufe ist vielfach abhängig von persönlichen Empfehlungen durch Freunde und Bekannte (60%), von der Suche im Internet (52%) und von persönlichen Beratungsgesprächen in Geschäften (47%).

Die Umfrage führte die FOM Hochschule in Augsburg zwischen dem 15. September und 31. Oktober 2017 durch. Gefragt wurden 348 Bürgerinnen und Bürger (Augsburg, Landkreis Augsburg, Landkreis Aichach-Friedberg) ab 12 Jahren in persönlichen Face-to-Face-Interviews. Hier die Ergebnisse in der Übersicht.

4. FOM Frauen-Forum in Augsburg

„Überlegen Sie, was Karriere für Sie bedeutet“

Statt fachlicher Kompetenz und Motivation sind vielmehr das persönliche Image und der eigene Bekanntheitsgrad wichtig für neue Karriereperspektiven. Mit dieser Botschaft eröffnete Prof. Dr. Anja Seng, FOM Rektoratsbeauftragte für Diversity Management und BWL-Dozentin, das 4. FOM Frauen-Forum in Augsburg. Gemeinsam mit der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH hatte die FOM zu der Veranstaltung unter dem Motto „Frau und Karriere – Es liegt an uns“ eingeladen. Rund 60 Teilnehmerinnen kamen, um sich neue Impulse für das eigene berufliche Weiterkommen zu holen.

Besucherinnen beim 4. FOM Frauen-Forum in Augsburg
Interessiert an der eigenen Karriere: Berufstätige Frauen beim 4. FOM Frauen-Forum in Augsburg (Fotos: FOM/Christian Strohmayr)

In ihrem Vortrag merkte Anja Seng zwar an, dass die Frauenquote den weiblichen Fachkräften die Türen zu den oberen Etagen geöffnet habe: „Reingehen müssen sie allerdings selbst“, so die Professorin. „Letztendlich liegt es an uns, unsere Karriere zu gestalten.“ Auf die Frage, warum Frauen und Männer im Job noch nicht gleichgestellt sind, verwies sie auf tradierte Rollenbilder und Stereotype, eine gläserne Decke, männliche Seilschaften, den Müttermythos und mangelndes Selbstmarketing. Ihr Rat an die Teilnehmerinnen: „Setzen Sie auf die PVCM-Formel: Performance, Visibility, Communication und Mind Set. Sprechen Sie über sich und nutzen Sie alle Möglichkeiten, sich sichtbar zu machen“, so die Diversity-Beauftragte. „Und nicht zuletzt: Überlegen Sie sich gut, was Karriere für Sie bedeutet, womit Sie zufrieden sind.“ Das müsse jede für sich entscheiden.

Get-together beim 4. FOM Frauen-Forum in Augsburg
Austausch und Kontaktpflege nach dem offiziellen Part

Als zweite Referentin sprach Dipl. Soz. Simone Schönfeld, Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Unternehmensberatung Cross Consult, über das Thema „Clever erfolgreich – Mikropolitik als Erfolgsfaktor". In ihrem Vortrag verglich sie die Organisation „Unternehmen“ mit einem Fußballfeld. „Die Menschen in einem Unternehmen verhalten sich wie auf einem Spielfeld“, so die Referentin. Da gebe es Teamplayer, Alleingänger, Spielmacher und Spezialisten. Schönfeld empfahl den Frauen, mehr auf sich aufmerksam zu machen. „Es geht darum, auf dem ganzen Spielfeld sichtbar zu werden und sich im Spiel zu positionieren“, so die Unternehmensberaterin. „Finden Sie Mitstreiter und Unterstützer, suchen Sie sich eigene Spielräume und verkaufen Sie Ihre Interessen.“ Und nicht zuletzt: „Lernen Sie, die informelle Hierarchie in einem Unternehmen zu verstehen.“

Augsburgs Geschäftsleiterin Cornelia Windisch und Prof. Dr. Anja Seng von der FOM Hochschule (v.l.)
Augsburgs Geschäftsleiterin Cornelia Windisch und Prof. Dr. Anja Seng von der FOM Hochschule (v.l.)

Einen spannenden Einblick in die Tätigkeit des Netzwerkes „FidAR e.V.“ gab im Anschluss Rechtsanwältin Britt Söker. FidAR e.V. ist eine Initiative, die vor mehr als zehn Jahren von Frauen in Führungspositionen gegründet wurde, um den Frauenanteil in den Aufsichtsräten deutscher Unternehmen zu erhöhen. Söker appellierte an die Teilnehmerinnen, sich in Frauen-Netzwerken zu engagieren, um anderen Frauen Mut zu machen und sich für die Chancengleichheit von Mann und Frau einzusetzen.

Ehemaliger Personalchef neuer Dozent an der FOM

Mitarbeiter motivieren und in Prozesse einbinden

Peter Jaksch, Dozent an der FOM in Augsburg
Peter Jaksch (Foto: privat)

Ein zartes Mobile ziert sein Firmenlogo. Für den HR-Experten ist es das Sinnbild einer Unternehmensorganisation. Gerät das zierliche Gebilde an einer Stelle ins Wanken, wackelt gleich die ganze Konstruktion. „So ist es auch in einem Unternehmen“, weiß Peter Jaksch, ehemaliger Konzernpersonalleiter der PATRIZIA Immobilien AG aus Augsburg. „Wird einem Mitarbeiter gekündigt, bringt das die ganze Abteilung in Unruhe.“ Sein Fachwissen gibt Jaksch seit diesem Wintersemester im Master-Studiengang Wirtschaftspsychologie an der FOM Hochschule in Augsburg weiter.

Der Diplom-Pädagoge weiß viel über die Fragilität von Unternehmen. Seit seiner Zeit bei der Bundeswehr widmet er sich dem Thema Personal- und Organisationsentwicklung. Der 51-Jährige hat Pädagogik an der Universität der Bundeswehr in München studiert und war danach 17 Jahre lang im Personalmanagement tätig – bei Bosch, Webasto und zuletzt als Group Head of Human Resources bei der PATRIZIA Immobilien AG in Augsburg. „Organisation und Kulturentwicklung hat mich schon immer am meisten gereizt“, so Jaksch. Nach fast 20 Jahren Industrie entschied er sich im vergangenen Jahr, aus dem Management auszusteigen.

Heute berät er Mittelständler und Konzerne in Sachen Organisations- und Kulturentwicklung. „Organisationen verändern sich mit zunehmend höherer Geschwindigkeit“, weiß der neue FOM Dozent. „Mitarbeitende werden heute oftmals nicht mehr mitgenommen, die Zufriedenheit sinkt.“ Die Unternehmen stünden vor der Aufgabe, mit Mega-Trends wie Urbanisierung, Demografie und Globalisierung umzugehen. Zunehmendes Tempo und wachsender Druck am Arbeitsplatz machten den Mitarbeitern Angst. „Und Angst lähmt“, betont Jaksch.

Ist die Motivation der Mitarbeiter im Keller, kommt Peter Jaksch ins Spiel. „Unser Ziel ist es dann, Betroffene zu Beteiligten zu machen“, erläutert er. Das klinge einfach, sei aber ein Prozess von mehreren Monaten und gar Jahren. „Wir sprechen mit den Mitarbeitenden darüber, was ihnen fehlt, bilden aus den Ergebnissen Hypothesen, spiegeln diese dem Unternehmen und entwickeln passende Interventionen“, berichtet der neue FOM Dozent. „Das können kleinste Veränderungen sein, wie ein Cola-Automat oder der kostenlose Kaffee am Morgen.“ Wichtig – und gleichzeitig das Schwierigste – sei vor allem die Kommunikation. Aber die sei nicht allein Sache der Geschäftsführung. Auch Mitarbeitende sollten den Mut haben, über Angelegenheiten und Begebenheiten zu sprechen, die sie stören und deren Änderung das Unternehmen weiterbringen können, fordert Jaksch.

Seine langjährigen Erfahrungen gibt er jetzt an die Master-Studierenden der FOM Hochschule in Augsburg im Modul „Organisationsgestaltung und Entwicklung“ weiter. „Seien Sie achtsam und machen Sie den Mund auf, wenn Sie Ideen haben“, gibt er ihnen in seinen Vorlesungen mit auf den Weg. „Man muss heutzutage antizipieren, aber auch mal die Dinge annehmen, wie sie sind.“ Die Lehre macht dem ehemaligen Manager großen Spaß: „Die FOM Studierenden sind wahnsinnig motiviert und leistungsbereit. Da sehe ich mich in der Verantwortung, den jungen Berufstätigen viele spannende Inhalte zu vermitteln.“